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Dank Xing: So bekommen Sie ganz einfach ein Jobangebot

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Flattert auch Ihnen bald ein Jobangebot via Xing ins Haus?

Wer sich auf Karrierenetzwerken wie Xing oder LinkedIn anmeldet, der hofft meist darauf, ein Jobangebot zu erhalten. Doch die Recruiter müssen Sie erst einmal finden.

Recruiter suchen auf Karrierenetzwerken wie Xing oder LinkedIn gerne nach talentierten Fachkräften. Schließlich tummeln sich auf den Job-Plattformen Millionen von potentiellen Mitarbeitern. So kann Xing allein in Deutschland mit mehr als elf Millionen Mitgliedern aufwarten. Im DACH-Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) kommt die Plattform sogar auf 13 Millionen User. 

Xing: So suchen Recruiter nach neuen Talenten

Damit Recruiter bei dieser enormen Zahl an Talenten überhaupt fündig werden, stellt Xing den Recruitern einen "TalentManager" zur Verfügung. Damit haben Sie verschiedene Möglichkeiten nach potentiellen Bewerbern zu suchen:

1. Recruiter erstellen eine Stellenanzeige. Wenn die Angaben Ihres Profils zum Jobangebot passen, werden Sie dem Recruiter automatisch vorgeschlagen.

2. Über die Suchmaske könne Recruiter nach bestimmten Kriterien suchen, etwa, in dem sie nach Personen mit einer bestimmten Ausbildung, nach einer Programmiersprache oder nach Aufgabengebieten suchen.

3. Recruiter zäumen aber auch gerne das "Pferd" von hinten auf: Sie lassen sich etwa alle Personen anzeigen, die bei einem bestimmten Arbeitgeber beschäftigt waren. So könnte etwa jemand, der zuvor für BMW gearbeitet hat, auch für Audi interessant sein.

Auch interessant: Vier Details auf Xing und LinkedIn, die Ihnen mehr schaden als nützen .

So bekommen auch Sie ein Jobangebot

Wer weiß, wie Recruiter nach neuen Talenten suchen, der kann sein Profil entsprechend optimieren. Diese Tipps helfen Ihnen dabei, Jobangebote von Recruitern zu erhalten. 

1. Legen Sie ein vollständiges Profil an und halten Sie dieses immer aktuell.

Ein veraltetes Profil spiegelt weder Ihren Kenntnisstand wider, noch hilft es Ihnen weiter. Packen Sie die wichtigsten Stationen Ihrer Karriere, Ihre Kenntnisse und Qualifikationen in den Lebenslauf. Vergessen Sie auch nicht, die Bereiche "Ich biete" und "Ich suche" auszufüllen. Nur so werden Sie von Recruitern gefunden!

2. Fügen Sie eine aussagekräftige Kopfzeile ein.

Die Kopfzeile sollte beschreiben, was Sie machen - also eine Berufsbezeichnung. Wenn Sie arbeitslos sind, sollten Sie dies jedoch nie so sagen. Beschreiben Sie dann lieber, wonach Sie suchen (etwa "Grafik-Designer sucht Beschäftigung im Event-Bereich").

Ebenfalls interessant: Je mehr, desto besser? Darum bringt Sie eine Vielzahl an beruflichen Kontakten nicht weiter.

3. Laden Sie ein professionelles Profilbild hoch.

Urlaubsschnappschüsse oder Selfies sind hier fehl am Platz. Stattdessen sollte Ihr Foto vom Profi stammen und schon auf den ersten Blick sympathisch wirken. So klicken Recruiter viel eher auf Ihr Profil.

4. Geben Sie an, dass Sie "offen für Angebote"  oder "aktiv auf Jobsuche" sind. 

Das klingt vielleicht banal, aber es zeigt, dass Sie zumindest über ein Jobangebot nachdenken.

5. Klicken Sie auch auf Jobangebote.

Recruiter sehen, wer ihr Stellenangebot gelesen hat - und werden so auf Sie aufmerksam. Vielleicht haben die HR-Profis ja noch einen anderen Job in petto, für den Sie der perfekte Kandidat wären? Probieren könne Sie es ja.

Lesen Sie auch: Diesen Fehler machen fast alle auf Xing und LinkedIn.

Von Andrea Stettner

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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