Nach Tweet einer Kölnerin

BLLV-Chef hat Verständnis für Schulfrust

München/Köln - Der Vorsitzende des bayerischen Lehrerverbands BLLV, Klaus Wenzel, hat Verständnis für den Schulfrust der 17-jährigen Naina aus Köln.

Die Schülerin hatte mit einem Twitter-Beitrag eine Debatte über Schulbildung ausgelöst. Heute gehe es in der Schule in erster Linie um überprüfbare Lernerfolge und weniger um praktische Fertigkeiten, kritisierte Wenzel. Viele Lehrer seien wegen des fachbezogenen Studiums auch gar nicht zur Vermittlung in der Lage.

Naina hatte bei Twitter geschrieben: „Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann 'ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“ Neu sei diese Beschwerde allerdings nicht, sagte Wenzel. „Die kenne ich aus meiner Zeit als Schüler, als Vater eines Schülers und jetzt als Großvater.“

Das Kultusministerium hielt der Kritik eine Kooperation bayerischer Schulen mit den Landfrauen entgegen. Sie sollen Lehrern helfen, Schülern praktische Alltagskompetenzen zu vermitteln.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

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