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Die richtige Aufstiegsfortbildung finden

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Angebotsvielfalt: Die richtige Aufstiegsfortbildung finden
Eine Aufstiegsfortbildung, wie etwa zum Meister, führt zu einem neuen Berufstitel und einer höheren Qualifikation. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Nach einer Berufsausbildung stehen Absolventen viele Fortbildungen offen. Sie laufen aber längst nicht alle gleich ab. Wie blickt man da durch?

Nürnberg - Techniker, Betriebswirt, Fachwirt, Meister - all diese Titel fallen in die Kategorie Aufstiegsfortbildung. Mit Aufstiegsfortbildungen erreichen Berufstätige mit abgeschlossener Ausbildung eine höhere Qualifikation und einen neuen Berufstitel, wie das Portal „abi.de“ erklärt.

Damit gehen dann in aller Regel auch mehr Verantwortung und mehr Geld im Job einher. Oft erwirbt man gleichzeitig eine Hochschulzugangsberechtigung.

Viele Titel, viele Regelungen

Es ist aber nicht immer so einfach, eine passende Fortbildung beim richtigen Anbieter zu finden. Je nach Beruf und Branche können verschiedene Lehrgänge infrage kommen. So gebe es zum Beispiel aufgabenspezifische, branchenspezifische und ganz generalistische Aufstiegsfortbildungen.

Hinzu kommt: Laut „abi.de“ sind zwar die Lehrgänge zum Meister, Fachwirt und Fachkaufmann bundesweit einheitlich geregelt. Für Techniker- und einige Betriebswirt-Abschlüsse gebe es jedoch Regeln, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können.

Lehrgänge zur Vorbereitung auf Meister- und Fachwirte finden bei Bildungsanbietern in privater Trägerschaft in Kooperation mit den Kammern statt. Fortbildungen zum Techniker oder zum Betriebswirt gibt es dagegen auch an kostenlosen staatlichen Schulen.

Zum Teil nennen die Anbieter ihre Programme aus Marketingzwecken auch Studium. Damit solle aber nur verdeutlicht werden, dass der Abschluss einem Bachelor oder Master gleichgestellt ist.

Richtige Fortbildung ist entscheidend

Wer sich in der Vielzahl der Angebote nun informieren möchte, was der richtige Weg ist, sollte sich am besten persönlich bei den Industrie- und Handelskammern, bei den Handwerkskammern oder bei der Arbeitsagentur vor Ort informieren.

Auch Branchen- oder Berufsverbände oder unabhängige Netzwerke können weiterhelfen. Wichtig ist vor allem, sicherzugehen, dass das erworbene Zertifikat am Ende anerkannt wird und einem dem nächsten Karriereschritt näherbringt. dpa

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