Angst vor Unglück

Schwarze Tiere finden schwerer ein Zuhause

Schwarze Katzen aus dem Tierheim lassen sich trotzdem schwerer vermitteln. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Schwarze Katzen aus dem Tierheim lassen sich trotzdem schwerer vermitteln. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Eine schwarze Katze kreuzt Ihren Weg? Dann kann der Tag nur schlecht werden. Dieser Aberglaube ist ein Grund, warum schwarze Vierbeiner weniger gefragt sind. Eine Tierheim-Aktion will das nun ändern.

Bonn (dpa/tmn) - Die Tierheime konnten sich zuletzt vor Anfragen kaum retten. Durch Corona wurden viel mehr Tiere als sonst vermittelt. Ein paar Vierbeiner haben es aber nach wie vor schwer, ein neues Zuhause zu finden: Schwarze Katzen und Hunde finden wesentlich seltener Interessenten als helle oder gefleckte Tiere, teilt der Deutsche Tierschutzbund mit.

Grund ist, dass viele Menschen das schwarze Fell mit Unglück verbinden. Mit der Aktion "Tierheime helfen. Helft Tierheimen!" will der Verband bis November noch gezielt auf schwarze Katzen und Hunde aufmerksam machen. Auf der Webseite wird unter anderem eine Top-10-Liste schwarzer Tierheimtiere gezeigt. Außerdem können Tierfreunde gezielt in einem Tierheim ihrer Nähe suchen.

Da viele Tierheime aufgrund der Corona-Krise nach wie vor geschlossen sind, ist es empfehlenswert, sich erst einmal telefonisch beim Tierheim vor Ort zu melden, und die Lage abzuklären. Manchmal sind individuelle Termine möglich.

© dpa-infocom, dpa:200911-99-518716/2

Top 10 schwarze Tierheimtiere

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