Klingt traumhaft, aber...

Aufgepasst: Darum sollten Sie nicht mit besten Freunden in einem Unternehmen arbeiten

Das gemeinsame Arbeiten stellt oft selbst die stärksten Freundschaften auf eine harte Probe.
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Das gemeinsame Arbeiten stellt oft selbst die stärksten Freundschaften auf eine harte Probe.

Eine Stelle wird frei, die perfekt für einen Freund zugeschnitten ist. Aus mehreren Gründen sollten Sie diesen aber trotzdem nicht in Ihr Unternehmen holen.

  • Mit den besten Freunden im gleichen Unternehmen angestellt zu sein klingt zunächst nach viel Spaß.
  • Viele Gründe sprechen aber gegen eine Zusammenarbeit.
  • Überlegen Sie sich genau, ob Sie Freunden eine Stelle in Ihrem Unternehmen empfehlen möchten.

Den meisten Spaß hat man in der Regel mit den besten Freunden. Wenn diese im eigenen Unternehmen angestellt wären, würde der Alltag somit wesentlich interessanter aussehen. Gegen eine Zusammenarbeit mit den Freunden sprechen allerdings gleich mehrere Argumente.

Mit den Freunden in einem Unternehmen: Das spricht dagegen

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, mit Freunden im gleichen Unternehmen zu arbeiten. Viele Firmen unterstützen ein Empfehlen von Bekannten sogar dadurch, dass Mitarbeiter Geldprämien erhalten, falls ein von ihnen vorgeschlagener Bewerber eine Stelle erhält. Alleine das bietet meist schon genug Anreiz, das eigene Unternehmen im Freundeskreis fleißig zu bewerben.

Doch ist es wirklich sinnvoll, mit den besten Freunden am gleichen Ort zu arbeiten? Zumindest sollte diese Entscheidung insbesondere aus einem Grund gut durchdacht sein: Nicht mit jeder Person, mit der man sich privat versteht, arbeitet man auch gut zusammen.

Das andere Extrem ist ebenfalls denkbar: Wer mit dem besten Freund oder der besten Freundin zu viel Zeit verbringt, könnte seine Aufgaben vernachlässigen. Arbeiten Sie also nur mit Personen zusammen, mit denen Sie sich problemlos verstehen und die Sie gleichzeitig nicht von Ihren Pflichten ablenken.

Lesen Sie auch: Darum sollten Sie sich auf keinen Fall mit Ihrem Chef anfreunden.

Schätzen Sie Ihre Freunde richtig ein, bevor Sie eine Stelle bewerben

Bevor Sie jemanden empfehlen, sollten Sie sich eine weitere Frage stellen: Haben die eigenen Freunde überhaupt die nötigen Fähigkeiten und Motivation, um im selben Unternehmen zu arbeiten? Falls sich Ihre Empfehlung als unpassend herausstellt und der Freund oder die Freundin im Extremfall sogar gekündigt wird, kann das auch ein schlechtes Licht auf Sie selbst werfen. Das Magazin Forbes empfiehlt deshalb, Ihrem Chef* von vornherein von möglichen Schwächen Ihrer Freunde zu erzählen, anstatt nur die guten Seiten anzupreisen.

Zu gute Letzt gilt es sich zu fragen, wie die gemeinsame Arbeit die Freundschaft selbst beeinflusst. Könnte es zu Streitereien kommen? Das mag beispielsweise der Fall sein, wenn Ihre Freunde eine Absage erhalten, nachdem Sie ihnen zu viele Hoffnungen gemacht haben. Ebenfalls kritisch sind unterschiedliche Rangordnungen im Unternehmen, da Sie und Ihre Freunde dadurch kaum mehr auf Augenhöhe kommunizieren können.

Auch interessant: Vorsicht, sagen Sie diese Sätze niemals zu einem gekündigten Mitarbeiter.

Video: Darf der Chef mich zwingen, meinen Schreibtisch aufzuräumen?

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