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Bewerbung: Wenn Sie frisch verheiratet sind, lassen Sie Ihren Familienstand besser weg

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Von: Carina Blumenroth

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Die eigenen Kinder in der Bewerbung angeben, rein rechtlich müssen Sie das nicht. Sie sollten sich allerdings überlegen, ob Sie das freiwillig machen wollen.

Bewerbungen stellen immer wieder vor Herausforderungen – ist das Anschreiben passend, wirkt der Lebenslauf gut, sind die Qualifikationen für den Job richtig? Aber auch der familiäre Hintergrund im Lebenslauf kann Nerven kosten. Sollen Sie da die Kinder angeben oder besser nicht? Das ist eine Frage der Abwägung.

Lebenslauf: Familienstand und Kinder gehören zu den freiwilligen Angaben

In Ihrem Lebenslauf gibt es eine Reihe von Daten, die Sie angeben müssen, zum Beispiel Ihre Adresse, Ihre Kontaktdaten und Ihren Namen. Ihren Familienstand und ob Sie Kinder haben, gehören zu den freiwilligen Angaben in Ihrer Bewerbung. Ebenso können Sie auch Ihren Geburtsort und Ihr Geburtsdatum freiwillig angeben, wie Karrierebibel berichtet. Wenn in der Stellenausschreibung explizit nach Familienstand und Kindern gefragt wird, dann bleiben die Angaben immer noch freiwillig – sollten Sie diese allerdings beantworten, kann das Pluspunkte für Sie geben. Auf Floskeln im Allgemeinen sollten Sie verzichten.

Zu sehen ist eine Zeitung mit Stellenangeboten, darauf liegt ein ausgedruckter Lebenslauf.
Kinder in den Lebenslauf schreiben? Das sollten Sie sich überlegen. © Imago

Lebenslauf: Kinder werden in der Regel mit Alter angegeben

Sollten Sie sich entscheiden, Ihre Kinder in Ihrem Lebenslauf anzugeben, dann wird das Alter in der Regel mit angegeben. Häufige Nutzungsbeispiele sehen laut Karrierebibel so aus:

Wenn Sie Familienstand und Kinder angeben, dann können Ihnen natürlich von Personalerinnen und Personalern auch Vorurteile entgegengebracht werden. Wenn Sie beispielsweise verheiratet sind und keine Kinder haben, dann können die Schlüsse gezogen werden, dass eine Schwangerschaft bald anstehen könnte. Wenn Sie zum Beispiel alleinerziehend mit einem kleinen Kind sind, dann heißt das, dass Sie durch Krankheit oder Betreuungsproblemen ausfallen könnten. Das sind alles Interpretationen, aber bevor Sie Ihre Bewerbungsunterlagen zusammenstellen, sollten Sie sich überlegen, wie diese auf Verantwortliche wirken könnten. Diese Überlegungen gelten übrigens nicht nur für Frauen, auch Männer sollten darüber nachdenken, ob Sie Familienstand und Kinder angeben.

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Lebenslauf: Kinder angeben – ja oder nein

Die Pauschalantwort gibt es nicht, das hängt ganz von Ihren Lebensumständen ab. Sollten Sie allerdings in einem Bewerbungsgespräch gefragt werden, dann sollten Sie die Wahrheit sagen. Nach der Einstellung kommt sowieso heraus, ob Sie Kinder haben oder nicht – wenn Sie da lügen, kann sich der Arbeitgeber getäuscht fühlen und Sie in der Probezeit direkt wieder entlassen.

Lebenslauf: Dann sollten Sie Kinder und Familienstand erwähnen oder besser weglassen

Überlegen Sie und wägen Sie ab, wenn Sie einen Lebenslauf erstellen, vielleicht beeindrucken Sie Ihren künftigen Arbeitgeber auch mit Ihrer Ehrlichkeit und Offenheit, wenn Sie Ihren Familienstand erwähnen. Eine Option kann es da auch sein, zu äußern, dass kein Kinderwunsch besteht.

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