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Kranken oder alten Tierheimtieren eine zweite Chance geben

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Manche Katzen aus dem Tierheim entsprechen nicht dem Idealbild: Das macht sie aber nicht per se zu einem schlechteren Gefährten. Foto: Inga Kjer

Nicht jeder Vierbeiner lässt sich im Tierheim leicht vermitteln. Das hat verschiedene Gründe. Doch genau sie sind für manche Menschen besonders interessant.

Hamburg (dpa/tmn) - Ein fehlendes Bein, Taubheit oder mangelnde Erziehung durch den Vorbesitzer: Solche Tiere haben es im Tierheim schwerer als andere, vermittelt zu werden.

Für manche Menschen kann es sich aber lohnen, gerade nach ihnen Ausschau zu halten. Eine Katze beispielsweise, die eine für andere Katzen ansteckende Krankheit hat, darf nicht mehr nach draußen. Damit ist sie ideal für alle Halter geeignet, die eine reine Wohnungskatze möchten, erläutert die Organisation Vier Pfoten.

Für ältere Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind, kann wiederum ein alter Hund der perfekte Partner sein. Er wird gemächliche Spaziergänge mögen und will weniger herumtollen.

Wer sich für Tiere mit Krankheiten, Behinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten interessiert, sollte aber auch wissen: In den meisten Fällen müssen diese Vierbeiner häufiger zum Tierarzt, manche auch zu einem Tierpsychologen oder Tiertrainer. Deshalb sollte man sich vorab im Tierheim nicht nur genau über die Vorgeschichte des Tieres informieren, sondern auch nachfragen, welche Behandlungen der Vierbeiner in Zukunft brauchen wird und durchkalkulieren, was an monatlichen Kosten auf einen zukommen kann.

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