Was sind die Alternativen?

Vorsicht: Hundespielzeug aus Plastik kann giftig sein

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Ein Spielzeug schöner als das andere. Igelbälle, Quietsche-Entchen, Gummiknochen in allen Farben und Formen. Doch was so harmlos und nett aussieht, kann ernste Gefahren für Vierbeiner bergen.

„Plastikspielzeug für den Tierbedarf unterliegt keinerlei gesetzlichen Vorschriften, was die Inhaltsstoffe betrifft“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, die als Tierärztin für den Tierschutzverein Aktion Tier e.V. tätig ist. „Sie enthalten oft Giftstoffe, die die Grenzwerte für Kinderspielsachen um das Tausendfache überschreiten“, führt sie aus. Hunde können durch das Spielen mit verseuchtem Spielzeug Vergiftungen davontragen. Erbrechen und Durchfälle sind die Folge. Langfristig sind etliche der enthaltenen Stoffe zudem krebserregend.

Giftiges Spielzeug: So können Hundehalter vorbeugen

Doch wie kann der Tierhalter seinen Liebling vor den giftigen Produkten schützen? „Riecht das Spielzeug schon im Laden nach Plastik, kauft man es besser nicht“, rät Dr. Hölscher. Kreativen Tierhaltern steht noch eine Alternative zur Verfügung: Sie können aus Naturprodukten wie Schafwolle Taue und Seile herstellen. Aus unbehandelten Stoffresten lassen sich Kissen in Knochen- oder Tierform nähen. So kann man seinem Hund eine echte Freude bereiten, die nicht durch schädliche Nebeneffekte im Nachhinein getrübt wird.

mm/tz

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