Paarung sorgte für Interesse

David-Bowie-Spinne tot: Männchen attackiert Weibchen

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Die David Bowie Spinne: Klein und gelblich-braun.

Frankfurt/Main - Nach dem Idol ist nun auch die nach ihm benannte Art tot. Eine David-Bowie-Spinne ist gestorben, weil das Männchen das Weibchen angegriffen und getötet hat.

Die beiden Spinnen mit dem berühmtem Namen sorgten für Nachwuchs - doch dann brach ein tödlicher Streit aus: Ein Männchen der Spezies „Heteropoda davidbowie“ habe im Frankfurter Senckenberg Museum sein Weibchen angegriffen und getötet, sagte Spinnenexperte Peter Jäger vom Senckenberg Forschungsinstitut am Freitag. Die beiden Riesenkrabbenspinnen waren in einer Ausstellung zu sehen. Zuvor hatte die „Bild“ online über die Attacke berichtet.

David-Bowie-Fan Peter Jäger entdeckte die Art und nannte sie nach dem vor einem Jahr gestorbenen Star. Die Spinnen sind gelblich-braun und können es auf eine Beinspannweite bis zu 13 Zentimeter bringen, ihre Paarung sorgte vergangenes Jahr für bundesweites Interesse.

Zwischen den Jahren sei nun das Weibchen tot gefunden worden, sagte Jäger. Das Männchen habe es getötet und angefressen. Dies sei nicht normal in der Natur und werfe Fragen auf. Genügend Futter sei vorhanden gewesen. Er vermute, dass das Männchen das Weibchen bei der Paarung gebissen habe. Jäger sagte, der Kokon mit Spinneneiern sei heil geblieben, er werde sich nun dessen annehmen und wolle den kleinen Spinnen beim Schlüpfen helfen.

Acht Beine, pure Panik: Was Tierphobiker tun können

Ran ans echte Tier: Nach verschiedenen Therapieschritten können Spinnenphobiker es schaffen, eine lebende Vogelspinne zu berühren und auf der Hand zu halten. Foto: Markus Scholz
Ran ans echte Tier: Nach verschiedenen Therapieschritten können Spinnenphobiker es schaffen, eine lebende Vogelspinne zu berühren und auf der Hand zu halten. Foto: Markus Scholz © Markus Scholz
Spinnenphobiker müssen sich langsam rantasten: Beim Seminar von Holger Kirk üben sie zunächst den Kontakt mit Plüschspinnen. Foto: Markus Scholz
Spinnenphobiker müssen sich langsam rantasten: Beim Seminar von Holger Kirk üben sie zunächst den Kontakt mit Plüschspinnen. Foto: Markus Scholz © Markus Scholz
Am Ende eines Spinnenangst-Seminars bei Holger Kirk trauen sich Teilnehmer, eine Hausspinne aus der Nähe zu betrachten und mit einem Kugelschreiber zu berühren. Foto: Markus Scholz
Am Ende eines Spinnenangst-Seminars bei Holger Kirk trauen sich Teilnehmer, eine Hausspinne aus der Nähe zu betrachten und mit einem Kugelschreiber zu berühren. Foto: Markus Scholz © Markus Scholz
Schlangen haben mit der menschlichen Silhouette nichts gemein. Deshalb ekeln sich viele Menschen vor diesen Kriechtieren. Foto: Andrea Warnecke
Schlangen haben mit der menschlichen Silhouette nichts gemein. Deshalb ekeln sich viele Menschen vor diesen Kriechtieren. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Für die einen das liebste Schmusetier, für die anderen ein Horror: Phobien vor Katzen (Ailurophobie) sind gar nicht mal so selten. Foto: Franziska Gabbert
Für die einen das liebste Schmusetier, für die anderen ein Horror: Phobien vor Katzen (Ailurophobie) sind gar nicht mal so selten. Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert

dpa

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