Sex-Sklave Dieter war in den Fängen einer Nymphomanin

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Dieter S. (43) legt als DJ häufig in einem Table-Dance-Club im Hauptbahnhofviertel auf. Vergangenen Sonntag nach der Arbeit geriet er in die Sex-Falle

München - Jetzt spricht Sex-Sklave Dieter, der der nimmersatten Nymphomanin (47) mehr als fünf Stunden hilflos ausgeliefert war! In der tz erzählt er exklusiv seine Leidensgeschichte.

Ganz München amüsierte sich am Freitag über eine kuriose Meldung aus dem Polizeibericht – die tz titelte: „Frau hält Handwerker als Sex-Sklaven“. Jetzt spricht der Mann, der der nimmersatten Nymphomanin (47) mehr als fünf Stunden hilflos ausgeliefert war!

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„Sie war sex-gierig! Und ich konnte nicht aus dieser Wohnung raus“, sagt Dieter S. (43). Die tz hat den Handwerker aufgespürt, der eigentlich gar keiner ist: „Ich habe zwar mal eine Ausbildung zum Dreher gemacht, bin aber schon seit längerer Zeit in einer ganz anderen Branche tätig. Ich arbeite als DJ.“

So auch Sonntagnacht vor einer Woche. Nach der Arbeit ging der Münchner aber nicht etwa nach Hause, sondern ins Sunshine Pub in der Müllerstraße auf einen Absacker. „Dort habe ich noch ein Bierchen getrunken und diese Frau kennengelernt. Wir haben uns sofort gut verstanden – und sie hatte auch ein angenehmes Äußeres“, erzählt Dieter S. Etwa gegen Mittag beschlossen sie, in ihre Wohnung im Bereich der Theresienwiese zu gehen.

Da konnte Dieter S. noch nicht ahnen, in welch missliche Lage ihn die 47-Jährige bringen würde: „Wir hatten zunächst drei Mal Sex, das war für mich noch alles freiwillig.“ Aber sie ließ nicht mehr locker. Völlig entkräftet wollte Dieter S. nur noch raus aus ihren Fängen. Aber die Frau hatte die irre Aktion offenbar penibel geplant. „Sie hatte die Wohnung abgeschlossen und den Schlüssel versteckt. Ich konnte ihn nirgendwo finden.“ Eine Flucht über den Balkon im zweiten Stock – unmöglich. Da wusste er: „Ich bin gefangen und muss so lange weitermachen, bis sie schläft. Wir hatten dann noch fünf Mal Sex.“

Erst gegen 16.30 Uhr, als die Liebes-Wütige endlich für kurze Zeit eingenickt war, griff Dieter S. zum Handy und alarmierte die Polizei. Als die Beamten etwa zehn Minuten später vor der Tür standen, dirigierte er sie vom Balkon aus nach oben. Die Nymphomanin gab sich schließlich geschlagen und öffnete die Tür – bevor die Einsatzkräfte härtere Mittel anwenden mussten.

Doch selbst gegenüber den Polizisten war die Münchnerin äußerst zudringlich, forderte sie sogar zu einem flotten Dreier auf! Die setzten dem Schäferstündchen aber endlich ein Ende und nahmen beide mit aufs Revier. „Dort musste ich noch einmal alles erzählen und habe Anzeige gegen die Frau erstattet. Wegen Freiheitsberaubung und sexueller Nötigung.“

Dieter S. hat jetzt erst einmal die Schnauze voll von Frauen, sagt zur tz: „Eine lächerliche Geschichte, die man eigentlich verfilmen müsste. Aber ich habe meine Lehre daraus gezogen. Sex ist für mich im Moment tabu!“

Sebastian Arbinger, Wolfgang De Ponte

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