Auf alles vorbereitet

Den Tod planen: Diese Frau hat einen gruseligen Beruf

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Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was nach Ihrem Tod mit Ihnen passieren soll?

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Sie einmal beerdigt werden möchten? Nein, weil zu traurig? Diese Frau hat einen Beruf daraus gemacht.

Das Thema Tod hat Angela Villiger schon als Kind fasziniert, als sie sich mit ein paar Freunden in eine Leichenschauhalle schlich. Der Tod sei etwas so Natürliches wie eine Geburt, findet sie. Auch Trauriges müsse man nicht totschweigen. Deshalb bietet die Schweizerin einen ungewöhnlichen Service an.

Alle Arbeiten nach einem Todesfall unter einem Hut

Villigers Unternehmen hilft lebenden Menschen, ihre Beerdigung zu planen. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht? Was soll nach Ihrem Tod passieren? Wie soll das Ganze ablaufen? Was würden Sie Ihrer Familie gern als letzte Worte hinterlassen? Villiger bietet einen Rundum-Service: Sie erstellt Lebenslauf, Todesanzeige, sammelt Passwörter, Bankkonten, Adresslisten und Vollmachten, regelt den Nachlass - und organisiert Beerdigungen. Wenn die Kunden es wünschen, kleidet die junge Frau sie nach ihrem Tod selbst an und hilft beim Einsargen. Aber ist das nicht gruselig, sein ganzes Arbeitsleben mit dem Tod zu verbringen?

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Beim Planen der Beerdigung die Angst vor dem Tod nehmen

Die meisten Menschen, die auf Villiger zukommen, sind über 70, öfter Frauen als Männer. Manche sind krank, andere wollen sich einfach nur absichern. Ein Großteil von Villigers Arbeit besteht aus Gesprächen mit ihren Kunden - ein Wort, das die junge Unternehmerin nicht gerne verwendet, weil es ihr zu unpersönlich ist. "Ich unterstütze Menschen auf ihrem Lebensweg, indem ich ihnen helfe, alles so gut vorzubereiten, dass ich ihnen die Angst vor dem Tod nehmen kann." Die Menschen vertrauen ihr in Gesprächen viel Persönliches an und leben in ihren Erzählungen auf. Diesen Rundum-Service für Beerdigungen bieten bei Weitem nicht alle Bestattungsinstitute.

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Sorgen Sie mit einer Dokumentenmappe für Ihren Todesfall vor

"Ich hatte das Gefühl, mit meiner Idee ein Bedürfnis abzuholen", sagte Villiger der Luzerner Zeitung. Kaum ein anderer Dienstleister bringe wirklich alle Arbeiten nach einem Todesfall unter einen Hut. Doch Sie können auch selbst schon für einiges vorsorgen. Erstellen Sie für Ihre Hinterbliebenen eine Dokumentenmappe, falls Ihnen etwas zustößt. Darin enthalten sollten sein:

  • Stammbuch, Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden
  • persönliche Daten von Angehörigen
  • Briefe oder letzte Worte an die Angehörigen
  • Testament
  • Vollmachten
  • Patientenverfügung
  • Wünsche zur Bestattung
  • Versicherungsnummern
  • Verträge, Urkunden, Wertpapiere
  • Passwörter
  • wichtige Telefonnummern
  • Kontodaten, Einzugsermächtigungen, Daueraufträge, Kredite, Schulden
  • Aufenthaltsort von Wertgegenständen
  • Abonnements
  • Benachrichtigungen von Kunden, Ärzten, Finanzämtern, Berufsgenossenschaften, Vereinen

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Wie werde ich Steinmetz/in?

Arbeit an einem Werkstück: Steinmetze wie Michael Müller müssen präzise arbeiten und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Arbeit an einem Werkstück: Steinmetze wie Michael Müller müssen präzise arbeiten und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
Mit einem schönen Grabstein einem Verstorbenen die letzten Ehre erweisen: Steinmetz-Azubi Michael Müller ist überzeugt, den richtigen Job gefunden zu haben. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Mit einem schönen Grabstein einem Verstorbenen die letzten Ehre erweisen: Steinmetz-Azubi Michael Müller ist überzeugt, den richtigen Job gefunden zu haben. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
Der Knüpfel ähnelt einem Hammer und ist das typische Werkzeug, mit dem Steinmetze ihre Werkstücke bearbeiten. Auch Azubi Michael Müller lernt den Umgang damit. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Der Knüpfel ähnelt einem Hammer und ist das typische Werkzeug, mit dem Steinmetze ihre Werkstücke bearbeiten. Auch Azubi Michael Müller lernt den Umgang damit. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
Manchmal müssen Maschinen helfen. Steinmetz-Azubi Michael Müller bearbeitet einen Marmorstück mit einer Steinsäge. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Manchmal müssen Maschinen helfen. Steinmetz-Azubi Michael Müller bearbeitet einen Marmorstück mit einer Steinsäge. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
In der Steinmetz-Werkstatt im Ausbildungszentrum in Königslutter muss Michael Müller körperlich schwer arbeiten, kann aber zugleich auch kreativ sein. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
In der Steinmetz-Werkstatt im Ausbildungszentrum in Königslutter muss Michael Müller körperlich schwer arbeiten, kann aber zugleich auch kreativ sein. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
Für Steinmetz-Azubi Michael Müller ist das Gestaltung von Grabmalen mehr als Handwerk. Es ist für ihn auch eine letzte Ehre, die man Verstorbenen erweist. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Für Steinmetz-Azubi Michael Müller ist das Gestaltung von Grabmalen mehr als Handwerk. Es ist für ihn auch eine letzte Ehre, die man Verstorbenen erweist. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
Vorsichtig bearbeitet der angehende Steinmetz Michael Müller die Inschrift eines Grabmals. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Vorsichtig bearbeitet der angehende Steinmetz Michael Müller die Inschrift eines Grabmals. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
Olaf Bunger leitet das Steinmetzzentrum in Königslutter. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Olaf Bunger leitet das Steinmetzzentrum in Königslutter. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Jessica Riechers
Als angehender Steinmetz lernt Michael Müller nicht nur die Herstellung von Grabmalen. Er baut Treppen oder Küchenarbeitsplatten und verlegt Fußböden - solange es etwas mit Naturstein, vor allem Sandstein und Granit, zu tun hat. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Als angehender Steinmetz lernt Michael Müller nicht nur die Herstellung von Grabmalen. Er baut Treppen oder Küchenarbeitsplatten und verlegt Fußböden - solange es etwas mit Naturstein, vor allem Sandstein und Granit, zu tun hat. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert

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