Entrümpeln

Was steckt hinter dem Aufräum-Trend "Death Cleaning"?

Es ist wieder Ausmisten angesagt. Der Aufräumtrend "Death Cleaning" ist in aller Munde.
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Es ist wieder Ausmisten angesagt. Der Aufräumtrend "Death Cleaning" ist in aller Munde.

Schon einmal von "Death Cleaning" gehört? Der schwedische Aufräumtrend klingt ziemlich radikal - soll aber für mehr Freiheit in der Wohnung sorgen.

Spätestens seitdem Marie Kondo auf Netflix vom Entrümpeln predigt, scheint radikales Aufräumen in Mode gekommen zu sein. Einen Schritt weiter geht das "Death Cleaning". Auch hier geht es darum, sich von Gerümpel und unnötigen Ballast zu befreien - besonders im Hinblick auf die eigene Sterblichkeit.

"Death Cleaning": Das steckt hinter der Aufräum-Philosophie

"Death Cleaning" hat nämlich tatsächlich auf eine gewisse Weise mit dem Tod zu tun. Der Trend, der aus Schweden kommt, wird dort "Döstädning" genannt, setzt sich also aus den Wörtern "sterben" und "Sauberkeit" zusammen. Der Aufräumtrend beschreibt daher weniger eine konkrete Aufräum-Methode, als eine Philosophie. Wer nach ihr lebt, mistet nämlich sein Hab und Gut so weit aus, dass man morgen sterben könnte. Auf diese Weise müssen Hinterbliebene nach dem eigenen Tod nicht unnötig viel Entrümpeln.

Der Trend stammt von Margareta Magnusson, einer älteren Dame aus Schweden, die diesen im gleichnamigen Buch "Dostädning" (dt. "Frau Magnussons Kunst, die letzten Dinge des Lebens zu ordnen") festgehalten hat. Darin beschreibt sie die Aufräum-Methode als fortwährenden Prozess, mit dem man nicht erst anfangen soll, wenn man sich im hohen Alter befindet. Stattdessen sollte man schon relativ früh damit beginnen, den Besitz zu minimieren, damit sich gar nicht erst so viel ansammeln kann. Nur diejenigen Gegenstände, die wirklich einen besonderen Stellenwert haben oder die Ihnen noch Freude bereiten, sollten bleiben.

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Wie genau funktioniert "Death Cleaning"?

"Death Cleaning" schreibt nicht vor, wie viele Gegenstände Sie besitzen dürfen. Stattdessen geht es darum, sich zu fragen, welche Habseligkeiten Sie noch glücklich machen. Viel zu oft halten wir an Dingen fest, die ihren emotionalen Wert schon längst verloren oder ihren Dienst getan haben. Gegenstände, die Sie nicht mehr mit Freude erfüllen, und die Sie auch nicht an jemanden in der Familie vererben möchten, können Sie demnach getrost aussortieren. Dinge oder Erinnerungsstücke, die nur für Sie persönlich einen Wert haben oder bei denen Sie nicht sicher sind, ob Sie sie noch haben wollen, können Sie in eine Kiste räumen, die Verwandte später wegwerfen können.

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Wie oft wechseln Sie eigentlich Klobürste, Putzlappen & Co.?

Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden.
Mit dem Schwamm verteilen Sie den Schmutz eher, als dass Sie ihn entfernen. Wechseln Sie Ihn wöchentlich. Wahlweise können Sie ihn auch heiß in der Waschmaschine waschen, dass alle Keime entfernt werden. © pixabay
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen.
In den Furchen der Schneidebretter können sich Essensreste ansammeln, die sich selbst durch sorgfältiges Säubern nicht entfernen lassen. Deshalb sind sie nach zwölf Monaten auszutauschen. © pixabay
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden.
Geschirrtücher sind hervorragende Nistplätze für Keime. Um dem Vorzubeugen sollten sie regelmäßig bei 60 Grad gewaschen und zweimal in der Woche ausgetauscht werden. © pixabay
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen.
In Kopfkissen sammelt sich über die Jahre Talg und Harnstoff von verlorenen Haaren, Schuppen und durchschwitzten Nächten an. Deshalb ist es zu empfehlen, nach drei Jahren neue zu kaufen. © pixabay
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen.
Zahnbürsten sind nach drei Monaten auszutauschen - und nicht erst, wenn die Borsten in alle Richtungen abstehen. Nach einer Erkältung sollten Sie sich sofort Ersatz suchen. © pixabay
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden.
Auch Cremes sind auszuwechseln - und zwar alle zwölf Monate. Generell sollte nur mit sauberen Händen in die Creme gefasst werden. Durch die feuchte Umgebung haben Bakterien nämlich einen guten Nährboden. © dpa
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt.
Toilettenbürsten bekommen in ihrem Leben auch so einiges zu sehen - und sollten deswegen zweimal im Jahr gewechselt werden. Bei längerer Nutzung werden Keime auch nicht mehr entfernt, sondern nur noch weiter verteilt. © pixabay
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz.
Behälter aus Plastik sollten alle acht bis zwölf Monate neu gekauft werden. Durch häufiges Waschen oder Aufwärmen in der Mikrowelle tritt der Weichmacher Bisphenol A heraus - und der ist krankheitserregend. Behälter mit der Kennzeichnung "BPA free" sind frei von dieser Substanz. © iStock / joebelanger
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen.
Kontaktlinsenbehälter sind alle drei Monate zu wechseln, da sich in der Lösung gerne Pilze und Keime ansiedeln. Diese gelangen über kurz oder lang auf die Linsen und somit auch auf die Augen. © iStock / marietjieopp
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden.
Auf Platz 1 der schmutzigsten Haushaltsutensilien steht der Wischmopp. Circa eine Milliarde Bakterien tummeln sich darauf herum und sollte deshalb alle zwei Monate ausgetauscht werden. Abnehmbare Lappen müssen nach jeder Nutzung unter 60 Grad ohne Weichspüler gewaschen werden. © pixabay

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