Produkt-Auswertung

Bio-Hundefutter im Test: Nur ein Produkt "sehr gut"

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Bio-Hundefuter ist nicht so gut, wie viele Halter glauben. Knapp ein Drittel der Produkte erhält eine schlechte Bewertung.

Biofutter ist gesund. Davon gehen die meisten Hundebesitzer automatisch aus. Diesem Ideal entsprechen jedoch nur wenige Produkte, wie ein neuer Test deutlich macht.

Viele Halter wollen ihrem Hund etwas Gutes tun und kaufen Biofutter. Davon schneiden viele im Test der Zeitschrift "Öko-Test" aber schlecht ab: Von 15 geprüften Produkten wurden 6 als ungenügend und 1 als mangelhaft bewertet.

Die Note "sehr gut" bekam nur ein einziges Produkt

Bemängelt wurde vor allem die Nährstoffzusammensetzung in dem Nassfutter: Bei einigen Herstellern konnte kein Vitamin D nachgewiesen werden, bei anderen fehlte Vitamin B1. Beides sind wichtige Bestandteile für eine ausgewogene Ernährung. Auch das Spurenelement Zink war nicht immer ausreichend enthalten: Es sorgt für glänzendes und gesundes Fell.

Was bei einigen Produkten fehlte, war in einem anderen zu viel: Ein Biofutter überschritt den gesetzlichen Höchstwert für Vitamin D. Langfristig kann das zu Gefäßverkalkungen führen.

Grundsätzlich lautet die Empfehlung: Halter sollten sich nicht über lange Zeit auf eine Futtermarke verlassen. Denn gerade bei Biofutter kann die Nährstoffzusammensetzung von Charge zu Charge schwanken, da die Hersteller auf natürliche Bestandteile setzen. Diese liefern aber nicht immer die exakt gleichen Nährstoffwerte. Eine Unter- oder Überversorgung kann das Tier auf Dauer aber nicht ausgleichen.

Tierische Gerichtsprozesse des Jahres 2016

Den Dackel aus Brandenburg hatte es nach Bayern verschlagen und er konnte erst nach juristischem Tauziehen in seine Heimat zurückkehren. Foto: Bernd Settnik
Den Dackel aus Brandenburg hatte es nach Bayern verschlagen und er konnte erst nach juristischem Tauziehen in seine Heimat zurückkehren. © Bernd Settnik
Krähen ist im Freien nur noch nach Zeitplan erlaubt: Das ist das Ergebnis des Falls von Hobbyzüchter Reno Nerling und seinen Hähnen. Foto: Georg-Stefan Russew
Krähen ist im Freien nur noch nach Zeitplan erlaubt: Das ist das Ergebnis des Falls von Hobbyzüchter Reno Nerling und seinen Hähnen. © Georg-Stefan Russew
Ein Vermieter in Hannover wollte Mischlingshund Toby aus seiner Wohnung haben. Angeblich, weil das Tier das Treppenhaus verschmutzt und zerkratzt hatte. Foto: Julian Stratenschulte
Ein Vermieter in Hannover wollte Mischlingshund Toby aus seiner Wohnung haben. Angeblich, weil das Tier das Treppenhaus verschmutzt und zerkratzt hatte. © Julian Stratenschulte
Der Trägerverein des Wisent-Artenschutz- Projektes hat eine Wisent-Herde ausgewildert und streitet vor Gericht mit Waldbauern um die Schäden. Foto: Bernd Thissen
Der Trägerverein des Wisent-Artenschutz- Projektes hat eine Wisent-Herde ausgewildert und streitet vor Gericht mit Waldbauern um die Schäden. © Bernd Thissen
Aus dem Schlachthof ausgebrochen: Die wild gewordene Kuh verletzte auf ihrer Flucht eine Joggerin und wurde schließlich von der Polizei auf der Münchner Theresienwiese niedergestreckt. Foto: Günther Rehm
Aus dem Schlachthof ausgebrochen: Die wild gewordene Kuh verletzte auf ihrer Flucht eine Joggerin und wurde schließlich von der Polizei auf der Münchner Theresienwiese niedergestreckt. © Günther Rehm

dpa/tmn

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