Ganz wichtig

Diese eine Sache sollten Sie unverzüglich aus Ihrem Lebenslauf streichen

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Flunkerei im Lebenslauf fliegt schnell auf.

Ein Lebenslauf braucht Zeit bei der Erstellung. Denn es schleichen sich immer kleine Fehler ein. Welchen einen Sie allerdings immer vermeiden sollten, lesen Sie hier.

In einen Lebenslauf gehören knackige Infos zum bisherigen Werdegang, der beruflichen und akademischen Ausbildung, eine Übersicht über weitere Fähigkeiten sowie Kontaktdaten – und das alles auf möglichst wenigen Seiten. Was jedoch nicht dazu gehört, sind Rechtschreib- oder Grammatikfehler, Zahlendreher in der Telefonnummer oder falsche Jahreszahlen vor beruflichen oder schulischen Abschnitten.

Diese eine Sache geht wirklich gar nicht: Lügen

Doch all diese Dinge zählen wohl eher zu den "geringeren Übeln" eines Lebenslaufs. Wenn der Kandidat ansonsten beeindruckt und für den Job qualifiziert scheint. Was jedoch ein absolutes No-go im Lebenslauf ist, sind Lügen. Unverhohlene Lügen, die den Personaler oder potenziellen Vorgesetzten salopp gesagt an der Nase herumführen sollen.

"Arbeitssuchende verstehen, dass es heutzutage einen großen Wettbewerb um Arbeitsplätze gibt. Deshalb versuchen sie unkonventionellere Methoden, um die Aufmerksamkeit des Personalchefs auf sich zu ziehen", erklärt Rosemary Haefner, Chief Human Resources Officer bei CareerBuilder, gegenüber dem Businessinsider. "Diese Bemühungen können auch fehlgeleitete Versuche sein, mangelnde zehn Prozent der in der Stellenausschreibung angegebenen Qualifikationen auszugleichen."

Lesen Sie hier: Jobsuche: Zehn Fehler, die Sie unprofessionell wirken lassen.

Sie warnt davor, dem Personaler Märchen aufzutischen oder unwahre Behauptungen zu tätigen. Stattdessen sollten sich Bewerber darauf konzentrieren, was sie wirklich gut können und den Fokus darauf legen, was sie bisher schon alles erreicht haben.

"Personaler sind toleranter, als Arbeitssuchende vielleicht denken", so Haefner. "Etwa 42 Prozent der befragten Arbeitgeber gaben an, sie würden einen Kandidaten in Betracht ziehen, der nur drei von fünf Schlüsselqualifikationen für eine bestimmte Rolle erfüllt."

Denken Sie also daran, wenn Sie das nächste Mal eine Bewerbung verfassen. Denn ehrlich währt immer noch am längsten.

Auch interessant: Darum sollten Sie alle zwei Jahre den Job wechseln.

sca

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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