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Das zweite Heim: Tipps für den Kauf einer Ferienimmobilie

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Träumen Sie von einem zweiten Heim unter südlicher Sonne? Mit unseren Tipps machen Sie alles richtig, wenn Sie eine Ferienimmobilie erwerben.

Immobilien sind als Geldanlage heiß begehrt – vor allem, wenn sie im sonnigen Süden liegen. Ferienwohnungen versprechen Mieteinnahmen und bieten die Option, sie später als Eigendomizil zu nutzen. Lesen Sie unsere Tipps, wenn auch Sie planen, in eine Ferienimmobilie zu investieren.

Ferienimmobilien: Traumlage ja oder nein? 

Laut einer aktuellen Studie will sich jeder vierte Deutsche den Traum von einer Ferienimmobilie erfüllen. Dabei haben die Befragten klare Vorstellungen, was den Standort angeht: Immobilien an der Ostsee und Nordsee toppen die Liste der bevorzugten Regionen. Hoch im Kurs stehen auch Objekte auf den Balearen wie Mallorca oder Menorca. 

Wie bei jeder Immobilie ist die Lage entscheidend, denn diese bestimmt maßgeblich über ihren Wert. Überlegen Sie sich gut, wo Ihr Wunschobjekt stehen soll. Ein Häuschen am Strand bietet traumhafte Aussichten und macht die Ferienimmobilie attraktiv für Mieter. Steht das Objekt obendrein in einer beliebten Urlaubsregion, verspricht ein Investment gute Belegungszahlen. Allerdings hat die Top-Lage auch ihren Preis. 

Denken Sie daran, dass Mieter gut erreichbare Einkaufsmöglichkeiten sowie die Nähe zum Flughafen und zu öffentlichen Verkehrsmitteln schätzen. Beziehen Sie diese Kriterien in ihre Überlegungen mit ein, bevor Sie sich für einen Standort entscheiden. Natürlich sollten Sie vorab auch wissen, welcher Immobilientyp Sie interessiert. Ein Apartment erwerben Sie günstiger als etwa eine Villa oder eine Finca. Dafür bieten größere Objekte mehr Platz – ein Vorteil, den Sie vielleicht schätzen, wenn Sie selbst dort wohnen wollen

Finanzierung sicherstellen und Kosten kalkulieren 

Investieren Sie erst in eine Ferienimmobilie, wenn die Finanzierung steht: Sie brauchen einen soliden Finanzplan und Rücklagen für Reparaturen oder sonstige unvorhergesehene Ausgaben. Denken Sie daran, dass Sie beim Immobilienerwerb im Ausland mit einem Aufschlag zum Kaufpreis von bis zu 30 Prozent rechnen müssen. Die zusätzlichen Geldbeträge geben Sie aus für

  • Grunderwerbssteuer, 
  • Maklercourtage, 
  • Notargebühren, 
  • Übersetzungen von wichtigen Dokumenten,
  • sonstige Posten, etwa regionale Steuern.

Informieren Sie sich bei Ihrer Hausbank über einen passenden Kredit für die Finanzierung. Je nach der Höhe des Eigenkapitals, das Sie investieren, verringert sich der zu beantragende Kredit. Kalkulieren Sie die laufenden Nebenkosten für Ihre künftige Ferienimmobilie. Zu den Ausgaben für Strom, Wasser und Heizung addieren sich Instandhaltungskosten – etwa für den Garten oder den Pool. Zudem müssen Sie die Einrichtung von Zeit zu Zeit modernisieren. 

Unterschätzen Sie obendrein nicht die Kosten für Versicherungen. Sie haben zwar als Vermieter keine Versicherungspflicht, dennoch machen eine Gebäude- und eine Haftpflicht- sowie Hausratsversicherung Sinn. Steht das Objekt an der Küste, sichern Sie es zusätzlich mit einer Police gegen Elementarschäden ab. 

Kaufvertrag abwickeln und anfallende Steuern beachten 

Informieren Sie sich über die dortige Rechtslage, bevor Sie im Ausland einen Kaufvertrag für Ihre künftige Ferienimmobilie unterzeichnen. Wichtig: In Ländern wie Italien, Frankreich oder Portugal gilt ein Vorvertrag für den Immobilienkauf bereits ohne notarielle Beurkundung als rechtsverbindlich. Dort ist keine bestimmte Form für einen Vorvertrag vorgeschrieben. 

Engagieren Sie zur Sicherheit einen Dolmetscher und idealerweise einen Rechtsanwalt, der Sie bei der Kaufabwicklung mit dem Verkäufer Ihrer Immobilie unterstützt. Achten Sie darauf, dass Sie im Grundbuch als neuer Eigentümer vermerkt sind, bevor Sie den Kaufpreis bezahlen. So verhindern Sie, dass eine andere Person plötzlich Ansprüche auf das Objekt erhebt. Prüfen Sie genau, was Sie unterzeichnen. In einigen Ländern ist es zum Beispiel üblich, dass Sie bereits beim Vorvertrag eine Anzahlung von bis zu 30 Prozent des Kaufpreises leisten. Platzt das Geschäft später doch, ist Ihr Geld verloren. 

Ist der Kaufvertrag unter Dach und Fach, klären Sie noch steuerliche Fragen. Vermieten Sie Ihre Ferienimmobilie regelmäßig, betreiben Sie damit ein Gewerbe. Dafür wird jährlich eine Gewerbesteuer fällig. Zudem müssen Sie Ihre Mieteinnahmen regulär versteuern. Im Gegenzug können Sie allerdings Ausgaben für Ihre Ferienimmobilie gegenrechnen und so die Steuerlast verringern – etwa Reparaturkosten oder die Grundsteuer.

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