Zamperl

Hunde in München: Der treue Begleiter in der Stadt

1 von 10
Dackel: mutig, starker Wille und Eigenständigkeit, klug, lebendig, sucht Nähe zu Menschen.
2 von 10
Yorkshire-Terrier: temperamentvoll, ausdauernd, fröhlich, intelligent.
3 von 10
Jack-Russel-Terrier: intelligent, schnell, neugierig, ausdauernd.
4 von 10
Labrador: kräftig gebaut, große Wasserpassion, anpassungsfähig, menschenfreundlich, muss durch Arbeit und Training gefordert werden.
5 von 10
Mops: freundlich, sensibel, intelligent, sehr pflegeleicht, anpassungsfähig, benötigt Umfeld des Menschen.
6 von 10
Terrier: fröhlich, wachsam, selbstbewusst, kinderlieb, ausdauernd.
7 von 10
Golden Retriever: intelligent, gehorsam, zutraulich, arbeitswillig.
8 von 10
Chihuahua: kräftig, ausdauernd, robust, aufmerksam, lebhaft, braucht viel Bewegung.

München ist eine Stadt der Hundeliebhaber. Denn nicht nur die Zahl der menschlichen Bewohner wächst stetig, auch die Anzahl der Hunde ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen.

Von 30.573 bei der Stadt München offiziell gemeldeten Hunden im Jahr 2010 wuchs der Bestand bis 2014 auf 33.327 an.

Beliebteste Rassen

Viele Jahre war der Dackel ungeschlagener Spitzenreiter in der Gunst der Münchner. Das Zamperl ist heute immer noch in den Top Zehn der am häufigsten gehaltenen Rassen, belegt mit 1219 Exemplaren jedoch nur noch Platz Fünf. Der Labrador steht nun nach Angaben der Stadtkämmerei auf dem Spitzenplatz: 2602 Labradore gibt es in München. Er ist ein echter Aufsteiger und hat seit dem Jahr 2012 um 443 Exemplare zugelegt. Der Chihuahua auf Platz zwei verzeichnete sogar eine Zunahme um 526 (insgesamt 1401). Auf Platz drei liegt der Schäferhund mit 1384 Exemplaren, auf Platz vier der Jack-Russel-Terrier, von dem es 1341 in München gibt.

Der eigentliche und ewige Champion der Rangliste freilich gehört einer Rasse an, die es nur in Oberbayern geben dürfte – der sogenannten „Stiangglander-Rass“. Gemeint sind Mischlinge, bei denen man sich mit der Zuordnung schwer tut. 6273 von ihnen gibt es in der Stadt – ein Fünftel aller registrierten Hunde.

Wo Hunde wohnen

Laut Statistischem Amt sind in Ramersdorf-Perlach die meisten Hunde zuhause. Dahinter folgt Bogenhausen. Die wenigsten Hunde gibt es auf der Schwanthalerhöhe sowie im dicht bebauten Zentrumsbezirk Altstadt-Lehel. Viele innerstädtische Bezirke sind nahezu hundeleer. Wer dagegen weiter außerhalb des Stadtkerns wohnt, hat meist auch gleich mehrere Hunde. Einerseits sind die Wohnungen größer, andererseits hat man mehr Auslaufmöglichkeiten im Grünen.

Gassi-Oasen

Die Stadt hat rund 1100 öffentliche Grünflächen, was etwa 13 Prozent der Stadtfläche entspricht. Am größten ist der Englische Garten mit 375 Hektar. Daneben ist die Isar ein Paradies zum Baden und Gassigehen. Sie fließt auf einer Länge von 14 Kilometern durch das Stadtgebiet. Die Anleinpflicht ist in München immer noch sehr liberal. Generell dürfen Hunde frei laufen. Es gibt jedoch bedeutende Ausnahmen: Im gesamten Englischen Garten und im gesamten Westpark herrscht Leinenpflicht – außerdem in ausgewiesenen Bereichen von Grünanlagen. Für große Hunde ab einer Schulterhöhe von 50 Zentimetern gilt die Leinenpflicht innerhalb des Altstadtrings, in Fußgängerzonen, direkt neben Kinderspielplätzen und auf öffentlichen Veranstaltungen im Freien. Die Haltung von Kampfhunden ist in ganz Bayern, also auch in München, nicht erlaubt, es sei denn der Halter legt ein „Negativzeugnis“ vor, in dem bescheinigt wird, dass der Hund keine gesteigerte Aggressivität oder Gefährlichkeit aufweist.

Das leistet die Stadt

Nicht nur die Hundehalter, auch die Stadt München kümmert sich um die Vierbeiner. Im gesamten Stadtgebiet gibt es mehr als 400 Spender mit kostenlosen „Gassi-Tüten“ für Hundekot. Darüber hinaus etwa 10 000 Mülleimer zur Entsorgung. Hunde dürfen im öffentlichen Nahverkehr fahren. Jeder Halter darf einen Hund gratis mitnehmen. Jeder weitere Hund kostet den Kindertarif.

Welthundetag 2015: Die süßesten Schnappschüsse der Leser

Auf großer Reise in Venedig: Marion Weber mailte uns das Bild von ihrem Hund.  © Privat
"Der beste Hund überhaupt": Das schrieb Barneys Besitzerin Sandra Feldmann aus München. © Privat
Die freche Mila: Das Bild hat uns Peter Mahr geschickt. © FKN
Der kleine Simba: Der Rhodesian Ridgeback liebt es, zu spielen. Das Bild haben uns seine stolzen Besitzer Sabrina und Norbert geschickt. © FKN
Simba ist erst sechs Monate alt - das Bild wurde aufgenommen, als er etwa zwei Tage bei seinen neuen Herrchen daheim war. © FKN
Passend zum Herbst: Mario Dürr schickte uns dieses Bild von seinem Liebling. © FKN
Der liebste Hundeblick der Welt: Das findet Herrchen Werner Daser. © FKN
Na wenn das nicht praktisch ist: Zeitungsträger Oskar bringt die Tz direkt ins Haus. © FKN
Zwei wie Pech und Schwefel: Maxi und Mini sind Geschwister und machen alles zusammen. Wenn eine beim Gassi gehen schnuppert, kommt die andere und schnuppert auch. Sie halten auch zusammen, wenn eine geschimpft wird, schreibt Herrchen Jochen Becht. © FKN
Die gehört mir! Die vierjährige Flocke mit ihrer Quietscheente. © FKN
Sie genießt ihr Hundeleben in vollen Zügen: Ela ist ein ehemaliger bosnischer Straßenhund. Jetzt blüht sie wieder richtig auf. © FKN
Die vierjährige Labradorhündin Sita liebt die Natur. © FKN
Spike hoch zwei: An der Isar hat der aufgeweckte Malteser seinen Doppelgänger getroffen. © FKN
Ich bin der Chef: Ganz klar für den vier Jahre alten Mops Lobito. © FKN
Das Kasperle: Pulcinella ist erst neun Monate und für jeden Blödsinn zu haben. Ihre Herrchen versuchen sie als einen fröhlichen Freidenker zu erziehen, der nicht das Klischee "kleiner Schoßhund" erfüllt. So fährt sie am liebsten Auto. © FKN
Welthundetag 2015
Unsere Fellnase Ben, fast zwei Jahre macht er unser Leben nun schon bunt und hier in seinem Eigenheim im heißgeliebten Garten. © privat
Welthundetag 2015
Die Maus Pepper ist ein großer ProSieben Fan, wie der Anhänger am Halsband zeigt. © privat
Welthundetag 2015
Dessa ist eine ganz liebe Hündin die mit ihrem einen Auge neugierig in die Welt blickt © privat
Welthundetag 2015
Müde schaut Großpudelhündin Aspolina "Polly" in die Kamera. Polly ist 6 Jahre alt und hat die seltene Farbgebung brown & tan. Sie ist nicht nur eine wirkliche Schönheit und draußen ein echter Wildknochen, sie kann auch sehr gut im Kreis ihres "Rudels" chillen. Und nicht selten müssen wir unseren Hund nach einem ausgiebigen Nickerchen wecken. © privat
Welthundetag 2015
Sam ist 9 Jahre alt und ein Labrador-Gordon Setter Mix und lebt im schönen Ampertal. © privat
Welthundetag 2015
Unser Cuno liebte seine Kuscheldecke und den Strand! © privat
Welthundetag 2015
Wer ist hier eigentlich der Chef? Der siebenjährige Parson Russel. Sein Vorname Jacky. Der Nachname: Cola. © privat
Welthundetag 2015
Unsere Hunde Berti (Zwergschnauzer, 8 Monate) und Paul (Jack Russel, 7 Jahre) sind ein Herz und eine Seele. Sie machen viel Unfug zusammen und sind untrennbar. Berti ist eher der Wilde, der alles versteckt was ihm ins Maul kommt, da er noch so jung ist. Paul ist der gelassenere, der viel schläft und isst. Sind schon zwei coole Jungs. © privat
Welthundetag 2015
Mit diesen zwei "Wolfsdamen" erlebt man tolle Geschichten. Was macht man nicht alles im Schnee für ein gutes Posing. © privat

von Sandra Meier

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgesehen

Was Hunde im Alter brauchen
Was Hunde im Alter brauchen

Kommentare