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Skandal-Geständnis

Brüder töten Pandabär und essen ihn

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Peking - Sie gehören zu den am meisten gefährdeten Arten der Welt, umso größer ist das Entsetzen über das Geständnis zweier Brüder: Sie haben einen Riesenpanda getötet und sein Fleisch zum Teil gegessen.

Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. Demnach haben zwei Brüder der Polizei in der südwestchinesischen Provinz Yunnan gestanden, im Dezember des vergangenen Jahres ein Pandaweibchen erschossen zu haben.

Die beiden hätten das Fleisch des Tieres zum Teil selbst gegessen. Der größte Teil sei jedoch an einen weiterer Mann verkauft worden, der mit den Überresten gehandelt habe. Alle drei wurden angeklagt. Auf die Tötung geschützter Tiere wie Pandas stehen in China bis zu zehn Jahre Haft.

Die Brüder gaben an, es habe sich um einen Unfall gehandelt. Sie hätten lediglich ein Raubtier gejagt, das zuvor ihre Schafe angegriffen habe. Anderen Agenturen zufolge hielten sie den Panda für eine andere Bärenart. Dass sie einen Riesenpanda erlegt hatten, merkten sie demnach erst, als sie sich dem bereits toten Tier näherten. Im Dezember wurden das Fell, der Schädel und die Leber eines Pandas im Haus der Brüder gefunden.

In der Provinz Yunnan wurden vor dem Vorfall seit Jahrzehnten keine Riesenpandas mehr gesichtet. Die Tiere sind eine der am meisten gefährdeten Arten der Welt. Etwa 1600 von ihnen leben noch in freier Wildbahn, zum größten Teil in den Bergen der südwestchinesischen Provinzen Sichuan und Shaanxi. Etwa 300 Riesenpandas werden in Gefangenschaft gehalten.

dpa

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