Mut wird belohnt

Studie zeigt: Dieser Denkfehler hindert Sie am beruflichen Erfolg

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Auch Tesla-Chef Elon Musk hätte es wohl nicht so weit gebracht, wenn er nicht einmal etwas riskiert hätte. Daraus kann jeder etwas für sich ziehen.

Manch einer verbucht es als großen Erfolg, ohne Fehler und peinliche Momente durch den (Arbeits)-Tag zu kommen. Laut einer Studie dürfen Sie sich das aber leisten.

Die meisten sehen es als Graus an, vor größeren Menschenmengen zu reden oder vor Kunden eine wichtige Präsentation zu halten. Oft beherrscht uns dann nur ein Gedanke: Bloß nichts falsch machen und ja nicht blamieren.

Forscher zeigen auf, warum es gut sein kann, auch mal Schwäche zu zeigen

Doch was Sie selbst als persönliche Unzulänglichkeiten sehen, könnten andere wiederum positiv bewerten, wie nun Forscher an der Universität Mannheim in einem Artikel erklären. Dieser erschien im "Journal of Personality and Social Psychology" und beschäftigt sich mit der Diskrepanz zwischen der eigenen Vorstellung von potenziell peinlichen Situationen und der Sichtweise von anderen darauf.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Als Elternteil würden Sie Ihrem Kind vor einem Referat in der Schule wahrscheinlich Mut zusprechen, anstatt dem Nachwuchs zu raten, lieber daheim zu bleiben. Befinden Sie sich aber in einer ähnlichen Situation in der Arbeit, neigen Sie vermutlich eher dazu alles negativ zu sehen. Doch warum ändert sich die Sichtweise auf diese Situation, wenn man selbst im Mittelpunkt steht?

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Darum sehen wir ähnliche Situationen mal negativ und mal positiv

Laut den Forschern würde das am Grad der Abstraktion liegen, mit dem Menschen auf ein Ereignis blicken. Sobald Sie sich genau ausmalen können, wie eine Situation verlaufen kann, denken Sie meist negativ darüber. Stehen Sie aber mit etwas Abstand dazu, neigen Sie dazu, positiver darüber zu denken - schließlich sind Sie nicht direkt involviert. Ein weiterer Faktor ist der zeitliche Abstand: Je näher das Ereignis rückt, umso nervöser werden Sie vermutlich.

Diese Gemütslage konnten die Mannheimer Forscher auch an ihren Probanden feststellen: Demnach bewerteten Probanden es positiv, wenn sich andere ihren Dämonen stellen mussten, fühlten sich aber selbst in dieser Situation ängstlich und unsicher. Einen speziellen Rat, um dieser negativen Einstellung Herr zu werden, haben die Forscher nicht bereit. Jedoch kann es oft schon weiterhelfen, sich darüber im Klaren zu sein, dass Fehler bei anderen nicht immer negativ gesehen werden - im Gegenteil: Es kann sogar für Bewunderung Ihres Mutes sorgen.

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