Und haben überlebt

Sittich-Küken wurden in Bauschaum eingemauert

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Die beiden Sittich-Küken.

Grausam: Die zwei kleinen Vögel wurden lebend in ihrem Loch in der Mauerwand eingeschlossen. Doch die Geschichte nimmt ein gutes Ende.

Düsseldorf - Ihr Schicksal erregte die Gemüter: Ein Papageiennest mit mehreren Küken ist in der Außenwand eines Düsseldorfer Wohnhauses mit Bauschaum versiegelt worden. Behörden und die Bevölkerung wähnten die Küken jämmerlich erstickt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Tierquälerei ein, wie eine Polizeisprecherin am Freitag verschiedene Medienberichte bestätigte. Hinter der Maßnahme soll der Hausverwalter stecken. Bestätigt ist das nicht.

Doch während das Tierdrama im Internet, von Medien und Behörden heiß diskutiert wurde, wollten sich die Papageien-Eltern mit dem Schicksal ihrer Kleinen nicht abfinden: Zwei Tage lang pickten und hackten die freilebenden Halsbandsittiche unablässig an der Fassade herum, bis sie wieder einen Zugang zum Nest hatten: Bald darauf reckten kleine Papageien-Küken hungrig aber lebend ihre Köpfe aus dem Loch.

Die Düsseldorfer Feuerwehr zeigte sich über den Ausgang des tierischen Dramas hocherfreut, aber auch kleinlaut: Zwar sei sie von einer Anwohnerin alarmiert worden, habe aber keine Hoffnung für die Vögel gesehen: „Diese Einschätzung war offensichtlich falsch - das tut uns sehr leid.“

dpa

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