Trennungskinder

So gelingt ein guter Umgang mit dem Ex-Partner

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Auch wenn Eltern getrennte Wege gehen, sollten sie sich um ein faires Miteinander bemühen, damit die Kinder nicht leiden müssen. Foto: dpa-tmn

Wenn zwei sich streiten, weint der Dritte: Das gilt oft für Kinder, deren Eltern sich trennen. Doch wie lässt sich eine Schlammschlacht verhindern?

Hamburg (dpa/tmn) - Die Trennung der Eltern ruft bei Kindern meist Trauer und Enttäuschung hervor. Wichtig ist dann, dass Mama und Papa dem Nachwuchs zeigen: "Du kannst uns weiterhin beide haben."

Sonst wird bei Kindern die Angst übermächtig, dass sie vernachlässigt werden, rät Diplom-Psychologin Ursula Kodjoe in der Zeitschrift "Eltern family" (Ausgabe 11/19).

Auch wenn Eltern getrennte Wege gehen, sollten sie sich weiter um ein faires Miteinander und einen anständigen Ton bemühen. Sonst leiden die Kinder neben der Trennung zusätzlich unter dem garstigen Umgang.

Für das Kind sein - statt gegen den Ex

Eltern sollten Schuldzuweisungen sowie Wetteifern untereinander vermeiden. Ebenso tabu: Den Ex-Partner vor dem Kind abwerten - auch wenn er manches nicht perfekt macht oder nicht gut kann. Das bringe das Kind in Loyalitätskonflikte, erklärt Familientherapeutin Kodjoe.

Besser sei es, sich zu fragen, was einen noch verbindet - etwa die Liebe zum Kind sowie die Angst, es zu verlieren. Zudem sollten Eltern sich klar machen, dass sie beide für das Kind wichtig sind und entsprechend die Beziehung fördern.

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