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Stabile Erträge aus Infrastrukturinvestments

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Infrastruktur-Investitionen, zum Beispiel in Hafen-Infrastruktur, können auch für Privatanleger interessant sein. © Thinkstock/Felipe Dupouy

Regelmäßige Kapitalerträge generieren, unabhängig vom Auf und Ab an den Börsen oder der Entwicklung der Weltwirtschaft. So lautet die Wunschvorstellung vieler langfristig orientierter Anleger.

Lassen sich die Einkünfte dann auch noch über ein täglich liquidierbares Produkt vereinnahmen, ist das Optimum – gerade auch im Hinblick auf die Altersvorsorge – schon fast erreicht.

Infrastrukturfonds bieten regelmäßige Einkünfte unabhängig von Wirtschaftsund Börsenzyklen. Wird dabei auf Hochzinsanleihen gesetzt, kommen weitere Vorteile zum Tragen.

Auf wenige Investments mit ganz speziellen Ideen setzen. Das ist das Motto der OvidPartner GmbH. Dabei geht es der Dortmunder Investmentmanufaktur insbesondere darum, kapitalerhaltende Geldanlagen anzubieten, die regelmäßige Einkünfte abwerfen.

Bei dieser Zielsetzung führt an Infrastrukturinvestments praktisch kein Weg vorbei, sagt Rainer Fritzsche, geschäftsführender Gesellschafter der OvidPartner. „So lassen sich über Investitionen in Transport (zum Beispiel Häfen, Bahntrassen, Flugplätze), Kommunikation (Funk, Kabel), Ver- und Entsorgung (Abfall, Wasser, Strom) laufend Cash Flows erzielen, die durch kontinuierliche planbare Barmittelzuflüsse gespeist werden.“

Alle Infos zum Finanzforum "Unabhängige Vermögensverwalter" finden Sie hier.

Hinzu kommen weitere Vorteile, wie die hohe Wertstabilität, ein gewisser Inflationsschutz sowie die Diversifizierung des eigenen Portfolios, die mit Investments in funktionierende Infrastrukturprojekte in der Regel verbunden sind. Was ebenfalls nicht zu unterschätzen sei, „ist zudem das gute Gefühl, in ein Umfeld zu investieren, von dem der Investor täglich profitiert – und sei es durch das Anknipsen des Lichtschalters“, wie der Investmentexperte weiter ausführt.

Aus diesem Grund hat Fritzsche, der seit 1990 in der Fondsindustrie tätig ist, den Ovid Infrastructure High Yield Income UI aufgelegt. Verfügbar sind eine Tranche für Privatanleger (WKN A112T8) und eine für institutionelle Investoren (WKN A112T9). Anders als das Gros der Infrastrukturfonds investiert das vor gut dreieinhalb Jahren lancierte Sondervermögen nicht in Aktien entsprechender Unternehmen, sondern in deren Hochzinsanleihen. Dies können beispielsweise Schuldverschreibungen des deutschen Kabelnetzbetreibers Unitymedia, der Schweizer Swissport, dem weltgrößten Serviceanbieter für Fluggesellschaften und Flughäfen, oder des italienischen Baukonzerns Astaldi sein. Dadurch ergeben sich geringere Schwankungen beim Fondspreis sowie eine deutlich höhere Verlässlichkeit der Ausschüttung. Auch deshalb konnten im vergangenen Jahr 3,8 Prozent des Fondsvermögens (R-Tranche) an die Anteilsbesitzer ausgezahlt werden. Dauerhaft angestrebt ist eine jährliche Einkommenserzielung für die Anleger zwischen 3,5 und fünf Prozent.

„Dabei kommt uns auch zugute, dass High-Yields von Infrastrukturkonzernen eine ungewöhnlich niedrige Ausfallquote aufweisen“, erklärt Fritzsche. „So ist nach Berechnungen der Ratingagentur Moody’s von 1983 bis 2015 bei Hochzinsanleihen entsprechender Unternehmen auf Sicht von zehn Jahren nur rund ein Prozent der Emissionen ausgefallen. Bei herkömmlichen High-Yields (ohne Finanztitel) liegt die Ausfallquote dagegen bei knapp neun Prozent.“

Mit dem Perspektive Ovid Equity Fonds (WKN A2ATBG) deckt die Gesellschaft darüber hinaus Aktieninvestments ab, die vom Wachstum nachhaltiger Zukunftslösungen, angelehnt an die UN-Nachhaltigkeitsziele, profitieren sollen.

MARTIN AHLERS

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