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Das Marvel-Universum: So hängen Disney+-Serien wie „WandaVision“ mit den MCU-Filmen zusammen

Szene der Disney-Serie „WandaVision“.
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Szene der Disney-Serie „WandaVision“.

Das Marvel-Universum wächst und wächst. Inzwischen kommen auch zahlreiche Serien auf dem Streaming-Dienst Disney+ dazu. Wie passt das alles zusammen?

Mit aktuell 25 Blockbusterfilmen und einem gesamten Gesamteinspielergebnis von über 22 Milliarden US-Dollar kann das Marvel-Universum nur mit dem Wort gigantisch beschrieben werden. Und seit 2019 der hauseigene Streamingdienst des Mutterunternehmens Walt Disney Studios, einer Abteilung der Walt Disney Company, namens Disney+* an den Start ging, breitet sich das Marvel-Universum auch immer prominenter auf dem Serienmarkt aus. Serien-Hits wie „Loki“, „WandaVision“ oder „What if...“ sind hochklassige Produktionen – und fügen sich nahtlos in das Marvel-Universum ein. Wir zeigen dir, wie alles zusammenhängt.

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Das Marvel Cinematic Universe: Die verschiedenen Phasen

Das Marvel Cinematic Universe, oder kurz MCU, ist in mehrere Phasen unterteilt. Die erste Phase nahm mit „Iron Man“ aus dem Jahr 2008 ihren Anfang und endete mit „Marvel‘s The Avengers“ im Jahr 2012. In dieser Phase ging es vor allem darum, die einzelnen Mitglieder der Superheldengruppe Avengers filmisch einzuführen und im letzten Film der Phase zusammenzubringen. Hier wurde auch der übergreifende Handlungsbogen der „Infinity-Saga“ etabliert.

Phase zwei begann mit „Iron Man 3“ im Jahr 2013 und führte die Geschichten der einzelnen Helden in ihren jeweiligen Solo-Filmen fort. Außerdem wurden die Guardians in „Guardians of the Galaxy“ und Ant-Man im gleichnamigen Film eingeführt. Phase zwei wurde schließlich 2015 mit „Avengers: Age of Ultron“ abgeschlossen. In Phase drei kam es dann zum bisherigen Höhepunkt des MCU: Sie begann 2016 mit „The First Avenger: Civil War“ und endete Mitte 2019 mit „Spider-Man: Far From Home“. Der übergeordnete Handlungsbogen der Infinity Saga wurde jedoch schon einen Film zuvor abgeschlossen: mit dem Anfang 2019 erschienen „Avengers: Endgame“.

Aktuell befinden wir uns also in Phase vier des MCU – und diese wurde, wie könnte es seit dem Erscheinen von Disney+ anders sein, auch direkt mit einer Serie eingeläutet. „WandaVision“ startete im Januar 2021 und rief ein neues Zeitalter des MCU aus, in dem Serien und Filme auf Augenhöhe die Geschichten ihrer Superhelden erzählen.

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Die neuen Superheldenserien auf Disney+: Wie passen sie in das MCU-Gesamtbild?

Hier ein Überblick über die neuen Disney+-Serien, die Teil des MCU sind, und wie sie Phase vier des gigantischen Franchise fortführen:

  • „WandaVision“ (Januar 2021): Läutete Phase vier des MCU ein und spielt nach den teilweise verhängnisvollen Ereignissen von „Avengers: Endgame“. In den titelgebenden Hauptrollen sind Elizabeth Olsen als Wanda und Paul Bettany als Vision zu sehen.
  • The Falcon and the Winter Soldier“ (März 2021): Die Serie dreht sich um die titelgebenden Superhelden Falcon und Winter Soldier. Sie werden, wie in den Blockbusterfilmen, von Anthony Mackie und Sebstian Stan verkörpert. Auch in dieser Serie werden die Ereignisse nach dem letzten „Avengers“-Film thematisiert – und was aus Captain America wird.
  • „Loki“ (Juni 2021): Eine der von Marvel-Fans am sehnlichsten erwarteten Serien, geht es in ihr doch um den charmanten Antihelden Loki, der auch noch von Fan-Liebling Tom Hiddleston verkörpert wird. In der Serie verschlägt es Thors berüchtigten Bruder in eine parallele Zeitlinie, in der Jagd auf einen illegalen Zeitspringer machen muss.
  • „What if...?“ (August 2021): Im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Serien handelt es sich hierbei um eine Animationsserie. Inhaltlich geht es um die titelgebende Frage „Was wäre, wenn...“. Die uns bekannten Geschichten werden neu aufgerollt und mit anderen Wendungen versehen.
  • „Hawkeye“ (21. November 2021): Die lang erwartete Solo-Serie für den beliebten Avenger Hawkeye. Darsteller Jeremy Renner trifft in der Serie auf die junge Bogenschützin Kate Bishop, gespielt von Hailee Steinfeld, und wird zu deren Mentor.
  • „Mrs. Marvel“ (Ende 2021): Die Serie führt eine neue Superheldin mit gestaltwandlerischen Fähigkeiten ein, die so mancher Videospieler bereits aus dem Spiel „Marvel‘s Avengers“ kennen dürfte. Gespielt wird Kamala Khan alias Mrs. Marvel von Iman Vellani, weiß GameStar.
  • „Moon Knight“ (2022): Die Comic-Adaption des düsteren Rache-Superhelden Marc Spector a.k.a. Moon Knight führt eine Reihe prominenter Namen mit sich. Der aus „Star Wars“ bekannte Oscar Isaac schlüpft in die Hauptrolle des psychisch labilen Helden, der vom Mondgott Khonshu zum Rachegeist gemacht wird. Hinter der Kamera ist Jeremy Slater zu sehen, bekannt für die erfolgreiche Netflix-Superheldenserie „The Umbrella Academy“. Und damit noch nicht genug: Beau DeMayo („The Witcher“) schreibt das Skript, Ethan Hawk schlüpft in die Rolle des Gegenspielers.
  • „She-Hulk“ (2022): Über die Serienadaption des weiblichen Hulk ist bisher noch nicht allzu viel bekannt. Soviel ist aber sicher: Es wird um Jennifer Walters gehen, die, um ihr Leben zu retten, Blut von Bruce Banner a.k.a dem Hulk persönlich, bekommen wird. Dadurch wird sie zum She-Hulk – jedoch ohne die Nachteile, mit denen sich Bruce herumschlagen muss. Bemerkenswert: Showrunner ist die von „Rick & Morty“ bekannte Produzentin und Drehbuchautorin Jessica Gao.

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Marvel: Die Zukunft des MCU

Mit „Avengers: Endgame“ fand ein rund zehn Jahre lang aufgebauter Konflikt sein Ende und einige der prominentesten Superhelden – Vorsicht Spoiler – dieser Filmjahre hatten ihren letzten Auftritt. Vor allem Robert Downey JR. als Iron Man und Chris Evans als Captain America werden viele Fans schmerzlich vermissen. Doch der Plan für die kommenden Jahre zeigt, dass Marvel bereits die nächsten Helden in die Startlöcher schickt. Die vierte Phase des MCU läutet nicht nur einen neuen übergeordneten Bösewicht ein, es betreten auch neue Helden die Bühne – wie in der oben aufgeführten Liste zu sehen.

Und es sind auch noch einige Serien geplant, die irgendwann nach „She-Hulk“ an den Start gehen sollen, zum Beispiel Nick Furys Solo-Serie „Secret Invasion“, „Ironheart“, in der es um Tony Starks / Iron Mans Erbe geht, oder „I Am Groot“, das Solo-Outing des beliebten Charakters aus „Guardians of the Galaxy“.

Doch auch um eine vernachlässigte Kinoleinwand muss man sich bei Marvel keine Sorgen machen. Dieses Jahr erscheinen noch die „Eternals“ (5.11.2021) und Tom Holland setzt seine erfolgreiche Reise als beliebteste Spinne der Nachbarschaft fort: „Spider-Man: No Way Home“ (17.12.2021). 2022 geht es dann unter anderem mit Thor, Doctor Strange und Black Panther weiter, 2023 erhalten zum Beispiel die Guardians ihren dritten Auftritt und darüber hinaus wird es auch eine Wiederbelebung der Fantastic Four geben, Blade wird auf die Kinoleinwand zurückkehren und Ryan Gosling soll auch nochmal als Deadpool für Unruhe sorgen. Für Marvel-Fans wird es also auch in den kommenden Jahren mehr als genug Superhelden auf den großen und kleinen Bildschirmen geben. (fh)*tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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