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Mittagspause - nicht versichert

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dpa
Die Mittagspause kann man genießen - versichert ist man aber nicht. © dpa-mm

Haben Arbeitnehmer in der Mittagspause einen Unfall, sind sie in der Regel nicht gesetzlich unfallversichert. Denn Arbeitnehmer gehen in der Pause rechtlich gesehen „eigenwirtschaftlichen Tätigkeiten“ nach.

Sie essen oder machen einen kurzen Spaziergang um den Block. Weil diese Tätigkeiten nicht direkt etwas mit der Arbeit zu tun haben, sind sie dann auch nicht versichert. Etwas anderes allerdings gilt, wenn sich in der Pause eine „besondere Betriebsgefahr realisiert“. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Angestellte nur deshalb in die Pause gehen, weil es am Arbeitsplatz sehr heiß ist, weil die Klimaanlage nicht funktioniert. Das hätten sie üblicherweise nicht gemacht – der Unfall wird also der Arbeit zugerechnet und ist deshalb versichert. In so einem Einzelfall könne der Versicherungsschutz also doch greifen.

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