Arbeitsrecht

Mein Kind wird eingeschult: Bekomme ich Sonderurlaub?

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Die Einschulung ist ein besonderer Tag für Eltern und Kinder - gibt es dafür auch Sonderurlaub?

Nicht mehr lange bis September: Dann bestreiten viele Kinder ihr erstes Jahr an der Schule. Doch darf ich als Elternteil an diesem Tag Sonderurlaub verlangen?

Wenn der kleine Knirps seinen ersten Tag an der Schule verbringt, ist das nicht nur für die Kinder ein großer Tag. Auch die Eltern möchten ein Teil davon sein und dem Nachwuchs mit Schultüte & Co. einen tollen Einstieg verschaffen. Doch ist das Ereignis wichtig genug, um vom Chef einen Tag Sonderurlaub zu bekommen - ohne an Gehalt einzubüßen?

Erster Schultag des Kindes: Grund genug für Sonderurlaub?

Der Sonderurlaub ist oft bestimmten Ereignissen vorbehalten - der eigenen Hochzeit, der Geburt des Kindes oder dem Tod des Ehepartners etwa. Ob es für diese Tage aber wirklich frei gibt, ist nicht gesetzlich geregelt. Meist orientieren sich Arbeitgeber hierbei an den Tarifverträgen im Öffentlichen Dienst.

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Genauso sieht es auch bei der Einschulung des Kindes aus: Für eine Freistellung an diesem Tag gibt es keinen gesetzlichen Anspruch. Laut dem Portal Arbeitsrecht.org wären dafür bisher keine Fälle in der Rechtsprechung bekannt.

Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass Sie hier Sonderurlaub bekommen - bezahlt oder unbezahlt. Ob es trotzdem eine Ausnahme darstellen könnte, ist in der Regel im Arbeitsvertrag festgelegt.

Einzige Möglichkeit ist dann nur, einen regulären Urlaubstag einzulegen. Diesen sollten Sie rechtzeitig beantragen, um ihn gewährt zu bekommen. Ablehnen kann der Arbeitgeber dann nur, wenn dringende betriebliche Gründe dagegen sprechen.

Lesen Sie hier mehr Infos zum Sonderurlaub: Wann muss Ihr Chef Ihnen freigeben?

Mehr Gehalt? Diese Faktoren bestimmen, was Sie verdienen

Branche: Manche Branchen zahlen traditionell mehr als in anderen. Zu den Gutverdienern zählen laut Gehalt.de vor allem Automobilindustrie, Chemie und Banken. Hier winken Einstiegsgehälter von über 54.000 Euro.
Branche: Manche Branchen zahlen traditionell mehr als in anderen. Zu den Gutverdienern zählen laut des Karriereportals experteer.de vor allem Maschinenbau, Pharmazie und die Automobilindustrie. Hier winken Einstiegsgehälter von über 54.000 Euro. © dpa
Unternehmensgröße: Laut experteer verdienen Sie in einem Konzern mit mehr als 20.000 Mitarbeitern bis zu 85 Prozent mehr als in einem Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Angestellten. Da lohnt sich ein Wechsel!
Unternehmensgröße: Laut experteer verdienen Sie in einem Konzern mit mehr als 20.000 Mitarbeitern bis zu 85 Prozent mehr als in einem Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Angestellten. Da lohnt sich ein Wechsel! © dpa
Alter: Je älter Sie werden, desto mehr verdienen Sie - zumindest, wenn Sie Führungskraft sind. Ansonsten pendelt sich das Gehalt mit etwa 40 Jahren ein. (Quelle: gehalt.de)
Alter: Je älter Sie werden, desto mehr verdienen Sie - zumindest, wenn Sie Führungskraft sind. Ansonsten pendelt sich das Gehalt mit etwa 40 Jahren ein (Quelle: gehalt.de). © iStock / g-stockstudio
Stelle / Personalverantwortung: Je höher die Verantwortung und je spezifischer die Anforderungen, desto mehr Geld springt bei der Stelle für Sie heraus. Tragen Sie Personalverwantwortung, spielt auch die Anzahl der zu leitenden Mitarbeiter eine Rolle. (Quelle: experteer.de)
Stelle / Personalverantwortung: Je höher die Verantwortung und je spezifischer die Anforderungen, desto mehr Geld springt bei der Stelle für Sie heraus. Tragen Sie Personalverwantwortung, spielt auch die Anzahl der zu leitenden Mitarbeiter eine Rolle. (Quelle: experteer.de) © iStock / shironosov
Bildung und Abschluss: Wenn Sie viel verdienen wollen, sollten Sie schon an der Uni fleißig sein. Wie gehalt.de berichtet, verdient eine Fachkraft mit akademischem Abschluss bis zu 70 Prozent mehr als ohne. Um das Gehalt aufzustocken, machen also Weiterbildungen durchaus Sinn.
Bildung und Abschluss: Wenn Sie viel verdienen wollen, sollten Sie schon an der Uni fleißig sein. Wie gehalt.de berichtet, verdient eine Fachkraft mit akademischem Abschluss bis zu 70 Prozent mehr als ohne. Um das Gehalt aufzustocken, machen also Weiterbildungen durchaus Sinn. © dpa
Region: Kaum zu glauben, aber wahr - auch der Wohnort spielt eine Rolle, wenn es um den Verdienst geht. Laut des stepstone Gehaltsreports 2017 steht aber nicht etwa Bayern auf Platz eins der Top-Regionen, sondern Hessen. München ist aber trotzdem ein gutes Pflaster für Spitzengehälter.  
Region: Kaum zu glauben, aber wahr - auch der Wohnort spielt eine Rolle, wenn es um den Verdienst geht. Laut des stepstone Gehaltsreports 2017 steht aber nicht etwa Bayern auf Platz eins der Top-Regionen, sondern Hessen. München ist aber trotzdem ein gutes Pflaster für Spitzengehälter.   © dpa
Arbeitsmarktlage: Je größer der Fachkräftemangel in manchen Branchen ist, desto mehr können Sie beim Gehalt verlangen. Ihr Qualifikationen sollten dann natürlich auch bestmöglich zum Anforderungsprofil passen (Quelle: berufsstart.de).
Arbeitsmarktlage: Je größer der Fachkräftemangel in manchen Branchen ist, desto mehr können Sie beim Gehalt verlangen. Ihr Qualifikationen sollten dann natürlich auch bestmöglich zum Anforderungsprofil passen (Quelle: berufsstart.de). © dpa
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Aussehen: Schöne Menschen haben es bekanntlich leichter. Dass das auch fürs Gehalt gilt, zeigt eine Studie vom Luxemburger Institut für Sozialforschung. Die Forscherin Eva Sierminska fand hier heraus, dass schöne Frauen rund 20 Prozent mehr verdienen als der Durchschnitt. © pixabay
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