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Gute Bilanz für Bundesfreiwilligendienst

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Der 19-jährige Yannis Lassal betreut einen älteren Mann im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. © dpa

München - Die anfängliche Skepsis ist gewichen: Zwei Jahre nach Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) hat der Diözesan-Caritasverband München und Freising eine positive Bilanz gezogen.

In den katholischen Einrichtungen in Oberbayern hätten seit Juli 2011 knapp 500 Frauen und Männer einen BFD absolviert oder seien noch im Einsatz, teilte der Verband mit. Das den Einrichtungen zugeteilte Kontingent sei fast ausgeschöpft worden. Für 2013 habe die Caritas aufgrund der großen Nachfrage Zusatzkontingente beantragt.

Die Befürchtung, dass mit der Abschaffung des Zivildienstes der Kontakt zu jungen Männern verloren gehe, habe sich „zum Glück nicht bewahrheitet“, erklärte der für den BFD zuständige Caritas-Mitarbeiter Erich Geßner. Außerdem ließen sich viele BFDler anschließend in einem Sozial- oder Gesundheitsberuf ausbilden. Die Freiwilligen arbeiteten laut Mitteilung durchschnittlich 9,6 Monate in den Einrichtungen. Während es sich 2011 überwiegend um junge Männer handelte, seien 2012 verstärkt Frauen hinzugekommen.

kna

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