Hier entstehen fast 2000 neue Wohnungen

GWG: Das ist der große Bauplan für München

Auf dem ehemaligen Stückgutgelände sollen solche Häuser entstehen.

München - Das sind günstige Aussichten, endlich mal! Die GWG wird in den kommenden fünf Jahren insgesamt 1836 neue Mietwohnungen bauen lassen – 81 Prozent davon gefördert, 19 Prozent frei finanziert.

Am Montag gab die städtische Wohnbau-Gesellschaft diesen großen Bauplan bekannt. Oberbürgermeister Dieter Reiter (56, SPD), der auch Aufsichtsrats-Chef der GWG ist, sagt: „München ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität. Damit das so bleibt, muss auch genügend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen.“ Genau dafür steht die GWG mit ihren geförderten Wohnungen.

Am Kegelhof und an der Lilienstraße gibt’s Modernisierungen und Neubau.

Für das neue Bauprogramm nimmt die Gesellschaft viel Geld in die Hand. Eine halbe Milliarde Euro fließen bis zum Jahr 2019 in die Wohnungen sowie in knapp 12 000 Quadratmeter Nutzfläche (gewerblich oder sozial). Das hat der Aufsichtsrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Zum Programm gehört auch die Modernisierung von 202 Wohnungen. Noch nicht eingerechnet in diese Summe sind 175 Millionen Euro, die für allgemeine Modernisierung, Instandhaltung und Reparaturen am GWG-Bestand gedacht sind.

Beatrix Zurek (SPD), Vorsitzende des Münchner Mietervereins und des Bayerischen Mieterbundes, lobt den GWG-Plan: „Das ist ein ganz wichtiger Beitrag für den Münchner Wohnungsmarkt, das ist beispielhaft.“

Baustelle am Auer Mühlbach: Abriss am Kegelhof

Baustelle am Auer Mühlbach: Abriss am Kegelhof 

Einer der Bau-Schwerpunkte wird in den kommenden Jahren in Pasing liegen. Auf dem nördlichen Teil des ehemaligen Stückgutgeländes sollen insgesamt 374 Mietwohnungen entstehen – mit den Bauarbeiten geht’s Mitte 2015 los. Dazu sind Räume für kulturelle und soziale Einrichtungen geplant.

In der Au haben die Arbeiten schon jetzt angefangen. Am Kegelhof und an der Lilienstraße werden bestehende Wohnungen modernisiert und neue gebaut. Die Besonderheit am Kegelhof: Hier achtet man speziell auf altengerechte Appartements – inklusive eines Gemeinschaftsraums.

An der Bad-Schachener-Straße geht’s 2017 mit Sanierungs- und Bauarbeiten los.

Auch in Ramersdorf wird die GWG die Bautrupps anrücken lassen. Genauer gesagt: an der Siedlung an der Haldenseestraße. Hier stehen größere Sanierungs- und Neubauarbeiten auf dem Programm. Am Anfang geht’s hier, südlich der Bad-Schachener-Straße um 87 geförderte Mietwohnungen – allerdings ist das nur der erste Bauabschnitt.

Im weiteren Verlauf (die GWG hat den Horizont aufs Jahr 2030 gelegt) soll die komplette Siedlung erneuert werden. Am Schluss will die GWG hier ein Plus von 300 Wohnungen erreichen – verglichen mit dem jetzigen Stand.

Die GWG bewirtschaftet in München derzeit mehr als 27 500 Wohnungen. Als städtische Gesellschaft ist der Auftrag klar: bezahlbaren Wohnraum schaffen und erhalten.

Uli Heichele

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