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House of the Dragon: Wir erleuchten den Weg – Kritik zu Folge 5

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Die fünfte Folge der Serie „House of the Dragon“ rüttelt endlich die von der jungen Emily Carey gespielte Alicent Hightower als Schlüsselfigur der Geschichte wach. Insgesamt passiert sehr viel - vielleicht sogar ein bisschen zu viel.

Die Figur Alicent Hightower - die in der fünften „House of the Dragon“-Episode „Wir erleuchten den Weg“ (im Original: „We Light the Way“) zum letzten Mal von der jungen Schauspielerin Emily Carey gespielt wird, bevor in der zweiten Hälfte der Auftaktstaffel dann „Ready Player One“-Star Olivia Cooke übernimmt - blieb bislang noch ein Enigma. Zunächst war sie nur die unscheinbare Freundin der schillernden Prinzenssin Rhaenyra (Milly Alcock), bis sie eher unfreiwillig zur angeheirateten Königin aufstieg. Aber auch dann diente Alicent ihrem Mann Viserys (Paddy Considine) nur als Mutter seiner Nachkommen. Die Entlassung ihres Vaters Otto (Rhys Ifans) als königliche Hand sowie Rhaenyras geplante Hochzeit mit Ser Laenor Velaryon (Theo Nate) bringen Alicent erstmals in Zugzwang. So ist es natürlich nun die Folge, die als Titel das Motto ihres Hauses trägt, in der sie langsam ihre eigene Agenda ins Spiel der Throne einbringt. Alicent positioniert sich damit als vielversprechende Gegenspielerin Rhaenyras, ohne, dass wir ihr die Kampfansage an unsere Heldin wirklich übel nehmen können. Diese Erleuchtung der Königin ist die wichtigste Entwicklung der neuen Episode, was leider etwas untergehen kann, weil einfach zu viel passiert...

Wenn ein Kleid zur Kriegserklärung wird: Alicent Hightower (Emily Carey) in strahlendem Grün in der „House of the Dragon“-Folge „Wir erleuchten den Weg“
Wenn ein Kleid zur Kriegserklärung wird: Alicent Hightower (E mily Carey) in strahlendem Grün in der „Houseof the Dragon“-Folge „Wir erleuchten den Weg“ © HBO

Regie führt diesmal wieder Clare Kilner („The Angel of Darkness“), die erneut einen großen Anteil des Gesamtbudgets ausgeben darf, der vor allem in aufwändige Massenszenen fließt. Wobei auch die Kulisse des Velaryon-Sitzes Driftmark beeindruckend ausgebaut wird (und die obligatorische Drachenaction darf ebenfalls nicht fehlen). Das Drehbuch stammt derweil von Charmaine De Grate („The 100“), die etwas Hilfe von der Produzentin Sara Hess („Orange Is the New Black“) erhielt. In der Laufzeit landet man wieder bei kompakten 60 Minuten. Weiterlesen bei Serienjunkies.de. (Bjarne Bock)

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