Das schwarze Schaf im Büro

Wenn Ihr Kollege dieses Verhalten zeigt, werden Sie spät heimkommen

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Faule Kollegen versuchen, mit möglichst wenig Aufwand durch den Tag zu kommen.

Faule Kollegen nerven! Schließlich müssen Sie deren Aufgaben häufig mit erledigen. Doch woran erkennt man ein solches schwarzes Schaf?

Nicht jeder ist so karriereorientiert, dass er jeden Tag seine 100 Prozent abliefert. Doch es gibt auch jene Mitarbeiter, die ihren Kollegen das Leben so richtig schwermachen: die faulen Kollegen. Ein fauler Mitarbeiter zu sein bedeutet, nicht einmal das Mindestmaß an Arbeiten zu erledigen. Und trotzdem lässt er alle anderen - seine Kollegen und den Chef - glauben, er sei wahnsinnig beschäftigt und wichtig.

1. Der faule Kollege gibt Aufgaben weiter

Der faule Kollege neigt dazu, unbeliebte Aufgaben an andere zu verteilen. Meistens sind das die Aufgaben, die Zeit fressen, aber nicht viel Prestige abwerfen. Stattdessen redet er Sie am Ende so lange in Grund und Boden und zählt 1.000 Gründe auf, warum Sie besser für diese Aufgabe geeignet wären und warum er keine Zeit dafür habe. "Man kann nicht permanent für seinen Job brennen, das ist normal. Aber es gibt auch Mitarbeiter, deren Faulheit die anderen belastet oder sogar mit nach unten reißt", sagt Karriereberaterin und Coach Ute Bölke im Gespräch mit Business Insider.

2. Der faule Kollege spielt sich in den Vordergrund

Damit seine Faulheit nicht auffliegt, täuscht der faule Kollege viel Arbeit für das Unternehmen vor und nimmt sich selbst zu wichtig. Manchmal verkauft er sogar die Ideen seiner Kollegen als seine Eigenen und spielt sich in Meetings auf. Haben Sie einen Kollegen, der in Meetings viel erzählt, aber nichts davon umsetzt? Treffer versenkt!

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3. Der faule Kollege ist niemals schuld

Wenn etwas schiefläuft, kann der faule Kollege nie etwas dafür: Der langsame Computer, die knappe Zeit, die laute Ablenkung im Büro sind dann die Missetäter. Selbst übernehmen sie keine Verantwortung.

4. Der faule Kollege kommt früh und geht früh

Für manche passt ein früher Arbeitseinstieg in den persönlichen Tagesrhythmus. Wenn Sie aber bemerken, dass Ihr Kollege in den ein, zwei Stunden, die er früher da ist, nicht wirklich was erledigt hat, könnte das daran liegen, dass er morgens nur unbemerkt eine Runde chillen will.

5. Der faule Kollege stellt sich bei Neuerungen quer

Ein solcher Mitarbeiter hat nicht die Absicht, sich weiterzuentwickeln. Er will nur ohne großen Aufwand durch den Tag kommen. Deshalb wird er sich auch stets gegen neue Abläufe sträuben, die Arbeit bedeuten. Das wird er aber nicht so direkt sagen, also lesen Sie bei seinen Ausreden zwischen den Zeilen.

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6. Der faule Kollege lästert über "die da oben"

Nicht jeder, der mal über den Chef herzieht, ist ein solcher Kandidat. Doch ein fauler Kollege versucht, seine Kollegen als Verbündete mit runter zu ziehen, um nicht das einzige schwarze Schaf im Büro zu sein.

7. Der faule Kollege kennt Gott und die Welt

Seine gute Arbeit macht den faulenzenden Mitarbeiter für sein Unternehmen nicht wertvoll - aber wenn er sich unentbehrlich macht, weil er ein großes Netzwerk aus Kontakten um sich gesponnen hat, ist seine Arbeitsstelle sicher.

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Wenn es in Industrieanlagen brennt, zählt jede Sekunde - deshalb gibt es Werkfeuerwehrleute wie Hannah Netzer. Foto: Frank Rumpenhorst
Wenn es in Industrieanlagen brennt, zählt jede Sekunde - deshalb gibt es Werkfeuerwehrleute wie Hannah Netzer. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Ihre Ausbildung hat Hannah Netzer im Herbst 2017 beendet, jetzt arbeitet sie als angestellte Werkfeuerwehrfrau für ihren ehemaligen Ausbildungsbetrieb Merck. Foto: Frank Rumpenhorst
Ihre Ausbildung hat Hannah Netzer im Herbst 2017 beendet, jetzt arbeitet sie als angestellte Werkfeuerwehrfrau für ihren ehemaligen Ausbildungsbetrieb Merck. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer(l) steht mit ihrer Kollegin Bettina Andres vor einem Löschtank. 40 Tonnen CO2 fassen solche Behälter. Foto: Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer(l) steht mit ihrer Kollegin Bettina Andres vor einem Löschtank. 40 Tonnen CO2 fassen solche Behälter. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Zum Job von Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer gehört es auch, Löschanlagen wie diese zu überprüfen. Foto: Frank Rumpenhorst
Zum Job von Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer gehört es auch, Löschanlagen wie diese zu überprüfen. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Hannah Netzer arbeitet als Werkfeuerwehrfrau am Forschungs- und Produktionsstandort von Merck in Darmstadt. Foto: Frank Rumpenhorst
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Natürlich hat Hannah Netzer bei ihrer Arbeit als Werkfeuerwehrfrau auch Pausen. Generell haben die Fachkräfte aber auch abseits von Notfällen viel zu tun. Frank Rumpenhorst Foto: Frank Rumpenhorst
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Im Ernstfall müssen Werkfeuerwehrleute jeden Handgriff sicher beherrschen - hier am Teleskopmastfahrzeug. Foto: Frank Rumpenhorst
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Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer (r) bei der gemeinsamen Arbeit mit Bernd Saßmannshausen, dem Leiter der Brandschutzabteilung bei Merck in Darmstadt. Foto: Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer (r) bei der gemeinsamen Arbeit mit Bernd Saßmannshausen, dem Leiter der Brandschutzabteilung bei Merck in Darmstadt. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer will erst einmal Berufserfahrung sammeln. Später kann sich die 25-Jährige aber auch eine Weiterbildung vorstellen - oder auch ein Studium. Foto: Frank Rumpenhorst
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