tz-Lotto-Lexikon

Alles rund ums Tippen mit System

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Lotto-Moderatoren Chris Fleischhauer und Nina Azizi.

München - Ist Lotto mit Systemscheinen komplizierter oder einfacher, als nur die üblichen sechs Kreuzerl oder der Quick-Tipp? Im tz-Lexikon erfahren Sie alles darüber.

Normalschein, Teil -oder Vollsystemschein? Oder lieber ein Anteil-System-Tipp? Ist Lotto mit Systemscheinen komplizierter oder einfacher, als nur die üblichen sechs Kreuzerl oder der Quick-Tipp? Wo liegen Vor- und Nachteile, wenn man sich für ein bestimmtes System entscheidet? „Mit System ist alles insofern leichter, als dass man sich das aufwendige Ankreuzen entsprechend vieler Einzeltipps erspart“, erklärt Rudolf Wagner, Arbeitsgebietsleiter Werbung bei Lotto Bayern am Karolinenplatz. Der tz-Überblick:

 - Erhöhte Trefferwahrscheinlichkeit: Was alle Systemtipps zunächst eint, ist, dass der Spieler im Gegensatz zum Normalschein Lotto 6 aus 49, auf dem man eben nur sechs Kreuzerl proFeld macht, hier weit mehr Zahlen pro Tippfeld spielen kann. Und dadurch erhöht sich die Trefferwahrscheinlichkeit, Mehrfachgewinne werden möglich. Also beispielsweise gleich mehrere „Dreier“.

 - Vollsystem: Hier kann der Spieler alle mathematisch möglichen Sechs- Zahlen-Kombinationen, die sich aus den angekreuzten Ziffern bilden lassen, tippen. Bis zu 12 Zahlen pro Tippfeld sind möglich! Kreuzen Sie etwa acht Zahlen an (System „6 aus 8“), ergeben sich insgesamt 28 Sechs-Zahlen-Kombinationen. Bei einem Tippreihen-Einsatz von 1 Euro zahlt man so für den Tipp 28 Euro. Würde man alle 12 möglichen Zahlen spielen (System „6 aus 12“, dabei spielt man 924 Einzel- Tipps!), läge der Spieleinsatz bei 924 Euro! Somit ist dieses System eher für Spielgemeinschaften geeignet. Bei sechs Richtigen hat man aber garantiert einen Sechser und zusätzlich mehr als 650 Gewinne niedrigerer Gewinnklassen.

 - Teilsystem: Die günstigere Variante: Bis zu 26 Zahlen pro Tippfeld können hier gespielt werden. Nur ausgewählte Reihen sind gültig. Beispiel „10/50“: Der Spieler tippt 50 von 210 möglichen Tippreihen aus dem Vollsystem „6 aus 10“. Man bezahlt wirklich nur die 50 ausgewählten Reihen. Hier macht das genau 50 Euro. Bei fünf Richtigen ohne Superzahl ergeben sich dann mindestens ein Fünfer, zehn Vierer und 28 Dreier. Allerdings gibt’s auch hier einen Haken: Bei sechs Richtigen ist nicht automatisch auch ein „Sechser“ dabei, da beim Teilsystem eben nur bestimmte Tippreihen des Vollsystems gültig sind und nicht alle mathematisch möglichen Tippreihen gespielt werden.

- Anteil-System-Tipp: Insgesamt gibt es drei Anteil-Systeme, das System L, das XL und das XXL. Hier kann man Anteile an Vollsystemen spielen. Praktisch ist das also eine Tippgemeinschaft, nur mit weniger Aufwand für den Einzelnen. Bei „6 aus 12“, auch „System XXL“ genannt, etwa kostet jeder Anteil 4 Euro. Man zahlt also nur vier Euro und gewinnt aber dann auch nur in Höhe dieses einen Anteils. Man kann bis zu zehn Anteile pro System kaufen, und bis zu 40 Euro investieren, spielt also viele Tippreihen zu einem günstigen Preis, muss den Gewinn dann aber wieder mit anderen teilen. Insgesamt gibt es bei dem Anteil- System XXL 231 Anteile. Der Gewinn wird also immer durch 231 geteilt. Und dann wieder mit der Anzahl der gekauften Anteile multipliziert.

ome

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