So geht es den Kurieren

Mehr Pakete an der Haustür wegen Coronakrise - aber Ostern kommt erst noch

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In der Corona-Krise gibt es insgesamt weniger Geschäftspost. Das hat Folgen für die Paket- und Kurierbranche.

Weil mehr Menschen wegen des Coronavirus daheim sind, steigt der Bedarf an Paketlieferungen bis zur Haustür. Was die Krise für die Kuriere noch bedeutet.

  • Zum Einkaufen gehen die Menschen nur noch in den Supermarkt.
  • Der Bedarf an Paketen an der Haustür steigt.
  • Die Geschäftspost aber wurde zunächst spürbar weniger. Wie ist der Trend zu Ostern bei den privaten Sendungen?

Corona-Krise: Mehr Pakete an der Haustür

Viele Menschen sind in der Corona-Krise* daheim. Die meisten Geschäfte sind geschlossen - zum Einkaufen geht man wegen der Ausgangsbeschränkungen nur mal eben zum Supermarkt oder (manche) in die Arbeit. Viele Beschäftigte mussten aber auch schon Kurzarbeit* beantragen - andere arbeiten im Homeoffice.

Das hat Auswirkungen auch auf die Paketdienste. Die Folgen: Der Bedarf an Warenlieferungen bis zur Haustür steigt. Doch trotz geschlossener Geschäfte wirkte sich die Corona-Krise zunächst negativ auf die Paket- und Kurier-Branche aus.

Kurz vor Ostern meldete der Paket-Dienstleister DHL  - nach einigen Wochen Corona-Krise - allerdings wieder steigende Paketzahlen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Probleme für Kuriere wegen Corona-Pandemie?

Man sehe nun "eine täglich steigende Zahl von Sendungen, deren Menge mittlerweile sehr spürbar über der des Vorjahres zu dieser Zeit liegt", sagte ein Post-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur auch. Über Ostern werde die Menge voraussichtlich noch weiter steigen.

"Der sehr plötzliche Anstieg auf nunmehr schon Vorweihnachtsniveau pro Tag in unserem Netzwerk zeigt uns, dass gerade auch kleine Händler verstärkt auf DHL setzen, um ihre Waren auch bei Schließung der Ladenlokale an den Konsumenten zu bringen", sagte Post-&-Paket-Vorstand Tobias Meyer. Es könne dadurch auch vereinzelt zu Verzögerungen kommen, etwa bei Abholungen. Man sei aber dabei, Kollegen aus derzeit weniger gefragten Bereichen - etwa dem Brief- oder dem Landfrachtgeschäft - vermehrt für die Pakete einzusetzen.

Bei UPS  zeigt sich kein solcher Effekt, da besonders die Geschäftskunden für den Dienstleister wichtig sind, etwa große Automobilhersteller. Genaue Zahlen zu Paketmengen will UPS Ende des Monats mit den Quartalszahlen bekanntgeben.

Bei DPD ist das Paketvolumen insgesamt "stabil", wie ein Sprecher erklärte. Pakete von Geschäftskunden gebe es weniger, dafür steige aber die Menge der Sendungen an Privatkunden deutlich. Ähnlich sieht es bei Hermes aus. Man beobachte eine Zunahme bei Spielzeug- und Elektronik-Sendungen - andere seien hingegen eher rückläufig, sagte eine Sprecherin.

Zuvor war die fehlende Geschäftspost bei den Paketdienten insgesamt deutlich zu spüren gewesen.

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Weniger Geschäftspost in Corona-Krise

Zu schaffen machte dabei vielen Dienstleistern noch vor wenigen Wochen, dass Unternehmen erstmal weniger Pakete empfingen und verschickten. Stadtkuriere würden jedoch technische Ausstattung zu Mitarbeitern von Unternehmen nach Hause liefern, damit diese im Homeoffice arbeiten könnten. Zum Teil müssten sie auch Kündigungsschreiben* übermitteln. Viele Kurier- und Paketdienste hätten eine Mischkalkulation und seien auf die Geschäftslieferungen angewiesen, um wirtschaftlich arbeiten zu können.

Wegen Homeoffice mehr Empfänger von Paketen daheim

Ähnlich ging es auch vielen Pharmakurieren, wie die dpa weiter berichtete - die etwa Proben von Arztpraxen abholen und zu Laboren bringen. Viele transportieren zurzeit zwar Corona-Proben. Gleichzeitig dauern die Abholstopps wegen aufwändiger Schutzvorkehrungen deutlich länger, hieß es.

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ahu

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