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Aufschieberitis im Job vermeiden: Karriere-Experten erklären, wie Sie wichtige Aufgaben entspannter angehen

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Von: Anne Hund

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Eine Methode kann es sein, sich eine Frist für eine bestimmte Aufgabe selbst schon früher zu setzen.
Eine Methode kann sein, sich eine Frist schon früher zu setzen. So gerät man nicht in Stress, wenn die eigentliche Deadline naht. © AndreyPopov/Imago/Panthermedia

Fast jeder dürfte schon mal eine unangenehme Aufgabe im Job verschoben haben. Damit so etwas allerdings nicht häufiger passiert, sollten Sie sich ein paar Tipps zu Herzen nehmen.

Termindruck, Fristen, Stress: Im Arbeitsleben gibt es öfter auch mal unangenehme Situationen, die gemeistert werden wollen. Manchmal entsteht der Stress allerdings auch erst dadurch, dass man Aufgaben aufschiebt, die man eigentlich schon früher hätte erledigen können. Nicht wenige kennen dieses Phänomen der Prokrastination, oder einfacher gesagt: der Aufschieberitis.

Prokrastination kein seltenes Phänomen im Arbeitsleben

Die Experten des Portals Karrierebibel.de erklären es unter anderem so: „Hinter dem sperrigen Begriff Prokrastination steckt eine einfache Vermeidungsstrategie: Unangenehme Aufgaben werden solange aufgeschoben, bis es nicht mehr geht – oder zu spät ist.“ Das Kernproblem vieler „Aufschieber“ sei, dass sie Schwierigkeiten damit hätten, Prioritäten zu setzen und unter latenten Minderwertigkeitsgefühlen leiden würden. „Fälschlicherweise setzen sie Erfolg mit Selbstwert gleich. Um dieses Gefühl zu erreichen, brauchen sie häufige und kurzfristige Erfolgserlebnisse“, heißt es unter anderem in dem Beitrag. „Sind die Aufgaben aber scheinbar zu groß, liegen diese subjektiv zu weit entfernt.“ Deshalb würden sie kleinere Aufgaben vorziehen; denn die wiederum versprechen eine schnellere Belohnung.

Das kann zum Beispiel bedeuten, dass man – bevor man ein größeres Projekt angeht –, erstmal ausführlich alle E-Mails beantwortet. Oder zum Beispiel lieber einige in dem Moment unwichtigere Telefonate führt oder vielleicht ja auch erst einmal den Schreibtisch aufräumt. Und dadurch die viel drängendere, größere Aufgabe schlussendlich verschiebt. Am Ende des Arbeitstages hat man mit dem wichtigsten Projekt womöglich noch nicht einmal begonnen, geschweige denn es zu Ende gebracht. Und das wiederum kann auf Dauer ziemlich frustrierend sein.

Natürlich gibt es verschiedenste Ausprägungen von Aufschieberitis. Im Kleinen jedoch dürfte sich so gut wieder schon mal dabei erwischt haben, dass er eine unangenehme Aufgabe lieber (erst einmal) verschiebt. Damit das allerdings nicht häufiger passiert, sollte man sich ein paar Tipps zu Herzen nehmen. Auf Karrierebibel.de sind zahlreiche davon genannt – hier ein Ausschnitt:

Prokrastination: Sieben Tipps, wie Sie Aufschieberitis begegnen können

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