Erfolgreichste Plattform

Netflix wird abgelöst: Anderer Streamingdienst soll bald mehr Abonnenten haben

Die Apps von Netflix, Disney+ und Prime Video auf einem Smartphone.
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Disney+ könnte bald mehr Abonnenten als Netflix haben. Prime Video hingegen scheint vorerst kein größerer Konkurrent zu sein.

Derzeit hat Netflix die meisten Abonnenten weltweit. So muss es aber nicht bleiben. Analysten prophezeien, dass eine andere Plattform demnächst viele Nutzer gewinnt.

Über 200 Millionen Menschen auf der Welt haben Netflix* derzeit abonniert. Die Zahl soll laut Analysten auch weiterhin stark ansteigen. In etwas mehr als fünf, sechs Jahren könnte sich der Streamingdienst der stolzen Menge von 300 Millionen Abonnenten annähern.

Bevor es so weit kommt, ist Netflix aber womöglich nicht mehr die abonnentenstärkste Plattform. Disney+ hat in den letzten Monaten rapide an Nutzern gewonnen. Das Wachstum könnte anhalten, bis der Dienst den Platzhirsch Netflix endgültig überholt. Folgende Nutzerzahlen sehen Analysten für die nächsten Jahre voraus:

Netflix vs. Disney+ – In fünf Jahren könnte Disney den Platzhirsch überholen

Dank erfolgreicher Eigenproduktionen wie „The Mandalorian“ oder „WandaVision“ haben sich viele Menschen in den letzten Monaten und Wochen für ein Disney-Plus-Abo entschieden. Der Streamingdienst plant deshalb weitere Serien aus dem „Star Wars“- und Marvel-Universum. Diese allein sollen Disney+ aber nicht an die Spitze aller Streamingdienste katapultieren. Stattdessen plant das Unternehmen derzeit, die Plattform „Disney+ Hotstar“ in 13 asiatischen Ländern auszurollen. Dort soll der Dienst weniger als ein Drittel des US-Preises kosten. Die billigeren Tarife wiederum könnten 108 Millionen Abonnenten bis zum Jahr 2026 anlocken, schreibt The Hollywood Reporter mit Verweis auf Informationen der Datenanalysten von Digital TV Research.

Die Anzahl an neuen Nutzern aus Asien könnte für Disney wiederum genug sein, um Netflix im Jahr 2026 einzuholen. Der Platzhirsch soll zu diesem Zeitpunkt um die 286 Millionen Abonnenten besitzen, während Disney+ auf 294 Millionen kommen könnte, schätzt Digital TV Research. Allerdings drücken die günstigeren Tarife in Asien voraussichtlich die Einnahmen von Disney gewaltig nach unten. Trotz der größeren Abonnentenzahl soll das Unternehmen nur 20,76 Milliarden Dollar verdienen. Netflix hingegen kommt 2026 womöglich auf satte 39,52 Milliarden Dollar.

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Netflix muss sich vor anderen Konkurrenten nicht fürchten

Für Netflix könnte einzig und allein Disney+ in den nächsten Jahren zu einem großen Kontrahenten werden. So geht Digital TV Research davon aus, dass Amazon Prime Video im Jahr 2026 gerade einmal auf 184 Millionen Abonnenten kommt. Trotz der Pläne, nach Europa zu expandieren, soll HBO Max in fünf Jahren nur 50 Millionen Nutzer haben, während Apple TV+ mit 11 Millionen Abonnenten weit abgeschlagen sein könnte.

Ob sich diese Prognosen tatsächlich bewahrheiten, bleibt natürlich abzuwarten. In der nächsten Zeit könnten Streamingdienste weitere erfolgreiche Inhalte oder attraktive neue Features vorstellen, die den Anstieg der Abo-Zahlen noch einmal maßgeblich entscheiden würden. (soa) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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Diese Netflix-Serien werden im Jahr 2021 fortgesetzt

Netflix hat das größte Geheimnis zu "Stranger Things" gelüftet.
Mehrere Behind-the-Scenes-Bilder von den Dreharbeiten der neuen „Stranger Things“-Season sind im Internet aufgetaucht. Die Produktion ist im vollen Gange – ein gutes Zeichen, dass Staffel 4 noch in diesem Jahr erscheint. © Netflix
Henry Cavill in der Netflix-Serie „The Witcher“.
Vermutlich wollte Netflix die 2. Staffel von „The Witcher“ schon 2020 veröffentlichen. Die Corona-Pandemie hat diese Pläne allerdings durchkreuzt. Wenn alles gut läuft, steht einem Start im Jahr 2021 nichts im Wege. © Katalin Vermes / Netflix
Eine Szene der Netflix-Serie „The Umbrella Academy“.
Zwischen der Veröffentlichung der 1. und 2. Staffel von „The Umbrella Academy“ ist nur ein Jahr vergangen. Sofern Corona nicht dazwischenfunkt, könnten die Macher erneut sehr schnell sein und die 3. Season schon 2021 zur Verfügung stellen. © Christos Kalohoridis/Netflix
Netflix startet mit "Locke & Key" im Februar eine neue Mystery-Serie.
Noch vor dem Start der 2. Staffel von „Locke & Key“ hat Netflix die Veröffentlichung einer 3. Season bestätigt. Deutet das darauf hin, dass Staffel 2 bald erscheint? Es sieht ganz danach aus. © Christos Kalohoridis/Netflix
Die 5. Staffel von "Riverdale" wird sich wohl verschieben.
Eigentlich sollte die 5. Staffel von „Riverdale“ schon im Herbst 2020 erscheinen. Aufgrund der Pandemie kam es jedoch zu Verzögerungen. Stattdessen startet die neue Season ab dem 21. Januar 2021. © Katie Yu/Netflix
Eine Szene der Netflix-Serie „Snowpiercer“.
Die turbulente Zugfahrt im „Snowpiercer“ geht weiter. Bereits ab dem 26. Januar 2021 zeigt Netflix neue Folgen. Doch Vorsicht: Die einzelnen Episoden werden im wöchentlichen Rhythmus veröffentlicht. © Netflix/TNT/YouTube
Eine Szene der Serie „How to Sell Drugs Online (Fast)“.
„How to Sell Drugs Online (Fast)“ bekommt eine 3. Staffel und auch diese könnte schon im Jahr 2021 starten. Allerdings besteht erneut die Gefahr, dass es aufgrund der Pandemie zu Verzögerungen kommt. © Netflix
"Love, Death & Robots" zählt zu den besten Serien-Neuheiten von 2019.
Netflix hat eine 2. Staffel von "Love, Death & Robots" angekündigt. Da Season 1 im Jahr 2019 gestartet ist, lässt sich der Streamingdienst vermutlich nicht mehr so lange Zeit. Eine Veröffentlichung in den nächsten Monaten ist also sehr wahrscheinlich. © Netflix
Szene aus der 2. Staffel der Netflix-Serie „Virgin River“.
Die Produktion der 3. Staffel von „Virgin River“ soll bereits begonnen haben. Da die Dreharbeiten im Vergleich zu Fantasy- oder SciFi-Serien weniger aufwendig sein dürften, ist ein Start im Jahr 2021 durchaus denkbar. © Netflix
Eine Szene der Serie „Biohackers“.
Es kam wohl schon zu den ersten Produktionsvorbereitungen. Wenn alles gut geht und Corona den Machern von „Biohackers“ keinen Strich durch die Rechnung macht, erscheint die 2. Staffel der deutschen Serie vermutlich noch in diesem Jahr. © Marco Nagel

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