Bitte vermeiden

Diese Fehler sind im Bewerbungsgespräch fatal

+
Im Vorstellungsgespräch kann viel schief gehen. Wir präsentieren Ihnen die gröbsten Fehler.

Das erste Gespräch lief gut und doch kommt die Absage? Oft machen Bewerber Fehler, derer sie sich nicht bewusst sind. Hier die No-Gos im Vorstellungsgespräch.  

Im Vorstellungsgespräch zählt nicht nur die gute Vorbereitung. Oft unterlaufen den Bewerbern Fehler, die im ersten Augenblick unproblematisch erscheinen - dem Personaler aber im Gedächtnis bleiben. Hier finden Sie eine Übersicht über No-Gos im Vorstellungsgespräch.

Zu spät zum Termin: Unpünktlichkeit katapultiert Sie ins Aus

Manche Bewerber verscherzen sich es schon bevor es überhaupt angefangen hat - indem sie schlichtweg zu spät erscheinen. Da helfen auch keine langwierigen Erklärungen über den U-Bahn-Verkehr, denn es wird erwartet, dass Sie in der Lage sind genug Zeitpuffer einzubauen.

Überpünktlichkeit kann Folgen haben

Ja, zu früh zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen, kann auch einen negativen Eindruck hinterlassen. Im Normalfall ist ein Personaler sehr beschäftigt und wird sich nicht so schnell von der Arbeit loseisen können. Ein verfrühtes Erscheinen setzt ihn unter Druck auf der Stelle alles liegen zu lassen und sich um Sie zu kümmern. Zehn Minuten eher zu erscheinen, ist ein passender Zeitrahmen.

Unpassendes Auftreten - absolutes No-Go

Bei einem Vorstellungsgespräch für eine Führungsposition sollten Sie nicht in Jeans und T-Shirt aufschlagen. Lieber kommen Sie overdressed als underdressed. Eine zu freundschaftliche oder persönliche Begrüßung zeugt außerdem von wenig Professionalität. Seien Sie offen und gesprächig, wahren Sie aber ein wenig Distanz.

Zu viel Small-Talk macht keinen guten Eindruck

Es ist immer gut, ein passendes Thema parat zu haben, um das Eis zu brechen. Doch Sie müssen nicht von ihren privaten Angelegenheiten anfangen oder Ihren letzten Italienurlaub schildern.   

Sie geben nur leere Phrasen von sich?

Sie sind flexibel, teamorientiert und belastbar? Super! Aber belegen Sie diese Eigenschaften mit Beispielen aus Ihrem Leben, ansonsten verlieren sie an Wirkung. Waren Sie zum Beispiel an einem umfassenden und erfolgreichen Projekt beteiligt, sollten Sie das erwähnen.

Viele Stärken - und keine Schwächen?

Personaler fragen den Bewerber gerne nach den eigenen Vorzügen, aber auch nach Schwächen. Zu viel Selbstbeweihräucherung ist ein No Go, vor allem wenn Ihnen danach keine Mängel an sich einfallen. Zwei bis drei tolle Eigenschaften an Ihnen sind ausreichend.

Schwächen wiederum dürfen zu keinem K.O.-Kriterium werden. Unzuverlässigkeit ist niemals gern gesehen. Diese Frage gar nicht zu beantworten ist aber auch keine Lösung. Geben Sie gerne ein paar Mängel zu und erklären Sie, wie Sie an sich arbeiten wollen.

Keine passende Erklärung für Jobwechsel

Wenn Sie Ihren Arbeitsplatz aus freien Stücken wechseln, sollten Sie gute Gründe dafür parat haben. Oft werden Bewerber dann nach dem Verhältnis zum Chef oder den Kollegen gefragt. Hier lassen Sie emotionale Begründungen wie Ärgernisse am Arbeitsplatz lieber zuhause. Fehlende Aufstiegschancen im alten Job, der Wunsch nach einer neuen beruflichen Ausrichtung oder Wohnortwechsel als Erklärung sind akzeptabel.

Nicht zu viele Forderungen stellen

Klar, Sie sollen Ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen. Doch überzogene Forderungen in puncto Gehalt oder Prämien kommen nicht gut an. Werden Sie nach Ihren Gehaltsvorstellungen gefragt, müssen Sie sich über Ihren Marktwert klar sein und nicht zu hoch pokern. Sonst schrecken Sie den Personaler ab.

Sie haben keine Fragen

Am Ende des Vorstellungsgespräches möchten viele Personaler wissen, ob Sie noch Fragen haben. Hier sollten Sie auf keinen Fall verneinen, denn es kann Ihnen als Desinteresse an der Firma ausgelegt werden. Überlegen Sie sich am besten schon vorher, was sie wissen wollen. Fragen nach aktuellen Projekten des Unternehmens oder Ihrem angedachten Aufgabenbereich sind gern gesehen.

Schlechter Eindruck beim Abschied

Sobald das Vorstellungsgespräch beendet ist, sollten Sie nicht Hals über Kopf die Flucht ergreifen. Bleiben Sie gelassen und bedanken Sie sich in jedem Fall für die Einladung zum Gespräch. Ein überstürzter Abgang bleibt dem Personaler im Kopf.

Für mehr Tipps zu Bewerbungen finden Sie hier eine umfassende Übersicht.

Von Franziska Kaindl

Diese Farben wählen erfolgreiche Frauen

Nicht nur für die modebewusste Michelle Obama sind Farben mehr als ein Spiel: Managercoaches zeigen, wie erfolgreiche Frauen ihre Symbolwirkung gezielt für die Karriere nutzen. © AFP
Wer für Bewerbungsgespräche und Meetings bei seiner Kleidung die richtige Farbe wählt, kann seine Erscheinung entscheidend beeinflussen. Erfolgreiche Geschäftsfrauen wissen, welche Signale wir unbewusst mit jedem Farbton verbinden und setzen sie geschickt für ihr Image ein. © dpa
Anna Wintour jagt Unerfahrenen in der Modebranche häufig Furcht ein. Sogar Designer zittern vor ihrem Urteil. Kein Wunder, denn die Chefin der US-amerikanischen Vogue liebt die Farbe Schwarz, die Autorität und Macht signalisiert. Außerdem lässt Schwarz die Figur schlanker erscheinen und steht für Zeitlosigkeit. © dpa
Die US-Informatikerin Marissa Mayer hat an der Stanford University studiert und stieg von der Vizepräsidentin von Google zur Vorstandsvorsitzenden des Konkurrenten Yahoo auf. Von Kritik in den beiden Unternehmen ließ sie sich bislang nicht aus der Ruhe bringen, was auch ihre Vorliebe für Blautöne demonstriert. Die Farbe wirkt ruhig, loyal, symbolisiert Größe und zeigt, wer Herr der Lage ist. © dpa
Sängerin Beyoncé erscheint auf Galas oft in sattem Goldgelb. Damit demonstriert die Künstlerin Freude, Glamour und Lebenskraft und zieht zugleich viel Aufmerksamkeit auf sich. Als 17-fache Grammy-Preisträgerin mit einem Jahreseinkommen, das Forbes auf rund 50 Millionen Dollar dotiert, muss sie schließlich das Rampenlicht nicht scheuen. © dpa
Reinheit, Neutralität und Leichtigkeit signalisiert die französische Geschäftsfrau Anne Lauvergeon mit weißer Kleidung. Dabei ist die mächtigste Frau Frankreichs und Mitglied im Vorstand von fünf Konzernen, darunter Vodafone und die europäische Raumfahrtgesellschaft EADS. Die Farbe Weiß stellt an beschäftigte Trägerinnen keine Ansprüche - sie lässt sich vielfältig kombinieren und schafft optische Klarheit. © dpa
Michelle Obama kleidet sich als First Lady der USA gern passend in "fürstliches" Lila und zeigt damit ihre charakterliche Vielseitigkeit. Denn die Farbe kann sowohl luxuriös, würdevoll und ehrwürdig als auch feminin, romantisch und künstlerisch-ausgefallen wirken. © dpa
Graue Maus? Von wegen: Wer gern Grau trägt, wirkt gebildet und selbstsicher, weil die Kleidung nicht von der persönlichen Kompetenz ablenkt. Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye erscheint auch zu festlichen Anlässen gern in silbrigem Grau - und macht kein Aufhebens darum, dass sie seit einer langen politischen Karriere Nordkoreas Diktatoren-Regime diplomatisch in Schach hält. © dpa
Erdtöne wirken solide und verlässlich und strahlen schlichte Natürlichkeit aus. Das macht sie ideal für Volkswirtin Claudia Maria Buch: Sie ist Professorin an der Universität Magdeburg und Mitglied der "fünf Wirtschaftsweisen", die die Bundesregierung in wirtschaftspolitischen Fragen beraten. Für einen staatstragenden Posten ist es ratsam, modisch eher Bodenständigkeit zu demonstrieren. © dpa
Sheryl Sandberg scheut die Öffentlichkeit nicht: Seit 2008 ist die US-Amerikanerin Geschäftsführerin des Facebook-Konzerns. 2013 erschien ihr Buch "Lean In: Women, Work and the Will to Lead", eine Karriere-Bible für Frauen. Die Farbe Rot passt perfekt zu ihr: Leidenschaftliche Trägerinnen der intensiven Farbe genießen viel Aufmerksamkeit und strahlen positive Angriffsfähigkeit und Tatkraft aus. © dpa
Grün charakterisiert Bundeskanzlerin Angela Merkels Regierungsstil perfekt: Beruhigend und vermittelnd - so moderiert sie zwischen Koalitionspartnern wie EU- und G8-Staaten. Auch dunklere Grüntöne passen zu ihrer Aufgabe: Sie wirken maskulin, konservativ und umgeben ihre Trägerin mit der Aura des finanziellen Wohlstandes. © AFP
Allerdings beschränkt sich die Kanzlerin nicht auf eine Farbe, sondern wählt geschickt aus der ganzen Palette: Das Farbenspektrum mit Angela Merkels Blazern ging um die Welt (Screenshot). Am klügsten ist es deshalb für den beruflichen Erfolg, die passenden Farbe ganz nach Anlass zu wählen. Wichtig dabei: Mehr als eine oder zwei starke Farben sollte das Business-Outfit nicht haben - wer will schon ein "Paradiesvogel"-Image? © neuewerbung.org (Screenshot)

Auch interessant

Meistgelesen

Mann langt Arbeitskollegin an Po - sie kontert geruchsintensiv
Mann langt Arbeitskollegin an Po - sie kontert geruchsintensiv
Bewerbung: Mit diesem Trick meistern Sie jede fiese Verhaltensfrage
Bewerbung: Mit diesem Trick meistern Sie jede fiese Verhaltensfrage
Diese geniale Strafarbeit sorgt schon wieder für Lacher im Netz
Diese geniale Strafarbeit sorgt schon wieder für Lacher im Netz
Azubi-Bewerbungen: Diese Fehler lassen Personaler verzweifeln
Azubi-Bewerbungen: Diese Fehler lassen Personaler verzweifeln

Kommentare