Fünf Tipps, wie Sie Ihr Haus einbruchsicher machen

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In der kalten Jahreszeit kommt es vermehrt zu Einbrüchen. Schützen Sie Ihr Hab und Gut. Mit diesen Tipps machen Sie Ihr Haus einbruchsicher.

Gerade in der dunklen Jahreszeit steigen gierige Langfinger vermehrt in Häuser und Wohnungen ein. Von Tür- und Fensterschlössern über Alarmanlagen bis hin zur Videoüberwachung: Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Haus einbruchsicher machen.

Zahl der Einbrüche sinkt, doch die Angst bleibt

Ob bei Tag oder bei Nacht – es ist schnell passiert: Sie haben Fenster und Türen nicht ausreichend gesichert, kommen nach Hause – und Ihre Sachen sind durchwühlt und die Wertsachen verschwunden. Immer in der dunklen Jahreszeit sind Einbrecher besonders aktiv. Es wird früher dunkel und im Schutz der Nacht fühlen sie sich unbeobachtet. Höchste Zeit also, dass Sie Ihr Eigentum vor Diebstahl schützen.

Laut Einbruch-Report der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist die Zahl der Einbrüche in Deutschland zum ersten Mal innerhalb von zehn Jahren leicht gesunken. 2016 wurden den Hausratversicherern 140.000 versicherte Wohnungseinbrüche gemeldet – rund zehn Prozent weniger als im Vorjahr. So erfreulich diese Entwicklung auch ist: Die Sorge in der Bevölkerung bleibt bestehen. Etwa jeder Dritte hat sehr große Angst davor, Opfer eines Einbruchs zu werden. Das ergibt eine Umfrage, die die Forsa Politik- und Sozialforschung GmbH im Auftrag der GDV durchgeführt hat.

So machen Sie Ihr Haus einbruchsicher

Damit die Angst vor einem Einbruch nicht zur Realität wird, gibt es verschiedene Mittel und Wege, Ihr Eigenheim vor Dieben zu schützen. Unsere fünf Tipps verraten Ihnen, wie Sie Ihr Haus einbruchsicher machen.

1. Leben simulieren

Ein überquellender Briefkasten und tagelang geschlossene Rollläden signalisieren Dieben, dass Sie seit längerer Zeit nicht zuhause sind. Da Einbrecher nur ungern auf die Bewohner ihres Zielobjekts stoßen, legen sie ihre Raubzüge gerne in die Urlaubszeit. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihr Haus währenddessen möglichst bewohnt aussieht. Bitten Sie Nachbarn oder Freunde, regelmäßig Ihren Briefkasten zu leeren. Oder Sie installieren eine Zeitschaltuhr: Brennt Licht, täuschen Sie zumindest Gelegenheitsdieben vor, dass jemand zuhause ist.

2. Fenster und Türen sichern

Einbrecher gehen in der Regel den Weg des geringsten Widerstands. Unverschlossene (Balkon-)Türen öffnen Sie innerhalb weniger Sekunden. Auch gekippte Fenster im Erdgeschoss und im ersten Stockwerk bieten eine Angriffsfläche und ziehen Langfinger magisch an. Es ist also unbedingt notwendig, dass Sie Türen immer abschließen – und mit Querriegelschlössern oder sicheren Schließzylindern zusätzlich absichern. Für Fenster empfehlen sich abschließbare Griffe, Aushebelsperren oder Fenstergitter.

3. Sicherheitstechnik nutzen

Eine Alarmanlage, eine sogenannte Gefahrenmeldeanlage, bietet Ihnen erweiterten Schutz, wenn mechanische Sicherheitssysteme versagen. Verschafft sich ein Unbefugter Zutritt zu Ihrem Haus, löst die Anlage einen schrillen Alarm aus. Das erhöht einerseits das Risiko für den Einbrecher, entdeckt zu werden – weshalb er in der Regel sofort die Flucht ergreift. Andererseits verhindert es, dass Sie ihm begegnen, wenn Sie nach Hause kommen. Manchmal reicht auch schon ein einfacher Bewegungsmelder, um ungebetene Gäste fernzuhalten.

4. Videoüberwachung anbringen

Eine weitere Möglichkeit, mit der Sie Ihr Haus einbruchsicher machen, sind Überwachungskameras. Moderne Videoüberwachung gibt es für drinnen und draußen. Im Außenbereich angebracht, schrecken Kameras potentielle Diebe bereits ab und verhindern so einen Einbruch. „Unerwartete“ Begebenheiten sind sicher per Video dokumentiert.

Achten Sie aber darauf, dass Sie deutlich ausschließlich Ihr privates Grundstück ausleuchten. Nur so gehen Sie sicher, keine Persönlichkeitsrechte Dritter zu verletzen. Informieren Sie sich zum Beispiel in einem Ratgeber zur Videoüberwachung, welche Fehler Sie vermeiden sollten, wenn Sie Überwachungskameras kaufen.

5. Wertsachen außer Haus schaffen

Gelingt es einem Einbrecher trotz aller Sicherheitsmaßnahmen, Ihr Haus zu betreten, ist es oft schon zu spät. Der Dieb findet auch noch so gute Verstecke und ist mit Ihrem Hab und Gut in Kürze über alle Berge. Sorgen Sie vor: Hinterlegen Sie Wertsachen und andere für Sie persönlich wichtige Dinge bei der Bank. So machen Sie Ihr Haus zwar nicht einbruchsicher, verlieren aber auch keine Stücke mit für Sie individuellem Wert, wie zum Beispiel Erbschmuck.

Seien Sie potentiellen Langfingern immer einen Schritt voraus: Mit diesen fünf Tipps machen Sie Ihr Haus einbruchsicher und schützen so Ihr Eigentum.

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