Unruhig und aufgekratzt

Wenn das Kind nicht mehr durchschläft

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Hinter nächtlichen Unruhephasen bei Kleinkindern kann die Verarbeitung von Erlebnissen oder zu langer Mittagsschlaf stecken. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Das Kind hatte schon prima durchgeschlafen. Doch plötzlich wird ausgerechnet abends total munter. Es wirkt aufgekratzt und schläft auch den Rest der Nacht nicht mehr durch. Muss man sich sorgen?

Baierbrunn (dpa/tmn) - Bekommt mein Kind genug Schlaf? Das fragen sich Eltern, wenn ihre Einjährigen nachts plötzlich noch mal richtig aufdrehen und häufig wach werden. Darüber müssten sich Eltern aber keine Sorgen machen, beruhigt das Gesundheitsmagazin "Baby und Familie" (Ausgabe 12/2019).

"In der Regel holen sich Kinder den Schlaf, den sie brauchen", erklärt Kinderärztin Claudia Saadi im Magazin. Diese nächtlichen Unruhephasen könnten verschiedene Ursachen haben, etwa Hunger, Durst, ungünstige Einschlafgewohnheiten oder Zahnweh, Infekte oder einen Wachstumsschub. Dahinter könne aber auch die Verarbeitung von Erlebnissen stecken.

Ein strukturierter Tagesablauf und ein Abendritual helfen, um Geborgenheit zu geben. Eventuell bessert sich auch das Schlafverhalten, wenn das Kind mittags weniger schläft oder die Zubettgehzeit verschoben wird.

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