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Mann bekommt 330-faches Gehalt – jetzt ist er mit dem Geld weg

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Von: Carina Blumenroth

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Zahlendreher oder fehlerhafte Überweisungen können mal vorkommen, bei einem Mann aus Chile geht es aber um viel mehr als das. Er setzte sich mit dem Geld ab.

Geld kann auf einen Schlag ein paar Sorgen nehmen – doch so einfach an viel Geld zu kommen ist es gar nicht. Ein Lottogewinn kann da schon mal helfen – ein Mann aus Chile ist anders zu viel Geld gekommen. Er hat von seinem Arbeitgeber zu viel Lohn überwiesen bekommen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Zahlendreher, sondern um richtig viel Geld, was da zu viel überwiesen wurde. Bekommen hat er nämlich den Lohn für rund 26 Jahre – aufgefallen ist das den Verantwortlichen nicht direkt.

Zu sehen ist der Fußausschnitt von einem Mann. Er steht auf Geld.
Ein Mann aus Chile hat von seinem Arbeitgeber das 330-fache seines Gehalts gekommen. Jetzt ist er mit dem Geld über alle Berge. (Symbolfoto) © Imago

Zu viel Gehalt: Mann macht Vorgesetzten darauf aufmerksam

Statt den 500.000 chilenischen Pesos (umgerechnet 550 Euro) bekommt ein Arbeiter eines chilenischen Fleischkonzerns im Mai 165.398.851 Pesos überwiesen, das entspricht rund 170.000 Euro. Also den Arbeitslohn für über ein halbes Arbeitsleben. Als der Mann den Fehler bemerkte, wendete er sich an seinen Vorgesetzten, der die Personalabteilung informierte. Da ist der Fehler noch nicht bemerkt worden, wie die chilenische Wirtschaftszeitung Diario Financiero laut Businessinsider berichtet. Die Personalabteilung forderte den Mann auf, den Fehler bei dessen Bank zu kommunizieren und eine Rücküberweisung des zu viel gezahlten Geldes zu veranlassen.

170.000 Euro – ein fälschlicherweise überwiesenes Monatsgehalt für Mann aus Chile

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Der Mann habe versprochen am nächsten Tag zu Bank zu gehen und den Fehler aufzudecken, dies habe er aber nicht getan und sei auch telefonisch nicht für seine Firma erreichbar gewesen. Erst Tage später reichte er über seinen Anwalt die Kündigung ein, so berichtete der Stern. Der Konzern hat seitdem nichts mehr von dem ehemaligen Mitarbeiter gehört. Aber es solle eine Strafanzeige gegen den Mann laufen. Bisher sei niemand festgenommen worden – der Mann bleibt mit dem Geld verschwunden. (cbl)

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