Hygiene-Vorschriften und Regeln beachten

Fitnessstudio zu Corona-Zeiten: Diesen Fehler sollten Sie jetzt nicht beim Training machen

Viele Fitnessstudios haben nach der Corona-Pause wieder geöffnet. Doch es gelten strenge Hygienevorschriften. Was Besucher jetzt noch beachten müssen.

  • Viele Fitnessstudios sind nach der Corona-Pause* wieder geöffnet.
  • Es gelten strenge Hygienevorschriften.
  • Hier erfahren Sie, was es beim Trainieren in Corona-Zeiten* zu beachten gibt - und seit wann die Studios in den Bundesländern wieder öffnen dürfen.

Studie: Deutsche hatten coronabedingt deutlich weniger Bewegung

Update vom 19.06.2020: Einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge haben sich, wie BR Online berichtete, 38 Prozent der Erwachsenen in den vergangenen Wochen weniger bewegt als sonst, 19 Prozent legten in Folge ihrer veränderten Gewohnheiten an Gewicht zu. Nur zwölf Prozent der Befragten seien mehr in Bewegung als zuvor.

Gerade bei den ersten Bewegungen sollte man es darum etwas behutsamer auch beim Training im Fitnessstudio angehen, empfehlen Experten. Bei den ersten Kraftübungen also lieber nur die Hälfte der Sätze machen, heißt es in dem Bericht bei BR online und etwas leichtere Gewichte verwenden. Das beuge Muskelkater vor. Nach zwei bis drei Einheiten dürfe man dann wieder ganz normal trainieren.

Ftnessstudios dürfen wieder öffnen

Artikel vom 02.06.2020: Fitnessstudios dürfen in vielen Bundesländern wieder öffnen. Hier der Zeitplan (Stand: 02. Juni 2020) für die geplante Wiederöffnung von Fitnessstudios in den Bundesländern laut der Deutschen Presse-Agentur auf einen Blick:

BAYERN: Fitnessstudios und Indoor-Sportstätten dürfen seit 8. Juni wieder öffnen. Derzeit ist Sport in Gebäuden nur in wenigen Fällen wie Reithallen erlaubt.

BADEN-WÜRTTEMBERG: Fitnessstudios dürfen seit dem 2. Juni wieder öffnen. Auch Sportvereine sollen dann wieder in Hallen trainieren können.

BERLIN: Seit dem 2. Juni dürfen Fitnessstudios unter Auflagen wieder öffnen und Gruppen von bis zu zwölf Personen in Sporthallen wieder trainieren.

BRANDENBURG: Fitnessstudios, Turn- und Sporthallen können unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln wieder aufmachen.

BREMEN: Sporthallen und Fitnessstudios dürfen unter Auflagen wieder öffnen.

HAMBURG: Sporthallen, Fitness- und Sportstudios, Yogastudios, Tanzschulen und Indoor-Spielplätze dürfen unter Auflagen wieder öffnen.

HESSEN: Vereine dürfen in Hallen trainieren, Fitnessstudios sind geöffnet.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Fitnessstudios dürfen ihre Türen öffnen. Auch Vereinssport darf wieder in geschlossenen Räumen betrieben werden.

NIEDERSACHSEN: Sport in Hallen ist unter Einhaltung der Mindestabstände wieder erlaubt. Das gilt auch für Fitnessstudios.

NORDRHEIN-WESTFALEN: Fitnessstudios sind geöffnet. Vereinssport in Hallen ist nur bedingt möglich.

RHEINLAND-PFALZ: Fitnessstudios dürfen wieder aufmachen, auch Vereinssport in Hallen ist wieder möglich.

SAARLAND: Sport treiben in Hallen ist erlaubt - im Fitnessstudio und beim Vereinssport.

SACHSEN: Fitnessstudios sind geöffnet, Vereinssport ist auch in der Halle erlaubt.

SACHSEN-ANHALT: Fitnessstudios dürfen wieder öffnen, auch Sport in Hallen ist erlaubt. Verboten bleiben Wettkämpfe, Zuschauer und generell Kontaktsportarten wie Ringen.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: Fitnessstudios dürfen öffnen und Vereine auch in Räumen trainieren.

THÜRINGEN: Fitnessstudios dürfen wieder öffnen, Vereine sollen seit dem 1. Juni in Hallen zurückkehren.

Update vom 26. Mai: Wann die Fitnessstudios in welchen Bundesländern wieder offen haben

In einigen Bundesländern durften Fitnessstudios unter Auflagen bald wieder öffnen  - so zum Beispiel auch in Hamburg ab Mittwoch, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am 26. Mai berichtete. Andere Bundesländer sollen bald folgen.

In Bayern dürfen Fitnessstudios am 8. Juni wieder öffnen, wie ebenfalls am 26. Mai bekannt wurde.

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Update vom 25. Mai: Gericht entschied - Fitnessstudios in Thüringen dürfen öffnen

Fitnessstudios in Thüringen dürfen unter Auflagen öffnen. Das hat das Thüringer Oberverwaltungsgericht einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur zufolge am 22. Mai beschlossen und damit die Thüringer Corona-Verordnung mit Blick auf diese Sporteinrichtungen gekippt. Die Regelung dort sieht eigentlich vor, dass die Studios erst ab dem 1. Juni öffnen dürfen. Voraussetzung für eine Öffnung sei aber, dass ein Infektionsschutzkonzept fürs Studio erstellt und nachgewiesen wird, hieß es demnach in der Mitteilung des Gerichts. Die Entscheidung sei unanfechtbar. Der Beschluss gelte für ganz Thüringen. Sollte sich die Corona-Lage in einzelnen Regionen aber verschärfen, könnten die Öffnungen wieder mit Anordnungen eingeschränkt werden.

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Update vom 18. Mai: Fitnessstudios in Mecklenburg-Vorpommern dürfen ab 25. Mai öffnen

Fitnessstudios in Mecklenburg-Vorpommern sollen vom 25. Mai an unter Auflagen wieder öffnen dürfen, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete.

Update vom 16. Mai: Fitnessstudios in Schleswig-Holstein dürfen ab 18. Mai öffnen

Die Landesregierung in Schleswig-Holstein  hat am Samstag den rechtlichen Rahmen für Lockerungen der Corona-Beschränkungen gesetzt. Laut der Verordnung soll ab dem 18. Mai Training im Fitnessstudio wieder möglich sein, wie dpa berichtete. Natürlich gelten auch in diesem Bundesland strenge Auflagen.

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Update vom 13. Mai: Fitnessstudios in Rheinland-Pfalz dürfen ab 27. Mai öffnen

Fitnessstudios in Rheinland-Pfalz dürfen ab dem 27. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Das hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Mittwoch in Mainz angekündigt, wie die Deutsche-Presse-Agentur berichtete.

Meldung vom 12. Mai: Erste Fitnessstudios in Nordrhein-Westfalen wieder offen

Seit Wochen sind die Fitnessstudios in Deutschland wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus* geschlossen. Die ersten Lockerungen treten nun zum Teil in Kraft. So haben in Nordrhein-Westfalen (NRW) zum 11. Mai die ersten Fitnessstudios wieder geöffnet. Es gelten aber strenge Auflagen. Zwischen den Geräten muss genügend Abstand sein, während die Duschen beispielsweise geschlossen bleiben.

Lesen Sie hier: Coronakrise: Öffnung von Fitnessstudio sorgt für Streit in diesem Bundesland

Fitnessstudios in vielen Bundesländern noch nicht geöffnet

Auch in Hessen dürfen Fitnessstudios - unter Auflagen - seit 15. Mai wieder öffnen, berichtet das Portal businessinsider.de. "Wann die Sportstätten in den anderen Bundesländern wieder aufmachen, unterscheidet sich stark oder ist zum Teil noch nicht festgelegt", heißt es in dem Bericht zudem (Stand: 12. Mai). Manche Bundesländer seien auch noch in den Verhandlungen, wann die Sportstätten wieder aufmachen dürfen. In einigen Regionen werde sogar je nach Kreis und Stadt individuell entschieden. Businessinsider.de nennt (Stand 12. Mai) zudem mögliche Zeitfenster, in welchen Bundesländern Fitnessstudios in weiteren Bundesländern unter Beachtung der Auflagen bald wieder öffnen sollen: Sachsen und Schleswig-Holstein sind demnach in der Reihe als Nächstes dran - hier sei der 18. Mai für eine Wiederöffnung vorgesehen.  

Woanders müssen sich Mitglieder wohl noch etwas länger gedulden. So bleiben in manchen Bundesländern die Fitnessstudios zumindest vorerst geschlossen - so zum Beispiel die Ansage in Bayern, wie die Deutschen Presse-Agentur am 11. Mai berichtete. Dort haben die Behörden demnach auch noch keinen Termin für eine Wiederöffnung in Aussicht gestellt.  

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Erste Fitnessstudios in NRW haben wieder geöffnet - diese Auflagen gelten

Die Regelungen der Corona-Maßnahmen sind Ländersache. Businessinsider.de benennt die wichtigsten Auflagen, die dem Portal zufolge nun in Fitnessstudios in NRW gelten und die dem Bericht zufolge "wohl so ähnlich" in den meisten Bundesländern umgesetzt werden - hier ein Ausschnitt: "Als Maßstab gilt, dass pro 7 Quadratmeter Fläche im Fitnessstudio nicht mehr als ein Kunde zugelassen werden darf. Es dürfen nicht mehr Kunden in das Studio, als Plätze in den Kursräumen und Geräte nach diesen Regeln nutzbar sind", schreibt das Portal.

Fitnessgeräte seien so anzuordnen, "dass der Abstand zwischen zwei gleichzeitig mit Kunden besetzten Sportgeräten mindestens drei Meter betrage" (gemeint sei der gesicherte Mindestabstand von 1,5 Metern zuzüglich Bewegungsraum und Trainingsgerät). Idealerweise sei jeweils nur jedes zweite Gerät zu nutzen. Bei den Kursen sei der Zugang so zu regeln, dass für jeden Kunden ein Mindestabstand von zwei Metern in alle Richtungen gegeben ist.

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Auflage in Coronakrise: Geräte im Fitnessstudio desinfizieren

Weiter berichtet businessinsider.de zu den Auflagen für Fitnessstudios in NRW: Mitglieder müssten große, selbst mitgebrachte Handtücher unterlegen. Die Kontaktflächen aller Sportgeräte sowie weitere Kontaktflächen wie Spinde oder Ablagen seien nach jedem Gebrauch mit einem fettlösenden Reiniger  oder mit einem Desinfektionsmittel zu reinigen. Und, so heißt es in dem Bericht: Beschäftigte müssten in allen Räumlichkeiten eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, für Mitglieder gelte keine Maskenpflicht, es werde jedoch dringend empfohlen. Kurstrainer könnten - sofern dies zur Ausübung ihrer Tätigkeit erforderlich ist - unter Wahrung der Abstandsregeln auf einen Mundschutz verzichten.

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Coronakrise: Duschen in Fitnessstudios sollen zunächst gesperrt bleiben

Außerdem heißt es in dem Bericht zu den genannten Auflagen: Nach Betreten des Fitnessstudios sei Hände waschen oder desinfizieren Pflicht, die Anbieter müssten Desinfektionsmittel bereitstellen. Aufs Händeschütteln zur Begrüßung solle verzichtet werden. Nachdem die Kunden ihr Einverständnis gegeben haben, dürften Studios zudem die Kundenkontaktdaten, sowie Zeitpunkt des Betretens und Verlassens des Fitnessstudios sowie die Teilnahme an bestimmten Kursen dokumentieren, um zu verfolgen, wer mit wem Kontakt hatte.

Gästen, die nicht zur Einhaltung der nachfolgenden Regeln bereit sind, sei im Rahmen des Hausrechtes der Zutritt zu verwehren, heiße es in der Regierungserklärung. Die Duschen in den Fitnessstudios seien gesperrt, Umkleiden dürften nur zur Verwahrung der privaten Gegenstände in den Spinden geöffnet werden. Die Nutzung der Schwimmbecken, Saunen und Solarien sei bis auf Weiteres untersagt.

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Im Fitnessstudio: 1,5 Meter Abstand zwischen Matten, Geräten und Studio-Nutzern

Etliche Fitnessunternehmen, vertreten durch den Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit e.V. (DIFG), hätten in der vergangenen Woche ein Konzept zur Wiederöffnung vorgelegt, das von Wissenschaftlern der TU München und der IST Hochschule Düsseldorf verfasst wurde.

Die wohl offensichtlichste Empfehlung der Wissenschaftler ist laut businessinsider.de: Öfter putzen und desinfizieren sowie überall noch mehr Desinfektionsmittelspender aufstellen. Zunächst müssten die Betreiber jedoch sicherstellen, dass Geräte, Equipment und Einrichtung so umgestellt werden, dass mindestens ein Abstand von 1,5 Metern sichergestellt ist. Die Wissenschaftler empfahlen auch nicht mehr als eine Person pro zehn Quadratmeter Studiofläche, heißt es weiter in dem Bericht. Dies gelte auch für Kurse: Hier werde ein Teilnehmer pro acht Quadratmeter im Kursraum empfohlen. Auch die Gymnastikmatten sollten mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt liegen.

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