Studie

Kinder sollten zum Frühstück nicht nur Kohlenhydrate essen

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Eine vielfältige Müslimischung eignet sich als Frühstück für Kinder besser als Cornflakes oder andere Kohlenhydrate pur.

Manche Eltern sind froh, wenn das Kind sich überhaupt zu einem Frühstück überreden lässt. Richtig gesund ist die erste Tagesmahlzeit aber nur dann, wenn sie auch entsprechend vielfältig gestaltet ist.

Grundschulkinder sollten nach Einschätzung von Experten zum Frühstück nicht zu viele Kohlenhydrate essen. Die Ergebnisse einer Langzeitstudie deuten darauf hin, dass ein kohlenhydratreicheres Frühstück zu einer höheren Fettmasse am Ende der Grundschulzeit führt.

"Solange unsere Ergebnisse nicht von anderen Studien bestätigt werden, können wir keine konkreten Empfehlungen zu einem optimalen Frühstück für Grundschulkinder geben. Aber ein Haferflocken-Müsli mit Nüssen ist nach unseren Ergebnissen günstiger als Cornflakes", erklärt Tanja Diederichs, Mitarbeiterin der DONALD-Studie.

Ausgewertet wurden Daten von 297 Probanden der in Dortmund begonnenen DONALD-Studie des Instituts für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Universität Bonn.

dpa/tmn

Was Chia und Amaranth können

Gepoppter Amaranth ist leicht zu erkennen: Die Körner bekommen nach dem Aufplatzen eine weiße Farbe. Ungepoppter Amaranth ist dagegen kleiner und goldgelb. Foto: Andrea Warnecke
Gepoppter Amaranth ist leicht zu erkennen: Die Körner bekommen nach dem Aufplatzen eine weiße Farbe. Ungepoppter Amaranth ist dagegen kleiner und goldgelb. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Dinkelflocken und gepoppter Amaranth verleihen dem Müsli einen nussigen Geschmack und geben ihm Biss. Foto: Andrea Warnecke
Dinkelflocken und gepoppter Amaranth verleihen dem Müsli einen nussigen Geschmack und geben ihm Biss. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Gepoppter Amaranth schmeckt zum Beispiel gut in Müsli oder Porridge. Foto: Andrea Warnecke
Gepoppter Amaranth schmeckt zum Beispiel gut in Müsli oder Porridge. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Quinoa enthält kein Gluten. Somit ist es für Menschen mit einer Zöliakie-Unverträglichkeit ideal. Foto: Andrea Warnecke
Quinoa enthält kein Gluten. Somit ist es für Menschen mit einer Zöliakie-Unverträglichkeit ideal. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Quinoa wird in den Anden angebaut. Die Körner lassen sich wie Reis in Wasser kochen und schmecken gut als Beilage. Foto: Andrea Warnecke
Quinoa wird in den Anden angebaut. Die Körner lassen sich wie Reis in Wasser kochen und schmecken gut als Beilage. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Das nussige Aroma von Quinoa passt gut zu herzhaften Gerichten. Lecker schmecken die Körner beispielsweise als Füllung in einer Paprika. Foto: Andrea Warnecke
Das nussige Aroma von Quinoa passt gut zu herzhaften Gerichten. Lecker schmecken die Körner beispielsweise als Füllung in einer Paprika. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Buchweizen findet sich als Zutat häufig in Brot. Foto: Andrea Warnecke
Buchweizen findet sich als Zutat häufig in Brot. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Chiasamen enthalten viele ungesättigte Fettsäuren. Mehr als 15 Gramm sollte man pro Tag aber nicht von den Samen essen. Foto: Andrea Warnecke
Chiasamen enthalten viele ungesättigte Fettsäuren. Mehr als 15 Gramm sollte man pro Tag aber nicht von den Samen essen. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke

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