Die Sofortlotterien bei Lotto Bayern

Auf die Plätze: Los fertig!

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Von der Rolle in die Pappkartons: Nada Sager arbeitet in der Losfertigung bei Lotto Bayern.

Lose sind Handarbeit. Beim Aufreissen, Aufrubbeln oder Ausfüllen (zur beliebten zweiten Chance!). Aber durchaus auch schon bei der Herstellung:

diridari und Bayernlos

Natürlich liegt davor immer auch ordentlich Kopfarbeit. Beim Produktdesign zum Beispiel. Es ist nämlich gar nicht so leicht, ein Los zu entwickeln, das den Geschmack der Leute trifft. Rund 30 Mitarbeiter kümmern sich unter der Ägide von Referatsleiterin Kornelia Kohnen bei der Staatlichen Lotterieverwaltung am Karolinenplatz 4 für den großen Erfolg der kleinen, handlichen Glücksbringer. Wie zum Beispiel von Lottos neuem Rubbellos „diridari“ . Für zwei Euro Einsatz gibt es hier Sofortgewinnchancen von zwei bis 50 000 Euro. diridari enthält besonders viele Gewinne von zwei, vier, zehn, 20 und 100 Euro. Und eine zweite Chance (auf zwei mal 5000 Euro), so wie beim Bayernlos, dem anderen bayerischen „Star“ der Losfamilie von Lotto Bayern, bei dem man allerdings noch größere Gewinnchancen hat.

Bayernlos-Adventskalender

Übrigens: 98 Prozent der Millionen-Lose werden in den rund 3700 Lotto-Annahmestellen bayernweit verkauft. Etwa 60 Millionen Stück pro Jahr allein vom Bayernlos – besonders viele im Winter, wenn der Bayernlos- Adventskalender in den Annahmestellen liegt.

Ein Zufallsgenerator verteilt die Gewinnchancen

Die Produktionsabteilung im Erdgeschoss der Staatlichen Lotterieverwaltung am Karolinenplatz kümmert sich um die Endverarbeitung der Lose. Auf einer der weltweit modernsten Fertigungsanlagen ihrer Art. „Maßgeschneidert“ für Lotto Bayern. Die vorgedruckten Lose werden hier auf Rollen angeliefert. Und dann werden die Gewinne eingedruckt Mittels programmgesteuertem, kameraüberwachtem Digitaldruck auf komplett recyclingfähigem Papier. Per Zufallsgenerator werden die Gewinnchancen verteilt. Jedes Los wird mit einem Barcode verschlüsselt. So wird das einzelne Los, aber auch das Paket, zu dem es gehört, identifizierbar. Das verhindert Betrug. Täglich wird so nach Bedarf gedruckt. 60 Millionen Lose pro Jahr allein vom Bayernlos – in zehn Teilserien. Jedes Los wird einzeln erfasst und vom PC individualisiert. Das bietet vollkommene Sicherheit.

Der typische Kunde: bayerischbodenständig

Anschließend werden die Lose verpackt - das ist zum Beispiel der Job von Nada Sager von Lotto Bayern: „In Bündeln zu je 250 Losen, in Pappkartons zu je 20 Stück und auf Paletten (jeweils 40 Kartons) fein säuberlich aufgestapelt, werden die Lose dann in Teillieferungen an die Bezirksstellen ausgeliefert“, sagt sie. Und finden so ihren Weg zum Los-Fan in den Annahmestellen oder am Kiosk oder an der Tankstelle … Der typische Kunde ist übrigens meist so bayerischbodenständig wie „sein“ Los: Überwiegend männlich und über 40, in der Regel verheiratet, die Kinder sind schon etwas älter und er hat häufig einen handwerklichen Beruf. Zuverlässig halt.

OLIVER MENNER

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