Personalabteilung schickt Bewerber fort

Chefin sucht monatelang nach Mitarbeiter - bis dubiose Recruiting-Methode ans Licht kommt

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Eine Abteilungsleiterin staunt nicht schlecht, als sie von der Recruiting-Methode der Personaler erfährt.

Eine Abteilungsleiterin suchte einige Zeit nach einem neuen Mitarbeiter. Aus unerfindlichen Gründen fand jedoch kaum jemand den Weg ins Bewerbungsgespräch.

Das richtige Personal zu finden, stellt sich oft schwieriger heraus als gedacht. Die Expertise muss stimmen, aber auch ins Team muss der neue Mitarbeiter passen. Noch komplizierter wird es dann, wenn die hausinternen Personaler dem Recruiting zusätzlich Steine in den Weg legen. 

Abteilungsleiter bekommt keine Bewerber von Personalern geschickt - dann erfährt sie, warum

So macht momentan die Geschichte eines Twitter-Nutzers die Runde, der von einer Bekannten berichtet, die eine eigene Abteilung führt, jedoch lange Zeit keinen neuen Mitarbeiter dafür finden konnte. Schuld war am Ende ein merkwürdiger Bewerbungsprozess der Personalabteilung.

"Eine Freundin von mir hat versucht, einen neuen Mitarbeiter für ihre Abteilung in einem mittelgroßen Unternehmen zu finden", schreibt der Nutzer "TheWrongNoel" auf Twitter. Nach langer Suche soll sich schließlich ein Mitarbeiter gefunden haben, der sich eher als mittelmäßig herausstellte. Doch dann erfuhr die Abteilungsleiterin wohl, dass es noch andere Bewerber gegeben hatte - eine davon kannte sie sogar persönlich und wusste deshalb, dass sie mit ihrer Expertise perfekt für die Stelle gewesen wäre.

"Also ging sie zur Personalabteilung und fragte nach, warum die Bewerbung nie an sie weitergeleitet wurde. Die Antwort - sie hatte schlecht abgeschnitten." Offenbar benutzte die Personalabteilung nämlich eine Software, die den Bewerbern eine Reihe von zufälligen Fragen stellte, die sie innerhalb kürzester Zeit beantworten sollten. Anhand der Antworten und der daraus folgenden Eignung wurde eine Vorauswahl an Bewerbern getroffen. "Der Test soll mit hoher wissenschaftlicher Genauigkeit zeigen, ob ein Bewerber geeignet ist. Dafür sammelt er Punkte für Selbstvertrauen, eine fürsorgliche Natur und Respekt vor Autorität." - Jedoch schaffte es kaum jemand in die nächste Runde, trotz guter Qualifikation und Erfahrung.

Auch interessant: Personaler schickt Bewerberin (25) fiese E-Mail - doch sie rächt sich.

Video: So kann beim Bewerbungsgespräch nichts schief gehen 

Selbst erfahrene Mitarbeiter versagen bei Einstellungssoftware

Am Ende setzte sich die Abteilungsleiterin mit den Personalern zusammen und machte den Test selbst: Ihr Ergebnis war miserabel. "Sie arbeitet dort seit mehr als zehn Jahren und ist in der Abteilung sehr erfahren. Für ihre Arbeit wurde sie mit internen und externen Preisen ausgezeichnet. Aber sie würde nicht einmal ein Bewerbungsgespräch für eine normale Junior-Stelle in ihrer Abteilung bekommen, weil sie einen Persönlichkeitstest nicht bestanden hat."

Die Personalabteilung beharrte jedoch weiterhin darauf, dass der Test akkurat sei und weigerte sich Bewerber durchzuschicken, die ihn nicht bestanden haben. Also nahm die ganze Abteilung und weitere erfahrene Abteilungsleiter des Hauses an dem Test teil - mit ähnlich schlechten Ergebnissen.

"Wenn Sie sich also wundern, warum sie kein Bewerbungsgespräch für einen Job erhalten haben, bei dem Sie wissen, dass Sie perfekt dafür wären - es liegt vielleicht daran, dass Personaler Sklaven einer schlechten Software sind", meint der Twitter-Nutzer süffisant.

Ob die Firma sich nun entschieden hat, ihre Bewerber ohne besagte Software zu suchen oder eine andere Software zu verwenden, erwähnt er allerdings nicht mehr.

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Lesen Sie hier: Diese Lügen erzählen Personaler, um Bewerber zu manipulieren.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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