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Kastanien können beim Hund zu Darmverschluss führen

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Besonders bei Welpen ist Vorsicht geboten
Wer mit seinem Welpen zum Herbstspaziergang startet, sollte ihn ganz genau im Blick behalten, damit er beim Spielen keine Kastanie verschluckt. Das kann lebensgefährlich sein. © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Hunde spielen gern mit heruntergefallenen Kastanien. Doch aus dem Spaß kann leider auch schnell eine ernsthafte Gefahr werden - wenn sie verschluckt werden.

Berlin - Kastanien eignen sich nicht als Ballersatz für Spiele mit dem Hund. Denn wird eine Kastanie vom Hund verschluckt, kann das zu einem lebensbedrohlichen Darmverschluss führen, warnt die Aktion Tier. Tina Hölscher, Tierärztin der Tierschutzorganisation, beobachtet das im Herbst sehr häufig in ihrer Praxis.

„Junge, verspielte Welpen sind besonders gefährdet“, berichtet Hölscher. Nicht immer bemerke der Besitzer, dass sein Liebling das Spielobjekt verschluckt hat. „Die ersten Anzeichen für einen Verschluss sind Erbrechen oder mangelnder Kotabsatz sowie manchmal auch Durchfall“, beschreibt die Tierärztin die anfängliche Symptomatik. Später kämen Fressunlust, Apathie und Bauchschmerz hinzu.

Je eher ein Tierarzt aufgesucht wird, umso besser. Auch für ihn sei die Diagnose nicht immer leicht zu stellen, vor allem wenn der Tierhalter nicht wahrgenommen hat, dass eine Kastanie verschluckt wurde. Das Problem: Der Fremdkörper drückt auf die Darmwand, die dann nicht mehr durchblutet wird und abstirbt, so die Veterinärin. Abgestorbene Darmteile führten immer zum Tod des Tieres. Deshalb könne nur eine Not-OP, in der die betroffenen Areale und die Kastanie entfernt werden, den Vierbeiner retten. dpa

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