Jobwechsel

Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, ist es höchste Zeit, zu kündigen

Wer unzufrieden im Job ist, sollte die Gründe kritisch hinterfragen. (Symbolbild)
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Wer unzufrieden im Job ist, sollte die Gründe kritisch hinterfragen. (Symbolbild)

Wer mit dem eigenen Job nicht mehr zufrieden ist, sollte die Gründe hinterfragen - und findet wahrscheinlich recht schnell die wegweisende Antwort.

  • Was ist der Grund, warum gerade gute Mitarbeiter im Job nicht mehr zufrieden sind?
  • Eine Karriereexpertin berichtet über die Erfahrung von Beschäftigten.
  • Oft sind es mehrere Gründe, die Betroffene dazu bewegen, nach Alternativen zu schauen.

Über eine Kündigung* haben gewiss schon viele Beschäftigte nachgedacht. So ein Schritt will reiflich überlegt sein. Gerade in der Wirtschaftskrise ist es in vielen Branchen alles andere als einfach, eine passende Alternative zu finden. Und trotzdem ist in der beruflichen Laufbahn manchmal ein Zeitpunkt gekommen, an dem ein Job-Wechsel nötig wird.

 „Bei einer Kündigung geht es meistens nicht wirklich um Geld“, zitiert das Portal „t3n.de“ die Karrierexpertin Karin Volbracht. Die häufigsten Argumente, warum gute Mitarbeiter das Unternehmen verlassen würden, hänge vor allem mit den Vorgesetzten und enttäuschten Erwartungen zusammen, heißt es zudem in dem Bericht, in dem fünf Gründe genannt sind, die für einen Job-Wechsel sprechen. Das sind dem Bericht zufolge die Anzeichen, warum gerade gute Mitarbeiter diesen Schritt gehen:

  • Nicht genügend Wertschätzung: „Neben ihrem Fachwissen und Sozialkompetenzen ist es das überdurchschnittliche Engagement, was richtig gute Mitarbeitende von anderen unterscheidet: Extrastunden, Extragedanken, Extraleistung“, wird die Karriereexpertin Karin Volbracht. in dem Beitrag zitiert. Der Frust kommt, wenn es an Wertschätzung dafür fehle - "nicht nur beim Gehalt, sondern auch an Feedback und Anerkennung".
  • Probleme mit dem Chef: Häufig hängen Kündigungen mit den Vorgesetzten zusammen, heißt es zudem in dem Bericht Nur ein Beispiel: „Wenn ein guter Mitarbeiter kein Gehör findet oder regelmäßig Ungerechtigkeiten und Inkompetenz und Ideenklau erlebt, dann ist die Kündigung irgendwann der Ausweg“, so die Expertin. Lesen Sie zudem: An diesem Zeichen erkennen Sie übrigens, dass Ihr Chef Sie nicht leiden kann - sind Sie auch alarmiert?
  • Unterforderung: Auch wer sich im Job langweilt, sucht oft eine berufliche Veränderung. „Gute Mitarbeiter wünschen sich Freiräume, Herausforderungen und Rückenwind für ihre berufliche und persönliche Entwicklung“, sagt die Karriereexpertin in dem genannten Bericht.
  • Erwartungen passen nicht zum Job-Inhalt: Auch, wenn die Job-Inhalte oder der Bereich, den man in der Firma verantwortet, nicht (mehr) mit den eigenen Vorstellungen kompatibel sind, kann das ein trefflicher Grund sein, warum sich Beschäftigte nach einer anderen Stelle umschauen.
  • Eine Alternative, die besser ist: Oft sind es gleich mehrere der genannten Gründe, warum sich Betroffene nach einer solchen Alternative umschauen. Wenn sich dann tatsächlich die Tür für einen neuen, besseren Job öffne, falle die Entscheidung meist schnell und leicht, wird die Karriereexpertin in dem Zusammenhang zitiert. Neben dem Gehalt nennt sie verschiedene wichtige Faktoren, die dabei eine Rolle spielen: Sinn, Freude, Anerkennung und Entwicklung. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.
  • Erfahren Sie hier: Sie bekommen auf Ihre Bewerbung keine Antwort? Dann verzichten Sie auf diese eine Sache

Praktisch für unterwegs

Ein Apple iPad Mini (werblicher Link) ist praktisch, wenn Sie viel unterwegs sind und für die Arbeit trotzdem das Wichtigste auf dem Schirm haben wollen.

Wer sich tatsächlich dazu entschließt, einen neuen Job zu beginnen, sollte die sich vorher gut über die Kündigungsfristen, Formulierungen und gesetzliche Regelungen sowie über die Vereinbarungen mit dem Unternehmen im Klaren sein. (ahu) *merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

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Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil. © iStock / grinvalds
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer.
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer. © pixabay / Free-Photos
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Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen. © pixabay / DanaTentis
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Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren. © pixabay / Ashish_Choudhary
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Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an. © Srdjan Suki / EPA / dpa
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Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch". © pixabay / RobinHiggins
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