Eiskalte Wohnung bei Senioren

Wenn ältere Menschen die Heizung nicht aufdrehen

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Manche Senioren wollen Geld sparen und lassen auch im Winter die Heizung aus. Wie reagieren Angehörige am besten darauf? Foto: Ole Spata

Ältere Menschen haben teilweise ein anderes Temperaturempfinden und drehen im Winter die Heizung nicht ausreichend auf. Wie sollten sich Angehörige in diesem Fall verhalten?

Köln (dpa/tmn) - Das Temperaturempfinden von jüngeren und älteren Menschen kann sehr unterschiedlich sein. Manche ältere Menschen sind zudem so sparsam, dass Gäste in ihren Wohnungen frieren.

"Gerade die Kriegsgeneration hat gelernt, mit Kälte umzugehen statt die Heizung aufzudrehen", sagt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Sind die Kinder oder Betreuer deswegen besorgt, rät Sowinski, ab und an mal zum Beispiel an den Händen zu testen, ob dem Betroffenen wirklich kalt ist.

"Nur wenn sich der Bewohner selbst in Gefahr bringt, muss man aus meiner Sicht handeln", sagt Sowinski. Oder, wenn die Wohnung leidet - etwa, weil Gefahr besteht, dass die Rohre einfrieren.

Besuchen Kinder ihre Eltern und frieren dort, können sie aber durchaus darum bitten, dass die Wohnung für die Zeit des Besuchs etwas erwärmt wird. Vielleicht finden der Vater oder die Mutter ja Gefallen an der etwas höheren Temperatur und belassen es dabei.

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