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Gesundheitswirtschaft: Am Wachstum teilhaben

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Andreas Bischof, Mit-Initiator des Fonds „nova Steady Health Care“. © Marcus Schlaf

Der Fonds „nova Steady HealthCare“ der Münchner Fondsboutique nova funds investiert in den weltweiten Gesundheitsmarkt. Mit Erfolg, schaut man auf die Renditeentwicklungen.

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland haben im Jahr 2017 wohl erstmals die Marke von einer Milliarde Euro pro Tag überschritten. Für 2017 prognostiziert das Statistische Bundesamt einen Anstieg der Gesundheitsausgaben gegenüber 2016 um 4,9 Prozent auf 374,2 Milliarden Euro. Von 2015 zu 2016 hatten sie sich um 3,8 Prozent auf 356,5 Milliarden Euro oder 4330 Euro je Einwohner erhöht. Und auch weltweit wachsen die Ausgaben für Gesundheit, sei es in der klassischen medizinischen Versorgung oder bei Lifestyle- und Fitness-orientierten Produkten.

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Durch den Fonds „nova Steady Health- Care“ der Münchner Fondsboutique nova funds können Anleger an diesem weltweiten Wachstumsmarkt teilhaben. Der von Dr. Andreas Bischof und Oliver Kämmerer initiierte und beratene Fonds ist ausschließlich im weltweiten Healthcare-Markt investiert, schließt jedoch die beiden ganz großen Bereiche Pharma und Biotechnologie aus. Diese Segmente stünden ohnehin stark im Fokus, sodass es schwierig sei, dort noch echte Perlen für die Anleger zu finden. Die beiden Spezialisten selektieren aus rund 1600 Titeln, die zu ihrem Konzept passen, regelmäßig 20 bis 30, in die dann die Gelder – aktuell mehr als 16 Millionen Euro – allokiert werden.

Das machen sie offensichtlich ziemlich erfolgreich. Seit Anfang 2017 hat der „nova Steady HealthCare“ um 23 Prozent zugelegt, während der Vergleichsindex (MSCI World Health Care EUR Price Index) nur sieben Prozent gewonnen hat. Ebenso weist Andreas Bischof auf die kürzlich erhaltene Vier-Sterne-Auszeichnung der Ratingagentur Morningstar hin – auch dies ein Ausweis für die hohe Fondsqualität. Neben Privatanlegern, die von dem Konzept überzeugt seien, investierten auch immer mehr professionelle Anleger in den Fonds, beispielsweise Versicherungen und Family Offices, betont Andreas Bischof.

Die Fondsberater suchen Unternehmen mit einem besonders langfristigen Gewinnwachstum und guten Zukunftsprognosen, nicht diejenigen, deren Entwicklungen von den höchsten Spitzen bis in die tiefsten Täler hinein schwanken. „Uns kommt es auf die sogenannten Dauerläufer an. Zugleich müssen immer beide Partner von einem Wert überzeugt sein. Das gilt auch im laufenden Management. Spricht sich einer von uns gegen einen Wert im Portfolio aus, wird dieser verkauft“, sagt Andreas Bischof. Einen weiteren Schritt ist nova funds mit der Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats gegangen. Ökonomen und Naturwissenschaftler unterstützen die Fondsmanager bei der strategischen Ausrichtung des Fonds.

PATRICK PETERS

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