Vorstellungsgespräch

Diese schwierige Bewerbungsfrage wird vielen zum Verhängnis

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Eine Frage bereitet vielen Bewerbern Probleme.

Arbeitgeber legen heute viel Wert auf Teamplayer. Deshalb stellen sie ihren Bewerbern gerne eine ganz einfache Frage, die dennoch viele zu Fall bringt.

Für den Erfolg einer Firma spielt das richtige Team eine entscheidende Rolle. Wenn es darum geht, das Unternehmen voran zu bringen, gelten dieselben Regeln wie beim Fußball: Gewinnen kann man nur als echtes Team, das sich gegenseitig unterstützt und hilft, wenn Not am Mann ist. Doch wie findet man heraus, ob Bewerber wirklich Teamplayer sind? Schließlich behaupten das die meisten von sich selbst.

Bewerbungsgespräch: Verhaltensfrage soll Einstellung des Bewerbers offenlegen

Viele Unternehmen stellen dafür eine Frage, die zeigen soll, welche Einstellung und welche Werte Bewerber wirklich hegen. Natürlich nur versteckt, damit der Bewerber den Braten nicht gleich riecht. Deshalb geht es vordergründig um eine ganz andere Sache, etwa diese: "Beschreiben Sie eine Situation in Ihrem alten Job, in der Sie ein Problem hatten. Wie haben Sie dieses gelöst?" 

Doch diese Frage wird vielen Bewerbern zum Verhängnis, wie die amerikanische Karriereberaterin J.T. O Donnell weiß. In einem Gastbeitrag des Wirtschaftsmagazins Inc. berichtet die Expertin, dass viele Bewerber die Ursache für das Problem gerne auf Kollegen schieben, um im Bewerbungsgespräch selbst besser dazustehen. Doch dieses Verhalten ist fatal - selbst wenn es wirklich so war. Denn so stehen Sie bei Ihrem potenziellen Arbeitgeber richtig schlecht da. 

Expertin rät, Schuld nicht auf Kollegen zu schieben

Stattdessen rät die Expertin die Antwort so zu beschreiben, dass Sie zusammen mit Ihren Kollegen an diesem Problem gearbeitet haben - und die Schuld eher auf äußere Umstände (Lieferanten, Kunden etc.) schieben. Denn ein echter Teamplayer hilft seinen Kollegen, anstatt auf ihr Versagen hinzuweisen. 

Lesen Sie auch: Diesen Fehler macht fast jeder im Bewerbungsgespräch

Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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