1. tz
  2. Leben
  3. Wohnen

Brot backen ohne Strom: Sie brauchen nur ein paar Teelichter

Erstellt:

Von: Jasmin Farah

Kommentare

Brot zu Hause selbst backen ist einfach und kostengünstig. Es bräuchte theoretisch nicht mal einen Backofen dazu. Wie es dennoch knusprig braun wird.

Es gibt nichts Schöneres als der Duft von frisch gebackenem, warmem Brot. Dieser zieht uns fast magisch an, wenn wir an einer Bäckerei vorbeigehen. Doch den können Sie auch regelmäßig in den eigenen vier Wänden haben. Brot backen ist nicht schwer und wenn man den Teig selbst herstellt, kann man so auch Geld sparen. Besonders dann, wenn man eine Rezeptur verwendet, für die man gar keinen Backofen und damit auch keinen Strom benötigt. Entwickelt wurde das Rezept von Stephanie Franz von der Webseite Krisenvorsorge-Ratgeber.de.

Brot backen ohne Strom: Sie brauchen nur ein paar Teelichter

Keine schlechte Idee – suchen doch viele Bürger hierzulande fieberhaft nach Möglichkeiten, die Energiekosten gering zu halten. Aber auch, wenn ein Stromausfall droht, ist guter Rat teuer. Wie kann ich mir dann selbst behelfen und mir trotzdem noch etwas Nahrhaftes zubereiten? Besonders Brot ist schließlich ein Grundnahrungsmittel und frisch nur wenige Tage haltbar. Doch es ist ganz einfach – Sie bedienen sich an Dingen, die Sie bereits zu Hause haben, zum Beispiel einer Pfanne oder aber auch Teelichtern.

Ein Kind hebt ein halbes Laib Brot hoch.
Brot backen kann kinderleicht sein. © Cavan Images/Imago

Aus diesen lässt sich eine Art Teelichtofen basteln. Hierzu benötigen Sie nur eine feuerfeste Unterlage, ein Backrost und vier große Steine. Am besten errichten Sie diesen im Freien, zum Beispiel auf der Terrasse, wo Sie zudem noch etwas Licht haben. Legen Sie die Unterlage jetzt auf eine gerade Fläche und stellen Sie auf allen vier Ecken des Bleches einen Stein. In der Mitte kommen dann circa neun Teelichter. Der Backrost wird auf den Steinen drapiert. Nun geht es an den Brotteig. Dafür brauchen Sie folgende Grundzutaten:

Brot backen ohne Strom: So geht die richtige Zubereitung

Vermischen Sie die Zutaten in einer Schüssel und geben Sie diese dann in einen größeren Topf mit einem gut schließenden Deckel. Letzterer sollte übrigens zu einem Viertel mit Nägeln oder Schrauben gefüllt sein. Der Grund dafür: Diese sorgen nicht nur dafür, dass die Hitze besser zirkuliert, sondern auch, dass der Teig schön durchzieht und nicht anbrennt.

Wenn der Teig schließlich fertig ist, stellen Sie den Topf mit der Schüssel auf den Backrost. Die Teelichter sollten zu diesem Zeitpunkt schon brennen. Einziges Manko: Es kann bis zu mehrere Stunden dauern, bis der Teig durchgebacken ist. Warten Sie am besten so lange, bis alle Teelichter heruntergebrannt sind.

Abschließend nehmen Sie den Deckel ab und das Brot aus der Schüssel. Ersteres sollten Sie übrigens während des Backvorgangs besser tunlichst vermeiden. Ansonsten fällt der Brotteig in sich zusammen und Sie müssen von vorne beginnen. Wenn Sie allerdings nachschauen wollen, ob der Brotteig schon gar ist, empfiehlt es sich daher, einen Topf mit Deckel aus Glas zu verwenden.

Auch interessant

Kommentare