Schadstoffe im Essen vermeiden

Clean Eating: Mit diesen Pfannen bleibt Ihr Essen sauber

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Keramikpfannen eignen sich gut für schonendes Garen. Zudem geben sie keine giftigen Chemikalien ins Essen ab - und sind damit unbedenklich für die Gesundheit.

Guss-, Keramik- oder Edelstahl: Wer auf gesundes Essen setzt, will keine giftigen Stoffe darin. Die Redaktion zeigt, welche Pfannen unbedenklich sind.

"Clean Eating" – so heißt das neue Gesundheitskonzept aus den USA. Promis und Fitnessgurus schwören darauf. Aber das Prinzip ist nicht neu: Die derzeitige Ernährungsbewegung heißt schließlich nichts anderes als mehr Obst und Gemüse und frische, unbehandelte Produkte zu essen. Doch erst seit kurzem wird dabei auch auf die Art und Weise Wert gelegt, wie diese weiter verarbeitet werden. Sprich: Es ist auch wichtig, die Produkte für die Zubereitung auf mögliche Giftstoffe zu prüfen. Denn beim Braten können angeblich gesundheitsschädigende Chemikalien, die in Teflonbeschichtungen enthalten sind, ins Essen gelangen. Diese entstehen auch durch Überhitzung beim Zubereiten oder wenn die Pfanne schon stark beansprucht und zerkratzt ist. Und wer sie zu sich nimmt, hat die Toxine damit automatisch im Körper. Welche Folgen das haben kann, ist wissenschaftlich noch nicht erwiesen. Doch Ernährungspäpste gehen davon aus, dass diese schädlich für unseren Körper sind.

Wer sich absichern möchte, der hat die Möglichkeit, auf andere Pfannenbeschichtungen zurückzugreifen, wie etwa Keramik, Gusseisen oder Edelstahl. (Partnerlink)

Diese sind meist oft nicht teurer als Teflonpfannen – aber sollten je nach Zubereitungszweck bewusst gewählt werden.

Garen mit Keramik-Antihaftbeschichtung

Diese relativ neue Art der Beschichtung in deutschen Küchen ist meist eine Aluminium- oder Edelstahlpfanne mit einer Beschichtung aus Keramik. Diese ist oft durch eine glänzende weiße oder auch schwarze Pfanneninnenfarbe erkennbar. Das Material nimmt wie Edelstahl oder Aluminium schnell Hitze auf und gibt die Wärme gleichmäßig auf die ganze Pfanne ab. Dadurch können Sie in Sekundenschnelle Fleisch & Co. gut durchbraten.

Keramik hat allerdings gegenüber anderen Beschichtungen den Vorteil, dass es sehr kratzfest und hitzebeständig ist. Bis zu 400 Grad Celsius hält das Material problemlos aus – und setzt trotz hoher Temperatur keine Schadstoffe frei. Damit ist sie besonders für alle Gesundheits- aber auch Kalorienbewussten geeignet: Schließlich braucht es  meist kaum bis kein Fett, um Hühnchen oder anderes Fleisch oder Gemüse anzubraten.

Zudem ist sie leicht zu säubern – meist genügt ein Küchentuch, um die letzten Reste heraus zu wischen, nachdem die Pfanne abgekühlt ist. Spülmaschinengeeignet ist Keramik jedoch nicht – und was Speisen angeht, sollten Sie dennoch schonendes Garen bevorzugen. Dann werden auch Fischgerichte, Pfannkuchen oder Omelette besonders fein.

Kurz anbraten mit Edelstahlbeschichtung

Besonders Profiköche schätzen Edelstahlpfannen, da sie sehr robust ist. Sie gilt als Klassiker und hält selbst sehr hohe Temperaturen gut aus. Das Beste daran: Sie lässt sich in kürzester Zeit hoch erhitzen. Daher ist sie optimal geeignet, um Steaks scharf anzubraten. Aber auch Burger- oder paniertes Fleisch sowie Bratkartoffeln werden in einer Edelstahlpfanne richtig schön kross.

Es kann allerdings sein, dass das Bratgut zuerst an der Pfannenoberfläche kleben bleibt – doch nach nur wenigen Sekunden löst es sich bereits wieder ab. Also besser nicht mit einer Gabel zu schnell wenden – und damit die Oberfläche zerkratzen!

Zudem können Sie die Pfanne auch nach dem Anbraten in den Backofen stellen, da die Beschichtung so extrem widerstandsfähig ist. Und da Steaks beispielsweise nur kurz angebraten werden müssen, bleiben auch wichtige Nährstoffe und Aromen erhalten.

Highlight: Edelstahlpfannen sind nicht nur so sehr langlebig, sondern können leicht manuell mit Spülmittel und einem weichen Schwamm gereinigt werden – oder sogar in der Spülmaschine gewaschen  werden. Stahlwolle eignet sich hingegen weniger - das kann zu erheblichen Kratzern im Edelstahl führen.

Hält ein Leben lang: die Gusseisen-Beschichtung

Die Königin unter den Pfannen, was die Wärmeleitung angeht, ist die Gusseisen-Pfanne. Sie soll bis zu viermal mehr Wärme auf die ganze Pfannenfläche abgeben können wie die Edelstahlpfanne. Einziges Manko: Sie lässt sich nicht so schnell heiß erhitzen – doch nach längerer Kochzeit hält sie dafür Speisen bei geringer Wärmezufuhr viel länger bei konstanter Temperatur.

Zudem gibt sie keine Schadstoffe an das Essen ab, benötigt nur wenig Fett zum Anbraten und lässt sich auch ohne chemische Hilfsmittel reinigen. Außerdem sind Gusseisen-Pfannen sehr langlebig – und können bei richtiger Pflege jahrzehntelang halten. Wer das nicht tut, der riskiert, dass die Beschichtung nach kürzester Zeit rostet.

Außerdem sind Gusseisen-Pfannen durch das Material sehr schwer und es braucht ein wenig Geschick, um die ersten Male damit zu kochen. Durch ihre lange Wärmespeicherung ist Gusseisen zudem nicht für kurzes, scharfes Anbraten geeignet und zudem von allen Modellen am teuersten. Doch der Preis lohnt sich bei der extrem langen Haltbarkeit.

Von Jasmin Pospiech

Vollwert-Ernährung: Clean Eating ist in Mode

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