Ausbildungsmesse IHKjobfit! am 17.11. in München

Generation YZ – Die neue Ausbildungsgeneration!

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Zur Ausbildungsmesse IHKjobfit! kommen und Tipps & Tricks für Azubis und Arbeitgeber dieser Generation sammeln

Es ist wieder soweit, die größte Ausbildungsmesse für Schüler und Eltern öffnet am 17. November in München wieder die Tore! Neben vielen Messe-Highlights, wie Profi-Fotoshootings, Style-Beratung für Job-Interviews, Bewerbungs-Checks vor Ort, muss diese Messe jedes Jahr mit ihrer Zielgruppe und deren aktuellen Herausforderungen bei der Job- und Talentsuche mithalten. Die zunehmende Digitalisierung macht auch vor der Veränderung von Bewerbungsprozessen und –abläufen nicht halt, deshalb wurde zur IHKjobfit! beispielsweise ganz neu eine VR (Virtual-Reality)-Station integriert. Mit Hilfe dieser Station können Ausbildungsberufe nicht nur theoretisch sondern „hautnah“ erlebt werden.

Bei den aktuellen Ausbildungsjahrgängen handelt es sich um die sogenannte Generation YZ: Es heißt, diese Generation revolutioniert die Berufswelt, denn sie sind diejenigen, die im Zeitalter der Digitalisierung aufgewachsen sind. Ebenso wie deren Kindheit und Jugend durch digitale Anwendungen geprägt wurde, sei es durch den Gebrauch von Spielzeugen dieser Art bereits im Kleinkindalter, als auch deren pädagogische Erziehung in den Schulen (z.B. Einsatz von Smartboards im Unterricht, etc.), wird es auch in Zukunft immer mehr veränderte Ausbildungsberufe bzw. Bewerbungsverfahren geben.

Der Unterschied zwischen Generation Y und Generation Z

Doch was genau ist gemeint mit dem Begriff Generation YZ? Und was gilt es für diese Jahrgänge, in Bezug auf die Berufswahl und dem Angebot der Arbeitgeber/ Unternehmen zu beachten? Um diese Frage zu klären sollte zuerst betrachtet werden, mit wem wir es bei der Generation YZ zu tun haben. Der Zukunftsforscher Simon Schnetzer hat sich genau mit dieser Frage und den beiden Generationen eingehend beschäftigt und eine Studie* aufgesetzt. Laut seinen Beobachtungen handelt es sich bei der Generation Y um Geborene zwischen 1980 und 2000. Es ist die erste Generation, für die Digitalisierung ein Normalzustand ist und deren Online-Identität ein Teil des Real Life wird. Eltern sind ihre wichtigsten Vorbilder, dennoch stellen sie alles in Frage und definieren die Zukunft flexibel. Sie haben ein völlig neues Verständnis von Werten, Lernen, Arbeiten, Eigentum, Familie, Sicherheit und Glück.

Simon Schnetzer

Und was genau ist die Generation Z? Sie sind ab 2000 geboren und ist die erste Generation, die mit Smartphones aufwächst, deshalb ist der Umgang damit als auch mit Social Media selbstverständlich. Facebook ist für diese Generation out, es lebe Snapchat, Instagram und Tik Tok. Webseiten müssen für sie mobil sein, damit sie auf dem Smartphone lesbar sind. Sie leben also die Verschmelzung von Online und Real Life. Die wachsende Bedeutung von Familie aufgrund der Digitalisierung des Soziallebens. Die Beobachtung, ob Angst vor der Zukunft mit der Entwicklung durch die Lebensphasen abnimmt. In welcher Form sich durch die Generation Z als Arbeitnehmer und als Unternehmer die Arbeitswelt verändert.

Neues Kommunikationsverhalten und Umgang mit neuer Technologie

Warum ist die Generation Y so wichtig? Aufgrund des demografischen Wandels entsteht zunehmend starker Wettbewerb um die weniger werdenden jungen Menschen. Außerdem ist die Generation Y mit ihrem Kommunikationsverhalten und ihrem selbstverständlichen Umgang mit Technologie, Apps und generell Veränderungen ein Beschleuniger für gesellschaftliche Veränderungen. Veränderungen beziehen sich etwa auf die Führungskultur in Unternehmen, der Umgang mit Daten und Privatsphäre, Mobilität und Heimat. Für Unternehmen, Verbände, Vereine und Regionen ist die Generation Y das Lebenselexir, um zukunftsfähig zu sein. Einerseits gilt es diese jungen Menschen zu verstehen und zu begeistern. Andererseits gilt es, die Balance zwischen älteren und jüngeren Menschen neu auszuloten. Weiter wie bisher ist ein Auslaufmodell, erst durch Beteiligung, Raum für Kreativität und Wissen um die veränderten Bedürfnisse kann der Übergang gelingen.

Zurück in die Zukunft - Eine neue Ausbildungswelt! Zu sehen ist der Zukunftsforscher Simon Schnetzer auch auf der diesjährigen Aktionsbühne der Ausbildungsmesse IHKjobfit! in München! Dort blickt er mit seiner Show „Fitforfuture: Dein Leben 2030!“ mit Schülern in ihre Zukunft, um daraus Rückschlüsse auf die Berufswahl zu ziehen.

Weitere Special Guests & ShowActs auf der IHKjobfit! in München sind: - Osman Citir mit seiner Motivations-Show „Wenn du es willst, kannst du es schaffen. Es liegt einzig allein an dir.“

Als auch YouTuber Flowest: Treffe YouTube-Star Flowest live auf der IHKjobfit! Er erzählt, warum er sich für eine Ausbildung entschieden hat und wie sein Leben als YouTuber volle Fahrt aufnimmt.

Interview mit YouTuber Flowest

Auch Flowest zählt zur Generation Y! Grund genug um ihn in einem Interview dazu zu befragen:

Hallo Flo, du zählst mit deinem Geburtsjahr 1996 ebenso zur Generation Y. Kannst du die Beschreibung der Generation von YZ, die Simon Schnetzer mit seiner Studie widergibt, für dich persönlich unterstreichen/teilen?

Flowest: Ich kann die Beschreibung in vielen Punkten teilen. Vor allem die Online-Identität wurde nach und nach immer mehr Teil von meinem Real Life. Ebenfalls stelle ich alles in Frage und definiere meine Zukunft sehr flexibel. YouTube gibt mir die Möglichkeit heute noch zuhause zu arbeiten & morgen am anderen Ende derWelt. Aus diesem Grund bin ich sehr viel unterwegs, probiere viel aus und definiere meinen Standpunkt immer wieder neu. Trotzdem sind meine Eltern die wichtigsten Vorbilder auf deren Ratschläge ich immer wieder zurückkomme.

Welche Erfahrungen machst du persönlich? Hast du Angst vor der Zukunft? Wie sieht es mit deiner School-Life-Balance aus?

Flowest: Angst vor der Zukunft habe ich nicht. Durch mein digitales Umfeld kann ich mich schnell Aufgaben anpassen und neue Herausforderungen angehen. Ich persönlich merke aber, dass die Work-Life-Balance immer mehr unter der zunehmenden Digitalisierung leidet. Durch das auf dem persönlichen Handy installierte E-Mail Postfach der Firma wird man in seiner Freizeit immer mehr erreichbar. So kommt es oft vor, dass Angestellte nach Feierabend noch Mails versenden und Verträge aushandeln. Da ich als YouTuber aber sowieso 24/7 erreichbar & auf Achse bin, ist das für mich mittlerweile normal.

Welche Tipps in Sachen Ausbildungswahl würdest du dieser/Deiner Generation mit auf den Weg geben?

Flowest: Vor dem Beginn meiner Ausbildung zum Mediengestalter in 2013 habe ich viele Praktika in verschiedenen Bereichen gemacht. Das eine hat sich angefühlt wie Arbeit, das andere wie ein Hobby. An diesem Gefühl erkennt man den richtigen Beruf für sich selbst und genau dieses Vorgehen empfehle ich anderen bei der Ausbildungswahl. Oft hat man einen Beruf noch gar nicht auf dem Schirm, von dem man nur über Recherche von möglichen Ausbildungen und Praktika erfährt.

Welche Tipps hast du für Arbeitgeber dieser Generation? 

Flowest: Die Arbeitgeber sollten sich modern und dynamisch darstellen. In der heutigen Zeit wandeln sich die verschiedenen Berufsbilder durch die Modernisierung und Vereinfachung von Abläufen schneller als je zuvor. Auch das Thema Teamspirit spielt heutzutage eine immer größere Rolle. Der Betrieb, in dem ich jetzt arbeite, ist für mich wie eine zweite Familie. Wir gehen nach der Arbeit auch mal gemeinsam in eine Bar auf ein Bier.

Wie denkst du verändert sich in Zukunft weiter der Bewerbungsprozess und der Ausbildungsmarkt? Kannst du dir beispielsweise ein Bewerbungsgespräch in digitaler Form vorstellen? Glaubst du an Roboter die in Zukunft Interviews führen?

Flowest: Ich denke, dass Bewerbungsprozesse in Zukunft nur noch online stattfinden werden. Ebenfalls wird in Zukunft die klassische Bewerbung durch verschiedene Onlineprofile ersetzt werden, um somit die Abläufe im Auswahlverfahren zu vereinfachen. Ein Bewerbungsgespräch mit einem Roboter kann ich mir allerdings nicht vorstellen, da die Firmen meiner Meinung nach auch in Zukunft auf die persönlichen Werte und die Tendenzen bei einem persönlichen Gespräch achten sollten.

Glaubst du daran, dass es in Zukunft eine Vorabauswahl der Bewerber via deren Social Media-Kanäle bzw. Online-Auftritte gibt? Was rätst du den zukünftigen Absolventen?

Flowest: Das gibt es in Zukunft auf jeden Fall und wird auch heute teilweise schon so gemacht. Ich finde, dass man auf seinen Social Media-Kanälen gerne Kreativität zeigen darf. Vor allem in Medienberufen kann das vorteilhaft sein. Man sollte sich aber trotzdem seriös und authentisch zeigen. Ein gut gepflegter Social Media Account ohne diverse „Ausfallbilder vom letzten Wochenende“ wirkt sympathisch und kann einen guten ersten Eindruck hinterlassen.

Weitere Tipps von Flowest zum Thema Bewerbung & Co. findet man unter nachfolgenden Links:

- Bewerbungstipps: Als Grizzly zum Bewerbungsgespräch

- 3-5 Arten von Azubis – Diese Skills solltest du haben

Flowest kostenlos Abonnieren: http://goo.gl/fsI60R

YouTube Kanal IHK für München und Oberbayern: https://bit.ly/2PmVWN3

Alle wichtigen Infos zur IHKjobfit!

Du gehörst auch zur Generation YZ? Oder du kennst jemanden der gerade auf der Suche nach seinem Traumberuf und dem dazugehörigen Ausbildungsplatz ist? Dann nix wie hin zur Ausbildungsmesse IHKjobfit! 2018 in München! www.ihkjobfit.de/muenchen

IHKjobfit! – Ausbildungsmesse für Schüler
Samstag, 17. November 2018
9:30 Uhr bis 15:30 Uhr

MVG Museum München (Ständlerstraße 20, 81549 München)
Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Tram 18, Haltestelle Schwanseestraße
Bus 139, 145: Haltestelle Ständlerstraße

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Vorabschluss- und Abschlussklassen aller Mittel- und Realschulen, Gymnasien und FOS/BOS in Stadt und Landkreis München – gerne mit Eltern. Der Eintritt der Messe ist kostenfrei.

*Quelle: Studie Junge Deutsche 2017 (Seit 2016 Erforschung von 14-17jährigen der Generation Z im deutschsprachigen Raum). Simon Schnetzer www.simon-schnetzer.com

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