Keine Fortsetzung

Netflix setzt „Grand Army“ nach nur einer Staffel ab

 Vier Teenager in einem Schuhgeschäft.
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„Grand Army“ wird nach nur einer Staffel von Netflix abgesetzt.

„Grand Army“ wurde von Fans sowie Kritikern gelobt. Doch eine Fortsetzung der Netflix-Serie soll es trotzdem nicht geben.

„Grand Army“ ist nicht wie andere Teenie-Serien*. Überspitze Dramen und Highschool-Intrigen haben hier keinen Platz. Fünf Schüler und Schülerinnen der größten öffentlichen Highschool Brooklyns – der Grand Army – versuchen ihren Platz in der Welt zu finden. Jeder von ihnen hat mit seinen ganz persönlichen Problemen zu kämpfen. Muss sich mit Slutshaming, Ausgrenzung, sexueller Orientierung oder Missbrauchserfahrungen auseinandersetzen. Doch die Teenies gehören verschiedenen Cliquen an. Sie bleiben unter sich, haben zu anderen Gruppen kaum Berührungspunkte. Die Cliquen unterscheiden sich in Interessen, Hautfarbe und sozialem Status. Fans lobten „Grand Army“ für die vielfältige Besetzung und die offenen Diskussionen über Rassismus, Vergewaltigungskultur und Sex. Doch nun wurde die Serie nach nur einer Staffel von Netflix abgesetzt.

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Netflix verlängert „Grand Army“ nach Staffel 1 nicht

Dass Netflix einer Serie nach dessen Auftakt-Staffel keine weitere Chance gibt, ist leider kein unbekanntes Phänomen. Doch die Enttäuschung über das Ende von „Grand Army“ scheint besonders groß zu sein. Im Oktober 2020 erschien die erste Staffel bei Netflix. Fans waren sofort begeistert von der Vielfalt der Besetzung. Die Serie hatte keine Angst davor, schwierige Themen offen zu diskutieren. Ihren Frust über das Serien-Aus lassen Zuschauende nun auf Twitter aus.

„Netflix macht 10.000 Staffeln von so einem Schrott ‚Riverdale‘ aber cancelt ‚Grand Army‘ und ‚The Society‘ nach einer Staffel!?“, zeigt sich ein Fan fassungslos. Eine andere ist aus einem ganz bestimmten Grund enttäuscht: „Die Ironie, dass ‚Grand Army‘ eine Serie, in der auch Vergewaltigung und die ausbleibenden Folgen für die Täter thematisiert wurde, gecancelt wird, bevor das Opfer irgendwie Gerechtigkeit erfährt, tut dann doch weh.“

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„Grand Army“-Fans hoffen noch immer auf eine Fortsetzung

So ganz aufgegeben haben die Fans noch nicht. Aktuell zirkuliert der Hashtag #RenewGrandArmy im Netz. Falls Netflix selbst die Serie nicht fortsetzt, hoffen Zuschauende nun, dass ein anderer Streaming-Dienst die beliebte Serie aufgreifen wird. Zwar gibt es in der ersten Staffel einen Handlungsabschluss, das Ende hat aber auch Fortsetzungs-Potential. (cw) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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„Grey‘s Anatomy“: So sehen die Darsteller heute aus

Ellen Pompeo als Meredith Grey in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
Im Jahr 2005 ist die 1. Staffel von „Grey‘s Anatomy“ mit Ellen Pompeo als Hauptfigur Meredith Grey gestartet. © ABC/imago-images
Schauspielerin Ellen Pompeo bei einer Veranstaltung.
Pompeo ist ihrer Rolle bis zum heutigen Tag treu geblieben – und auch in der 18. Staffel von „Grey‘s Anatomy“ wird sie mitspielen. © Birdie Thompson/imago-images
Chandra Wilson in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
Nicht nur Ellen Pompeo ist seit 2005 dabei: Auch Schauspielerin Chandra Wilson (Dr. Miranda Bailey) stand schon für die 1. Staffel der Serie vor der Kamera. © ABC/imago-images
Chandra Wilson bei eine Veranstaltung.
So schnell möchte Wilson ihren Arztkittel nicht ablegen: Einen Vertrag für die 18. Staffel hat sie schon unterzeichnet. © Shoko Aoki/imago-images
James Pickens Jr. in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
Ein weiteres „Grey‘s Anatomy“-Urgestein: James Pickens Jr. als Dr. Richard Webber. © ABC/imago-images
James Pickens Jr. bei einer Veranstaltung.
Auch für die 18. Staffel kehrt er ans Set von „Grey‘s Anatomy“ zurück. © Kay Blake/imago-images
Schauspieler Justin Chambers in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
Alex Karev (Justin Chambers) hat zusammen mit Meredith seine Karriere am Grey Sloan Memorial Hospital begonnen. © ABC/imago-images
Schauspieler Justin Chambers bei einer Veranstaltung.
Leider hat Justin Chambers der Serie nach der 16. Staffel den Rücken gekehrt. © David Edwards/imago-images
Sandra Oh in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
Sandra Oh spielte jahrelang die Ärztin Cristina Yang, die als Merediths beste Freundin galt. © ABC/imago-images
Schauspielerin Sandra Oh in der Serie „Killing Eve“.
Oh ist nach der 10. Staffel ausgestiegen. Derzeit räumt die Darstellerin mit ihrer neuen Serie „Killing Eve“ unzählige Preise ab. © BBC America/imago-images
Patrick Dempsey in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
Patrick Dempsey spielte Merediths Love Interest Dr. Derek Shepherd. © ABC/imago-images
Schauspieler Patrick Dempsey in der Serie „Devils“.
Nach Dereks tragischem Schicksal in der 11. Staffel hat sich der Schauspieler neue Herausforderungen gesucht. Derzeit ist er in der Serie „Devils“ zu sehen. © Matteo Nardone/imago-images
Katherine Heigl in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
Schauspielerin Katherine Heigl spielte Fan-Liebling Izzie Stevens für insgesamt sechs Staffeln. © ABC/imago-images
Schauspielerin Katherine Heigl in der Netflix-Serie „Immer für dich da“.
Der Wunsch der Fans, dass Izzie noch einmal an das Krankenhaus zurückkehrt, ging nie in Erfüllung. Dafür ist Heigl derzeit in neuen Produktionen zu sehen, wie etwa in der Netflix-Serie „Immer für dich da“. © Netflix
T. R. Knight in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
George (T. R. Knight) kam zusammen mit Meredith an das Grey Sloan Memorial Hospital. © ABC/imago-images
T. R. Knight bei einer Veranstaltung.
Nach nur 5. Staffel nahm die Geschichte von George eine tragische Wendung. Doch so viel sei verraten: Fans werden ihn in der 17. Staffel noch einmal zu Gesicht bekommen. © Christine Chew/imago-images
Eric Dane in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
Eric Dane übernahm ab der 2. Staffel von „Grey‘s Anatomy“ die Rolle von Mark Sloan. © ABC/imago-images
Schauspieler Eric Dane bei einer Veranstaltung.
In der 9. Staffel ist der Darsteller ausgestiegen und spielt seit 2019 in der Serie „Euphoria“ mit. © imago-images
Sara Ramírez in der Serie „Grey‘s Anatomy“.
Sara Ramírez trat als extrovertierte Ärztin Callie Torres in „Grey‘s Anatomy“ auf. © ABC/imago-images
Sara Ramírez bei einer Veranstaltung.
Über elf Staffeln hinweg war sie am Krankenhaus in Seattle tätig. Seither arbeitet Ramírez gelegentlich als Schauspielerin und auch als Sängerin. © Nancy Kaszerman/imago-images

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