Erstaunlich

Bewerbung: Mit diesem Merkmal sinken Ihre Chancen auf den Job signifikant

+
Gut aussehende Menschen haben es leichter bei der Bewerbung? Zumindest beim Gewicht scheint das zu stimmen.

Im Bewerbungsgespräch zählt Kompetenz - aber auch das äußere Erscheinungsbild. Dass beides tatsächlich zusammenhängt, zeigt jetzt eine Studie. 

Egal, wie Bewerber aussehen - letztendlich zählt doch die Kompetenz und die Persönlichkeit. So trösten sich viele Jobsuchende, die nicht mit einem perfekten Äußeren gesegnet sind.

Studie: Übergewichtige Menschen wirken weniger kompetent

Dass das nicht so ganz stimmt, zeigt eine Studie, die im Fachblatt "Organizational Behaviour and Human Decision Processes" veröffentlicht wurde. Wenn es um's Gewicht geht, haben füllige Bewerber nämlich deutliche Nachteile im Bewerbungsprozess: Personaler stufen Übergewichtige schlicht als weniger kompetent ein. Und damit haben sie gleich deutlich schlechtere Karten im Bewerbungsprozess als ihre schlanken Konkurrenten.

Lesen Sie auch: Bewerbungsgespräch - Das sollten Sie zum Schluss nie sagen.

So wurde die Studie durchgeführt

Für die Studie wurden Männern und Frauen verschiedene Fotos vorgelegt - einmal eine normalgewichtige Person und einmal eine bearbeitete Variante, in der dieselbe Person übergewichtig erscheint. Die "schlanke" Version wurde dabei deutlich kompetenter eingeschätzt als die Fülligere.

Auch interessant: BMW, Daimler & Co.: 19 Bewerbungsfragen großer Unternehmen.

Von Andrea Stettner

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

Auch interessant

Meistgelesen

Arbeiten von 8 bis 13 Uhr: IT-Firma mit 25-Stunden-Woche ist "Unternehmen des Jahres"
Arbeiten von 8 bis 13 Uhr: IT-Firma mit 25-Stunden-Woche ist "Unternehmen des Jahres"
Krankschreibung: Drei Irrtümer, die immer noch kursieren
Krankschreibung: Drei Irrtümer, die immer noch kursieren
Während Krankenhaus-Aufenthalts gefeuert - Kellner rächt sich mit vernichtendem Schlag
Während Krankenhaus-Aufenthalts gefeuert - Kellner rächt sich mit vernichtendem Schlag
Mitarbeiter eines Stahlwerks sind völlig sprachlos, als sie auf ihr Konto sehen
Mitarbeiter eines Stahlwerks sind völlig sprachlos, als sie auf ihr Konto sehen

Kommentare